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National Organic Program

Code of Federal Regulations Title 7 (Agriculture), Part 205 (National Organic Program)
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Dieses Dokument wurde ursprünglich als Regulations of the department of agriculture, chapter I -- Agrigultural Marketing Servide, Subchapter M -- Organic Foods Produktion Act Provisions, Part 205 -- National Organic Program veröffentlicht. Diese deutsche Übersetzung wurde von der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung beauftragt. Im Falle von Abweichungen ist das Ursrpungsdokument maßgeblich.

Subpart A Unterteil A - Definitionen


Absatz 205.1 Bedeutung von Wörtern

Für die Zwecke der Anordnungen in diesem Unterteil sollen Wörter im Singular den Plural mitbedeuten und umgekehrt, je nach Fall.

Absatz 205.2 § 205.2 Begriffsdefinitionen


Accreditation: Akkreditierung. Eine Festlegung durch den Minister, die einen privaten, ausländischen oder staatlichen Rechtsträger bevollmächtigt, als Zertifizierer gemäß dieses Teils Zertifizierungstätigkeiten auszuführen.
Act: Gesetz. The Organic Foods Production Act (Gesetz zur Herstellung von biologischen Nahrungsmitteln, 1990), einschließlich Änderungen (7 U.S.C. 6501 et seq.).
Action level: Interventionsschwelle. Die Grenze, an der oder nach der die Food and Drug Administration rechtliche Schritte gegen ein Erzeugnis einleitet, um es vom Markt zu nehmen. Interventionsschwellen sind gekennzeichnet durch die Unvermeidbarkeit giftiger oder abträglicher Stoffe und bedeuten kein Maß an Zulässigkeit von Kontamination, wo sie vermeidbar ist.
Administrator. Administrator. Der Administrator der Stelle für Agrarmarketing, US-Landwirtschaftsministerium, oder der Repräsentant, der anstelle des Administrators Handlungsvollmacht hat.
Agricultural inputs: Landwirtschaftliche Betriebsmittel. Alle Stoffe oder Materialien, die bei der Herstellung oder Aufbereitung ökologisch erzeugter Agrarprodukte verwendet werden.
Agricultural product: Landwirtschaftliches Erzeugnis. Alle landwirtschaftlichen Produkte oder Erzeugnisse, ob roh oder verarbeitet, einschließlich aller Produkte oder Erzeugnisse aus der Tierhaltung, die in den Vereinigten Staaten für den Verzehr durch Mensch oder Tier vermarktet werden.
Agricultural Marketing Service (AMS). Die Stelle für Agrarmarketing beim US-Landwirtschaftsministerium
Allowed synthetic: Zulässige synthetische Substanz. Eine Substanz von der Nationalen Liste synthetischer Substanzen, die für die Verwendung in der ökologischen Erzeugung oder Aufbereitung zugelassen ist.
AMDUCA. Der Animal Medicinal Drug Use Clarification Act (Gesetz zur Klarstellung des Einsatzes von Tierarzneimitteln), 1994, (Pub. L. 103–396).
Animal drug: Tierarzneimittel. Alle Arzneimittel wie in Abschnitt 201 des Federal Food, Drug, and Cosmetic Act, einschließlich Änderungen, (21 U.S.C. 321), definiert, die in der Tierhaltung verwenden werden sollen, einschließlich aller Arzneimittel, die im Tierfutter verwendet werden sollen, solches Tierfutter jedoch nicht einschließend.
Annual seedling: Einjährige Jungpflanze. Eine aus Samen gezogene Pflanze, die ihren Lebenszyklus in dem Jahr vollendet oder einen erntbaren Ertrag im gleichen Anbaujahr oder in der gleichen Anbausaison erzielt, in dem sie gepflanzt wurde.
Area of operation: Geschäftsfeld. Die Betriebsarten: Pflanzenbau, Tierhaltung, Ernten oder Aufbereiten von Wildpflanzen oder jedwede Kombination davon, die zu zertifizieren ein Zertifizierer gemäß diesem Teil akkreditiert werden kann.
Audit trail: Prüfpfad. Dokumentation, die ausreichend ist, um die Herkunft, den Eigentumsübergang und den Transport jedweden landwirtschaftlichen Produktes, das als “100 percent organic” gekennzeichnet ist, die ökologisch erzeugten Zutaten jedweden landwirtschaftlichen Produkts, die als “organic” oder „hergestellt aus "organic" (spezifizierte Zutaten) oder die ökologischen Zutaten jedweden landwirtschaftlichen Produkts zu bestimmen, das unter 70 % ökologisch erzeugter Zutaten enthält, die in einer Zutatenliste als ökologisch erzeugt gekennzeichnet sind.
Biodegradable: Biologisch abbaubar. Dem biologischen Abbau in einfachere biochemische oder chemische Bestandteile unterworfen.
Biologics: Biologika. Alle Viren, Seren, Toxine und analoge Produkte natürlichen oder synthetischen Ursprungs, wie Diagnostika, Antitoxine, Impfstoffe, lebende Mikroorganismen, abgetötete Mikroorganismen und die antigenen oder immunisierenden Bestandteile von Mikroorganismen, die für die Verwendung in der Diagnose, Behandlung oder Prävention von Erkrankungen von Tieren bestimmt sind.
Breeder stock: Zuchttiere. Weibliche Tiere, deren Nachkommen zur Zeit ihrer Geburt in die ökologische Wirtschaftsweise aufgenommen werden können.
Buffer zone: Pufferzone. Eine Fläche zwischen einem zertifizierten Produktionsbetrieb oder einem Teil eines Produktionsbetriebes und einer angrenzenden Fläche Landes, das nicht ökologisch bewirtschaftet wird. Eine Pufferzone muss nach Größe oder anderen Merkmalen (z.B. Windschutzstreifen oder ein Trenngraben) groß genug sein, um der Möglichkeit eines unbeabsichtigten Kontaktes mit verbotenen Stoffen, die auf der angrenzenden Fläche angewendet werden, auf einer Fläche vorzubeugen, die Teil eines zertifizierten Betriebes ist.
Bulk: lose Ware. Das Darbieten eines landwirtschaftlichen Produktes in unverpackter, loser Form für den Verbraucher im Einzelhandel, so dass der Verbraucher in der Lage ist, einzelne Teile, Mengen oder das Volumen des gekauften Produktes zu erkennen.
Certification or certified: Zertifizierung oder zertifiziert. Die Feststellung durch einen Zertifizierer, dass sich ein Erzeugungs- oder Aufbereitungsbetrieb in Übereinstimmung mit dem Gesetz und den Festlegungen dieses Teils befindet, was durch ein Zertifikat der ökologischen Betriebsweise dokumentiert wird.
Certified operation: Zertifizierter Betrieb. Pflanzenbau- oder Tierhaltungs-, Wildpflanzenernte- oder -aufbereitungsbetrieb oder Teile solchen Betriebes, der durch einen akkreditieren Zertifizierer als Anwender eines Systems ökologischer Herstellungs- oder Aufbereitungsweise zertifiziert wurde, wie im Gesetz und in den Anordnungen in diesem Teil beschrieben.
Certifying agent: Zertifizierer. Jedweder durch den Minister als Zertifizierer akkreditierte Rechtsträger für die Zwecke des Zertifizierens eines Produktions- oder Aufbereitungsbetriebes als zertifizierter Produktions- oder Aufbereitungsbetrieb.
Certifying agent's operation: Zertifizierungsstelle. Jedwede Stätten, Einrichtungen, Personal und Aufzeichnungen, die ein Zertifizierer nutzt, um Zertifizierungstätigkeiten laut Gesetz und den Anordnungen dieses Teils auszuüben.
Claims: Ansprüche. Mündliche, schriftliche, implizite oder symbolische Darstellungen, Erklärungen oder Werbung oder andere Kommunikationsformen mit der Öffentlichkeit oder Käufern landwirtschaftlicher Erzeugnisse im Zusammenhang mit dem ökologischen Zertifizierungsprozess oder dem Begriff „100 percent organic,” „organic,” oder „made with organic (spezifizierte Zutaten oder Lebensmittelgruppe(n))” oder bei landwirtschaftlichen Erzeugnissen mit unter 70 % ökologisch erzeugter Zutaten der Begriff „organic" im Zutatenfeld.
Class of animal: Tierklasse. Eine Gruppe von Tieren in einer ähnlichen Entwicklungs- oder Produktionsphase. Die Tierklassen sind üblicherweise auf den Tierfutteretiketten aufgeführt.
Commercially available: im Handel erhältlich. Die Möglichkeit, ein Produktionsbetriebsmittel in geeigneter Form, Qualität oder Quantität zu erlangen, um eine wesentliche Funktion in einem System ökologischer Produktions- oder Aufbereitungsweise zu erfüllen, wie durch den Zertifizierer bei der Prüfung des Plans der ökologischen Wirtschaftsweise festgelegt.
Commingling: Vermischung. Physischer Kontakt zwischen unverpackten ökologisch erzeugten und nicht ökologisch erzeugten landwirtschaftlichen Produkten während Herstellung, Verarbeitung, Beförderung, Lagerung oder Aufbereitung, der sich von dem während der Herstellung eines Produktes aus vielen Zutaten, das beide Arten von Bestandteilen enthält, unterscheidet.
Compost: Kompost. Das Ergebnis eines gelenkten Prozesses, durch den Mikroorganismen pflanzliche und tierische Stoffe in besser nutzbare Formen aufspalten, die für die Anwendung im Boden geeignet sind. Kompost muss in einem Vorgang erzeugt werden, der pflanzliches und tierisches Material mit einem Anfangsverhältnis von Kohlenstoff und Stickstoff von zwischen 25: 1 und 40: 1 kombiniert. Erzeuger, die ein Behältersystem oder ein statisches belüftetes Batteriesystem verwenden, müssen das Kompostmaterial 3 Tage lang bei 55 oC und 77 oC halten. Erzeuger, die ein Schwadensystem verwenden, müssen das Kompostmaterial 15 Tage lang bei einer Temperatur zwischen 55 oC und 77 oC halten und es in dieser Zeit mindestens fünfmal wenden.
Control: Bekämpfung. Methoden zur Verminderung oder Begrenzung von Schaden durch Schädlingspopulationen, Unkraut oder Krankheiten auf ein Maß, das die Produktivität nicht signifikant reduziert.
Crop: Kulturpflanzen. Weiden, Deckfruchtkultur, Gründüngungsgewächse, Zwischenkulturen oder alle Pflanzen oder Teile einer Pflanze, die als landwirtschaftliches Erzeugnis vermarktet, an Tiere verfüttert oder auf dem Feld eingesetzt werden sollen, um Nährstoffe und die Bodenfruchtbarkeit zu regulieren.
Crop residues: Ernterückstände. Pflanzenteile, die nach der Ernte einer Kulturpflanze auf dem Feld zurückbleiben, einschließlich Stiele, Stengel, Blätter, Wurzeln und Unkraut.
Crop rotation: Fruchtfolge. Der Wechsel von einjährigen Pflanzen, die auf einem bestimmten Feld nach einem geplanten Muster angebaut werden oder die Abfolge in aufeinander folgenden Jahren, so dass Pflanzen derselben Sorte oder Familie nicht wiederholt ohne Unterbrechung auf dem gleichen Feld angebaut werden. Bei mehrjährigen Pflanzen greift man zu Systemen wie bebauten Gassen (alley cropping), Zwischenfruchtanbau und Hecken, um anstelle der Fruchtfolge eine biologische Vielfalt zu erzeugen.
Crop year: Anbaujahr. Die normale Anbausaison für eine Kulturpflanzenart, wie vom Landwirtschaftsminister festgelegt.
Cultivation: Kultivierung. Umgraben oder Aufbrechen des Bodens, um ein Saatbett vorzubereiten; Unkrautbekämpfung, Belüftung des Bodens oder Einarbeiten von organischem Material, Ernterückständen oder Düngern in den Boden.
Cultural methods: Kulturmaßnahmen. Methoden zur Stärkung der Pflanzengesundheit und Vorbeugung von Unkraut-, Schädlings- oder Krankheitsproblemen, ohne Substanzen einzusetzen; als Beispiele gelten die Auswahl geeigneter Sorten und Pflanzorte; der richtige Zeitpunkt des Pflanzens und die Pflanzabstände; Bewässerung und Verlängerung der Anbausaison durch Beeinflussung des Mikroklimas mit Gewächshäusern, Frühbeeten oder Windschutz.
Detectable residue: Nachweisbare Rückstände. Die Menge oder das Vorhandensein chemischer Rückstände oder von Musterbestandteilen, die mit Hilfe aktuell zugelassener Analysemethoden zuverlässig in der Probenmatrix beobachtet oder gefunden wird.
Disease vectors: Krankheitsüberträger. Pflanzen oder Tiere, die Krankheitsorganismen oder Pathogene aufnehmen oder übertragen, die Pflanzen oder Tiere befallen können.
Drift: Abtrift. Die physikalische Bewegung verbotener Wirkstoffe vom beabsichtigten Ziel hin zu einem ökologischen Erzeuger oder eines Teils davon.
Dry lot: Strohloser Stall. Eine umgrenzte Fläche, die eine Betonschicht haben kann, aber kaum oder keine pflanzliche Deckschicht.
Dry matter: Trockenmasse. Die Futtermenge, die verbleibt, nachdem die gesamte freie Feuchtigkeit verdunstet ist.
Dry matter demand: Bedarf an Trockenmasse. Die erwartete Aufnahme an Trockenmasse bei einer Tierklasse
Dry matter intake: Trockenmasseaufnahme. Gesamtmenge allen Futters, frei von Feuchtigkeit, die eine Klasse von Tieren über einen bestimmten Zeitraum verzehrt.
Emergency pest or disease treatment program: Notfallplan für die Behandlung von Schädlingen oder Krankheiten. Ein von einer föderalen, bundesstaatlichen oder lokalen Stelle genehmigter obligatorischer Plan zum Bekämpfen oder Beseitigen von Schädlingen oder Krankheit.
Employee: Beschäftigter. Eine Person, die gegen Bezahlung oder ehrenamtlich für einen Zertifizierer tätig wird.
Excipients: Hilfsstoffe. Bestandteile, die den Tierarzneien absichtlich zugesetzt werden, aber auf die beabsichtigte Dosierung keine therapeutische oder diagnostische Wirkung haben, wenngleich sie für eine verbesserte Aufnahme des Produkts sorgen können (z.B. die Absorption verbessern oder die Freisetzung des Wirkstoffes steuern). Beispiele für solche Bestandteile sind Füllstoffe, Streckmittel, Verdünner, Netzmittel, Lösemittel, Emulgatoren, Konservierungsstoffe, Aromen, Absorptionsverstärker, Trägerstoffe für die gesteuerte Freisetzung und Farbstoffe.
Excluded methods: ausgeschlossene Methoden. Eine Anzahl von Methoden, um Organismen gentechnisch zu verändern oder ihr Wachstum und ihre Entwicklung mit Mitteln zu beeinflussen, die unter natürlichen Bedingungen oder mit natürlichen Verfahren nicht möglich sind und die als nicht mit der ökologischen Wirtschaftsweise vereinbar betrachtet werden. Zu solchen Methoden gehören die Zellfusion, die Mikroverkapselung und Makroverkapselung und rekombinante DNA-Technologien (einschließlich Gendeletion, Genverdopplung, Einführen eines fremden Gens und Veränderung der Positionen von Genen bei rekombinanter DNA-Technologie). Zu derartigen Methoden gehören nicht traditionelle Zuchtverfahren, Konjugation, Fermentation, Hybridisierung, in-vitro-Befruchtung oder Gewebekultur.
Feed: Futter. Essbares Material, dass wegen seines Nährwertes von Tieren verzehrt wird. Zu Futter können Konzentrate (Körner) oder Raufutter (Heu, Silage, Frischfutter) gehören. Der Begriff „Futter“ umfasst alle landwirtschaftlichen Produkte, einschließlich Weidegras, die die Tiere zur Ernährung aufnehmen.
Feed additive: Futterzusätze. Eine Substanz, die dem Futter in Mikromengen zugesetzt wird, um einen speziellen Nahrungsbedarf zu erfüllen, z.B. essenzielle Nährstoffe in Form von Aminosäuren, Vitaminen und Mineralstoffen.
Feedlot: Feedlot-Fütterung. Ein strohloser Stall für die gesteuerte Fütterung von Tieren.
Feed supplement: Ergänzungsfutter. Eine Kombination von Futternährstoffen, die dem Tierfutter zugesetzt wird, um die ausgewogene Ernährung oder das Ergebnis der Gesamtmenge zu verbessern, eingesetzt wie folgt:
(1) mit anderem Futter verdünnt, wenn es an die Tiere gefüttert wird,
(2) zur Auswahl mit anderen Bestandteilen der Futterration angeboten, sofern separat verfügbar oder
(3) zusätzlich verdünnt und vermischt, um das Futter insgesamt zu bilden.
Fertilizer: Dünger. Eine einzelne oder Mischsubstanz aus einem oder mehreren anerkannten Pflanzennährstoffen, die hauptsächlich wegen ihres pflanzlichen Nährstoffgehalts eingesetzt wird und die für die Verwendung zur Förderung des Pflanzenwachstums gedacht ist oder diesen Wert beansprucht.
Field: Feld. Eine Landfläche, die als abgegrenzte Einheit innerhalb des Wirtschaftsbetriebes erkennbar ist.
Forage: Grünfutter. Pflanzliches Material in frischem, getrocknetem oder siliertem Zustand (Weidegras, Heu oder Silage), das an Tiere verfüttert wird.
Governmental entity: Regierungsstelle. Jedwede inländische Regierungsbehörde, Indianerreservatsbehörde oder ausländische Regierungsbehörde, die Zertifizierungen vornimmt.
Graze: Beweiden. (1) Der Verzehr von Aufwuchs oder dessen Resten durch Tiere.
(2) Tiere zum Fressen des Aufwuchses oder von dessen Resten zu führen.
Grazing: Grasen. weiden
Grazing season: Weidezeit. Der Zeitraum, in dem die Weide aufgrund des natürlichen Niederschlags oder von Bewässerung für das Beweiden zur Verfügung steht. Die Weidezeiten können aufgrund von Hochsommerhitze/-feuchte, erheblichen Niederschlägen, Flut, Orkanen, Dürre oder Winterwetter schwanken. Die Weidezeit kann durch das Abweiden von Restgrünfutter verlängert werden, wie im Plan zur ökologischen Wirtschaftsweise (organic system plan) des Betriebes vereinbart. Je nach Wetter, Jahreszeit oder Klima kann die Weidezeit andauernd oder nicht sein. Die Weidezeit kann zwischen 120 und 365 Tage dauern, aber nicht weniger als 120 Tage/Jahr.
Handle: aufbereiten. Landwirtschaftliche Erzeugnisse zu veräußern, zu verarbeiten oder zu verpacken, wobei der Begriff nicht den Verkauf, den Transport oder die Lieferung von Pflanzen oder Tieren durch deren Erzeuger an einen Aufbereiter einschließt.
Handler: Aufbereiter. Person, die mit der Aufbereitung landwirtschaftlicher Erzeugnisse befasst ist, die Erzeuger eingeschlossen, die pflanzliche oder tierische Erzeugnisse aus ihrem eigenen Betrieb aufbereiten, wobei der Begriff nicht die Einzelhändler landwirtschaftlicher Produkte einschließt, die keine landwirtschaftlichen Erzeugnisse verarbeiten.
Handling operation: Aufbereitungsbetrieb. Jeder Betrieb oder Teil eines Betriebs (ausgenommen Einzelhändler landwirtschaftlicher Produkte, die keine landwirtschaftlichen Produkte verarbeiten), der landwirtschaftliche Produkte empfängt oder sonst erwirbt und solche Produkte verarbeitet, abpackt oder lagert.
Immediate family: Engste Angehörige. Der Ehepartner, minderjährige Kinder oder Blutsverwandte, die im gleichen Haushalt mit einem Zertifizierenden oder Beschäftigten, Kontrolleur, Vertragspartner oder sonstigem Personal des Zertifizierenden wohnen. Für die Zwecke dieses Teiles sind die Interessen eines Ehepartners, minderjährigen Kindes oder Blutsverwandten, der direkt im Haushalt eines Zertifizierenden, eines Beschäftigten, Kontrolleurs, Vertragspartners oder sonstigem Personal der Zertifizierenden wohnt, als Interessen des Zertifizierenden oder Beschäftigten, Kontrolleurs, Vertragspartners oder sonstigem Personal der Zertifizierenden zu betrachten.
Inclement weather: Ungünstige Witterungsverhältnisse. Wetter, das stürmisch ist oder gekennzeichnet durch Temperaturen (hoch oder tief) oder übermäßige Niederschläge, das bestimmten Tierarten physischen Schaden zufügen kann. Erträge oder Wachstum der Tiere unterhalb des erreichbaren Höchstwertes gelten nicht als physischer Schaden.
Inert ingredient: Inerte Inhaltsstoffe. Alle Stoffe (oder Stoffgruppen mit ähnlichen chemischen Strukturen, wenn sie bei der Environmental Protection Agency – Bundesumweltbehörde der USA - aufgeführt sind), die keine Wirkstoffe und bewusst in Pestiziderzeugnisse eingeschlossen sind (40 CFR 152.3(m)).
Information panel: Informationsfeld. Der Teil des Etiketts eines abgepackten Produkts, der unmittelbar rechts an das Hauptblickfeld angrenzt, wie es eine Person sieht, die das Hauptblickfeld betrachtet, sofern nicht ein anderer Teil des Etiketts wegen der Packungsgröße oder sonstiger Packungseigenschaften als Informationsfeld bestimmt ist (z.B. unregelmäßige Form mit nur einer nutzbaren Fläche).
Ingredient: Zutat. Jedwede Substanz, die bei der Zubereitung eines landwirtschaftlichen Erzeugnisses verwendet wird und die noch im Handelsprodukt bei Verbrauch vorhanden ist.
Ingredients statement: Zutatendeklaration. Liste der Zutaten eines Produkts mit ihren allgemein üblichen Bezeichnungen in absteigender Folge ihres Vorkommens.
Inspection: Kontrolle. Der Vorgang des Prüfens und Bewertens des Erzeugungs- oder Aufbereitungsbetriebes eines Antragstellers auf Zertifizierung oder eines zertifizierten Betriebes, um die Einhaltung des Gesetzes und der Anordnungen aus diesem Teil festzustellen.
Inspector: Kontrolleur. Jede Person, die durch einen Zertifizierer beauftragt oder genutzt wird, um Kontrollen bei Zertifizierungsbewerbern oder zertifizierten Produktions- oder Aufbereitungsbetrieben durchzuführen.
Label: Etikett. Alles Geschriebene, Gedruckte oder graphisch Dargestellte unmittelbar auf dem Behältnis eines landwirtschaftlichen Produkts oder ein solches Material, das an einem landwirtschaftlichen Produkt oder an einem Schüttgutbehälter angebracht ist, in dem sich ein landwirtschaftliches Produkt befindet, mit Ausnahme von Auskleidungen von Verpackung oder der Ansicht von geschriebenem, gedrucktem oder graphischem Material, das nur die Information über das Gewicht des Produktes enthält.
Labeling: Kennzeichnung. Alles Geschriebene, Gedruckte oder graphisch Dargestellte, das ein landwirtschaftliches Produkt jederzeit begleitet, oder graphische Darstellungen des landwirtschaftlichen Produkts, die in den Einzelhandelsgeschäften zu dem Produkt gezeigt werden.
Livestock: Tierbestand. Alle Rinder, Schafe, Ziegen, Schweine, Geflügel oder Equiden, die als Lebensmittel oder für die Herstellung von Lebensmitteln, Fasern, Futter oder sonstigen agrarischen Verbrauchsgütern verwendet werden; Wildtiere oder domestiziertes Wild oder andere nicht-pflanzliche Lebensformen, mit der Ausnahme, dass der Terminus nicht Wassertiere für die Herstellung von Lebensmitteln, Fasern, Futter oder sonstige agrarische Verbrauchsgüter einschließen soll.
Lot: Partie. Jedwede Zahl von Behältern mit einem landwirtschaftlichen Produkt der selben Art in der selben Aussendung, Lagerhaus oder Verpackungsgebäude, die gleichzeitig für die Kontrolle bereit stehen.
Manure: Dung. Fäkalien, Urin, sonstige Exkremente und Einstreu von Tieren, der nicht kompostiert ist.
Market information: Marktinformation. Jede geschriebene, gedruckte, audiovisuelle oder graphische Information, einschließlich Werbung, Prospekte, Flyer, Kataloge, Plakate und Schilder, die verteilt, im Rundfunk und Fernsehen gesendet oder außerhalb von Einzelhandelsgeschäften zugänglich gemacht wird und die den Verkauf oder das Bewerben eines Produkts unterstützen soll.
Mulch: Alles nicht synthetische Material, wie Holzspäne, Blätter oder Stroh, oder alles synthetische Material von der Nationalen Liste für einen solchen Gebrauch, wie Zeitung oder Plastik, das dazu dient, das Wachstum des Unkrauts zu unterdrücken, die Bodentemperatur zu regulieren oder die Bodenfeuchte zu erhalten.
Narrow range oils: Hochraffiniertes Erdöl mit schmalem Destillationsbereich. Rohölderivate, vorwiegend aus Paraffin- und Naphthenfraktionen mit 50 Prozent Siedepunkt (10 mm Hg) zwischen 213 oC und 227 oC.
National List: Nationale Liste. Eine Liste zugelassener und verbotener Stoffe laut Gesetz.
National Organic Program (NOP- Nationales Programm für die ökologische Wirtschaftsweise): Das auf dem Gesetz basierende Programm zur Umsetzung seiner Bestimmungen.
National Organic Standards Board (NOSB - Nationale Behörde für die ökologischen Standards): Eine vom Minister eingerichtete Behörde gemäß 7 U.S.C. 6518, um die Entwicklung von Standards für Stoffe zu fördern, die bei der ökologischen Wirtschaftsweise Verwendung finden, und um den Minister zu weiteren Aspekten der Umsetzung des National Organic Program zu beraten.
Natural resources of the operation: Natürliche Ressourcen des Betriebes. Die physikalischen, hydrologischen und biologischen Merkmale eines Erzeugers, einschließlich Boden, Wasser, Feuchtgebiete, Wälder und Wildtiere.
Nonagricultural substance: nichtlandwirtschaftlicher Stoff. Ein Stoff, der kein landwirtschaftliches Erzeugnis ist, wie ein Mineral oder eine Bakterienkultur, und der als Zutat in einem landwirtschaftlichen Erzeugnis verwendet wird. Im Sinne dieses Teils umfasst eine nichtlandwirtschaftliche Zutat auch alle Stoffe wie Gummistoffe, Zitronensäure oder Pektin, die aus einem landwirtschaftlichen Produkt extrahiert oder isoliert oder eine Fraktion davon sind, so dass die Identität des landwirtschaftlichen Produkts in dem Extrakt, dem Isolat oder der Fraktion nicht erkennbar ist.
Nonsynthetic (natural): nicht-synthetisch (natürlich). Ein Stoff, der von mineralischem, pflanzlichem oder tierischem Material stammt und keinen synthetischen Prozess durchläuft wie in Abschnitt 6502(21) des Gesetzes (7 U.S.C. 6502(21) definiert. Im Sinne dieses Teils wird nicht synthetisch als Synonym für natürlich verwandt, wie es auch im Gesetz der Fall ist.
Nonretail container: Großhandelsbehältnisse. Alle Behältnisse für den Versand oder die Lagerung eines landwirtschaftlichen Produktes, die nicht für die Auslagen des Einzelhandels oder zum Verkauf des Produktes benutzt werden.
Nontoxic: nicht toxisch. Schädliche physiologische Wirkungen auf Tiere, Pflanzen, Menschen oder die Umwelt sind nicht bekannt.
Organic: Ökologisch/biologisch. Ein Kennzeichnungsbegriff für ein landwirtschaftliches Produkt, das in Übereinstimmung mit dem Gesetz und den Anordnungen im vorliegenden Teil erzeugt wurde.
Organic matter: Organisches Material. Die Rückstände, Reste oder Abfälle von Organismen.
Organic production: Ökologische Wirtschaftsweise. Eine Wirtschaftsweise, die gemäß Gesetz und den Anordnungen dieses Teils betrieben wird, indem sie durch Integrieren von biologischen, mechanischen und kulturbezogenen Vorgehensweisen auf ortspezifische Bedingungen reagiert und so den Kreislauf der Ressourcen fördert, das ökologische Gleichgewicht verbessert und die biologische Vielfalt wahrt.
Organic system plan (Plan zur ökologischen Wirtschaftsweise): Plan zum Betreiben eines ökologischen Produktions- oder Aufbereitungsbetriebes, der zwischen dem Erzeuger oder Aufbereiter und der Zertifizierungsstelle vereinbart wird und schriftliche Pläne zu allen Aspekten der landwirtschaftlichen Produktion oder Aufbereitung umfasst, die im Gesetz und in den Anordnungen in Unterteil C dieses Teils beschrieben sind.
Pasture: Weide. Land zum Weiden des Tierbestandes, das bewirtschaftet wird, um Nährwert zu liefern und Boden, Wasser und vegetative Ressourcen zu erhalten oder zu verbessern.
Peer review panel: Peer-review-Gremium. Ein Gremium von Personen mit Erfahrung mit ökologischen Erzeugungs- und Aufbereitungsmethoden sowie mit Zertifizierungsverfahren, die vom Administrator ernannt werden, um die Evaluierung von Bewerbern für die Akkreditierung als Zertifizierer zu unterstützen.
Person: Eine Einzelperson, eine Partnerschaft, eine Körperschaft, ein Verband, eine Genossenschaft oder sonstiger Rechtsträger.
Pesticide: Pestizid. Jedweder Stoff, der alleine, in chemischer Kombination oder jedweder Formulierung mit einem oder mehreren Stoffen in Abschnitt 2(u) des Federal Insecticide, Fungicide, and Rodenticide Act (Bundesgesetz über Insekten-, Pilz- und Rattenvernichtungsmittel) (7 U.S.C. 136(u) et seq ) als Pestizid definiert ist.
Petition: Antrag. Eine Aufforderung, die Nationale Liste zu ändern, die in Einklang mit diesem Teil von jeder Person vorgelegt wird.
Planting stock: Pflanzgut. Jede Pflanze oder pflanzliches Gewebe mit Ausnahme von einjährigen Jungpflanzen, aber eingeschlossen Rhizome, Triebe, Blatt- oder Sprossstecklinge, Wurzeln oder Knollen, die für die Pflanzenproduktion oder Vermehrung verwendet werden.
Practice standard: Praxisstandard. Die Richtlinien und Vorschriften, mit deren Hilfe ein Erzeugungs- oder Aufbereitungsbetrieb einen vorgeschriebenen Bestandteil seines Plans (organic system plan) zur ökologischen Erzeugungs- oder Aufbereitungsweise umsetzt. Ein Praxisstandard umfasst eine Reihe zulässiger und verbotener Handlungen, Materialien und Bedingungen, um ein Mindestleistungsniveau für die Planung, Durchführung und Beibehaltung einer Aufgabe festzulegen, wie Tiergesundheitsvorsorge oder Schädlingsbekämpfung in den Einrichtungen, die für die ökologische Wirtschaftsweise wesentlich sind.
Principal display panel: Hauptblickfeld. Der Teil des Etiketts, der unter gebräuchlichen Bedingungen am wahrscheinlichsten beim Verkauf sichtbar ist, präsentiert, gezeigt oder geprüft wird.
Private entity: Privater Rechtsträger. Jede inländische oder ausländische Nichtregierungsorganisation, gewinnorientiert oder non profit, die Zertifizierungsdienste anbietet.
Processing: Verarbeitung. Kochen, Backen, Pökeln, Erhitzen, Trocknen, Mischen, Mahlen, Buttern, Trennen, Extrahieren, Schlachten, Zerlegen, Vergären, Destillieren, Ausnehmen, Konservieren, Dehydrieren, Einfrieren, Kühlen oder sonst Herstellen einschließlich Abpacken, Befüllen von Dosen und Gläsern oder sonst Befüllen eines Behältnisses mit Lebensmitteln.
Processing aid: Verarbeitungshilfsstoff. (1) Stoff, der einem Lebensmittel bei der Verarbeitung dieses Lebensmittels zugesetzt wird, dann auf eine Weise aus dem Lebensmittel entfernt wird, bevor es in seiner Endform verpackt wird.
(2) Ein Stoff, der einem Lebensmittel bei der Verarbeitung zugesetzt wird, wird zu Bestandteilen, die normalerweise in dem Lebensmittel vorhanden sind, und erhöht die Menge der sich natürlicherweise in dem Lebensmittel befindenden Bestandteile nicht signifikant; und
(3) ein Stoff, der einem Lebensmittel wegen seiner technischen oder funktionellen Wirkung bei der Verarbeitung zugesetzt wird, aber im Fertiglebensmittel in unbedeutender Menge vorhanden ist und in diesem Lebensmittel keine technische oder funktionelle Wirkung hat.
Producer: Erzeuger. Eine Person, die im Anbau oder der Erzeugung von Lebensmitteln, Fasern, Futter und anderen landwirtschaftliche basierten Verbrauchsgütern unternehmerisch tätig ist.
Production lot number/identifier: Fertigungslos-Nummer/ID-Code. Kennung eines Produktes aufgrund des Fertigungsablaufs des Produkts mit Produktionsdatum, -zeit und -ort für die Qualitätskontrolle.
Prohibited substance: Verbotener Stoff. Ein Stoff, dessen Verwendung unter jedwedem Aspekt der ökologischen Erzeugung oder Aufbereitung verboten oder im Gesetz oder in den Anordnungen dieses Teils nicht vorgesehen ist.
Records: Aufzeichnungen. Jedwede Information in schriftlicher, visueller oder elektronischer Form, die die Tätigkeiten dokumentiert, die der Erzeuger, Aufbereiter oder Zertifizierer unternimmt, um das Gesetz und die Anordnungen dieses Teils zu erfüllen.
Residual forage: Grünfutterreste. Grünfutter, das geschnitten auf der Weide liegen bleibt oder gewendet wird und auf der Weide liegen bleibt.
Residue testing: Rückstandsuntersuchung. Ein offizielles oder validiertes Analyseverfahren, das das Vorhandensein chemischer Stoffe, ihrer Metaboliten oder Abbauprodukte bei rohen oder verarbeiteten landwirtschaftlichen Produkten feststellt, identifiziert und misst.
Responsibly connected: Verantwortungszusammenhang. Jede Person, die Partner, Verwaltungsratsmitglied, Direktor, Inhaber, Geschäftsführer oder Eigner von 10 Prozent oder mehr stimmberechtigten Anteilen bei einem Antragsteller oder Empfänger einer Zertifizierung oder Akkreditierung ist.
Retail food establishment: Lebensmitteleinzelhandelseinrichtung. Ein Restaurant, ein Feinkostgeschäft, eine Bäckerei, ein Gemüsegeschäft oder jedes Einzelhandelsgeschäft mit angegliedertem Restaurant, Feinkostgeschäft, Bäckerei, Salatbar oder sonstigem Vorort- oder Außerhausverzehr von verarbeiteten oder zubereiteten rohen und verzehrfertigen Lebensmitteln.
Routine use of parasiticide: Routineanwendung von Parasitiziden. Die regelmäßige, geplante oder wiederkehrende Anwendung von Parasitiziden
Secretary: Minister. Der Minister für Landwirtschaft oder ein Repräsentant, dem die Vollmacht übertragen wurde, anstelle des Ministers zu agieren.
Sewage sludge: Klärschlamm. Ein fester, halbflüssiger oder flüssiger Rückstand, der bei der Behandlung häuslicher Abwässer in Klärwerken entsteht. Klärschlamm umfasst, ist aber nicht begrenzt auf,: Haushaltsabwässer, Schaum oder Feststoffe, die in der primären, sekundären oder weiteren Abwasseraufbereitung entfernt werden, und ein Stoff, der vom Klärschlamm stammt Klärschlamm schließt nicht die Asche ein, die bei der Verbrennung von Klärschlamm in einer Klärschlammverbrennungsanlage entsteht, oder Sand und Siebrückstände, die bei der vorhergehenden Behandlung von Haushaltsabwässern in einer Aufbereitungsanlage entstehen.
Shelter: Schutz. Bauten wie Scheunen, Hütten oder Windschutzeinrichtungen oder natürliche Flächen wie Wälder, Baumreihen, große Heckenreihen oder geographische Gegebenheiten, die angelegt oder ausgewählt wurden, um allen Tieren physischen Schutz oder Unterkunft zu geben.
Slaughter stock: Schlachttiere. Tiere, die zum Schlachten für den Verzehr durch Menschen oder andere Tiere bestimmt sind.
Soil and water quality: Boden- und Wasserqualität. Beobachtbare Indikatoren für den physikalischen, chemischen oder biologischen Zustand von Boden und Wasser, einschließlich der Präsenz von Umweltkontaminanten.
Split operation: Parallelbetrieb. Ein Betrieb, der sowohl ökologische als auch nichtökologische landwirtschaftliche Produkte erzeugt und aufbereitet.
Stage of life: Entwicklungsstadium. Ein bestimmter Zeitabschnitt im Leben eines Tieres, der ein spezielles Vorgehen im Vergleich zu anderen Zeitabschnitten verlangt (z.B. Geflügel während der Mauser). Befruchten, Kalben, Säugen und andere wiederkehrende Ereignisse gelten nicht als Entwicklungsstadium.
State: Staat. Jedweder Staat der Vereinigten Staaten von Amerika, seine Territorien, der District of Columbia und der Commonwealth of Puerto Rico.
State certifying agent: Staatlicher Zertifizierer. Eine beim Minister im Rahmen des National Organic Program akkreditierte Zertifizierungsstelle, betrieben durch den Staat, für die Zertifizierung ökologischer Erzeuger und Aufbereiter in dem Staat.
State organic program (SOP – Staatsprogramm für ökologische Wirtschaftsweise): Ein staatliches Programm, das die Vorschriften von Abschnitt 6506 des Gesetzes erfüllt, genehmigt durch den Minister und dazu bestimmt zu sichern, dass ein Produkt, das als im Sinne des Gesetzes ökologisch erzeugt verkauft und gekennzeichnet ist, durch Anwendung ökologischer Methoden erzeugt und aufbereitet ist.
State organic program's governing State official: Der leitende Beamte des State organic program. Der leitende Beamte eines Staates oder im Falle eines Staates, in dem landesweit ein Beamter gewählt wird, der nur für die Landwirtschaftsangelegenheiten des Staates verantwortlich ist, ein solcher Beamter, der ein staatliches Programm für die ökologische Zertifizierung leitet.
Synthetic: synthetisch. Ein Stoff, der mit Hilfe eines chemischen Prozesses formuliert oder hergestellt wird oder durch einen Vorgang, der einen Stoff chemisch verändert, der von natürlich vorkommenden Pflanzen, Tieren oder Mineralien extrahiert wird, mit Ausnahme der Tatsache, dass dieser Begriff nicht auf Stoffe anzuwenden ist, die durch natürlich ablaufende Prozesse entstehen.
Temporary and Temporarily: Temporär (Adjektiv und Adverb). Ein Geschehen nur während einer begrenzten Zeit (z.B. über Nacht, während eines Sturms, während einer Erkrankung, der vom Administrator benannte Zeitraum, für den eine temporäre Abweichung gewährt wird), nicht dauerhaft oder anhaltend.
Tolerance: Toleranz. Das rechtlich zulässige Maximum eines chemischen Pestizidrückstandes in einem rohen oder verarbeiteten landwirtschaftlichen Produkt oder verarbeiteten Lebensmittel.
Transplant: umsetzen. Eine Jungpflanze, die vom ursprünglichen Ort der Entstehung entfernt, transportiert und neu eingepflanzt wird.
Unavoidable residual environmental contamination (UREC – unvermeidbare Restkontamination der Umwelt): Grundbelastung durch natürlich vorkommende oder synthetische Chemikalien, die im Boden oder in ökologisch erzeugten landwirtschaftlichen Produkten vorhanden sind und unterhalb festgelegter Toleranzgrenzen liegt.
Wild crop: Wildpflanzen. Pflanzen oder Teile einer Pflanze, die an einem Ort gesammelt oder geerntet werden, der nicht kultiviert oder landwirtschaftlich genutzt wird.
Yards/Feeding pad: Höfe/Futterstelle. Eine Fläche zum Füttern, für Bewegung und als Auslauf für Tiere außerhalb der Weidesaison und ein stark frequentierter Bereich, in dem die Tiere während der Weidesaison zusätzliches Futter erhalten können.

Subpart B Anwendungsbereich


Absatz 205.100 Was zu zertifizieren ist


a) Mit Ausnahme der Betriebe, die nach §205.101 befreit oder ausgeschlossen sind, muss jeder Produktions- oder Aufbereitungsbetrieb oder spezifizierte Teil eines Produktions- oder Aufbereitungsbetriebes, der Pflanzen, Tiere, tierische Produkte oder sonstige landwirtschaftliche Produkte erzeugt oder aufbereitet, die als “100 percent organic“ (100 % ökologisch), “organic” (ökologisch) oder “made with organic (specified ingredients or food group(s)“ (hergestellt mit ökologisch erzeugten (Angabe der speziellen Zutaten oder Lebensmittelgruppe(n)) verkauft, gekennzeichnet oder präsentiert werden sollen, nach den Bestimmungen von Unterteil E dieses Teils zertifiziert werden und alle sonstigen Vorschriften dieses Teil erfüllen.
b) Jeder Produktions- oder Aufbereitungsbetrieb oder spezifizierte Teil eines Produktions- oder Aufbereitungsbetriebes, der bereits an dem Tag durch einen Zertifizierer zertifiziert wurde, als dieser seine Akkreditierung laut diesem Teil erhalten hat, gilt als nach dem Gesetz zertifiziert bis zur nächsten Fälligkeit der Zertifizierung für diesen Betrieb. Das wird nur für Betriebe anerkannt, die durch einen Zertifizierer zertifiziert wurden, der seine Akkreditierung innerhalb von 18 Monaten ab 20. Februar 2001 erhält.
c) Jeder Betrieb, der
1) wissentlich ein Produkt als ökologisch verkauft oder kennzeichnet, wenn es nicht im Einklang mit dem Gesetz steht, unterliegt einer zivilrechtlichen Sanktion von höchstens 3.91(b)(1)(xxxvii) dieses Titel pro Verstoß.
2) Nach dem Gesetz gegenüber dem Minister, dem leitenden Staatsbeamten oder einem akkreditierten Zertifizierer falsche Angaben macht, unterliegt den Bestimmungen von Abschnitt 1001, Titel 18 des United States Code.

Absatz 205.101 § 205.101 Befreiungen und Ausschlüsse von der Zertifizierung


a) Befreiungen:
1) Ein Erzeuger oder Aufbereiter, der landwirtschaftliche Erzeugnisse als „ökologisch“ verkauft, dessen landwirtschaftliches Bruttoeinkommen aus dem Verkauf ökologischer Erzeugnisse jährlich $ 5.000 oder weniger beträgt, ist von der Zertifizierung nach Unterteil E dieses Teils und von der Vorlage eines organic system plan (Plan zur ökologischen Wirtschaftsweise) zur Annahme oder Genehmigung nach §205.201 befreit, muss aber die geltenden Vorschriften für ökologische Erzeugung und Aufbereitung aus Unterteil C dieses Teils und die Kennzeichnungsvorschriften nach §205.310 erfüllen. Die Erzeugnisse aus derartigen Betrieben dürfen nicht als ökologisch gekennzeichnete Zutaten zu verarbeiteten Produkten verwendet werden, die ein anderer Aufbereiter produziert.
2) Ein Aufbereiter, der eine Lebensmitteleinzelhandelseinrichtung oder Teil einer Lebensmitteleinzelhandelseinrichtung ist, der ökologisch erzeugte Landwirtschaftsprodukte aufbereitet, sie aber nicht verarbeitet, ist von den Vorschriften aus diesem Teil befreit.
3) Ein Aufbereiter oder Teil eines Aufbereitungsbetriebes, der nur Landwirtschaftsprodukte aufbereitet, die unter 70% ökologisch erzeugter Zutaten enthalten, ermittelt nach Gesamtgewicht des Fertigproduktes (ohne Wasser und Salz), ist von den Vorschriften aus diesem Teil befreit, mit folgenden Ausnahmen:
i) die Bestimmungen zur Vermeidung von Kontakt von ökologischen Produkten mit verbotenen Substanzen gemäß §205.272 bezüglich aller ökologisch erzeugten Zutaten, die in einem Landwirtschaftsprodukt verwendet werden;
ii) die Kennzeichnungsbestimmungen nach §205.305 und 205.310 und
iii) die Bestimmungen zur Aufzeichnung nach Abs. (c) dieses Abschnitts.
4) Ein Aufbereiter oder Teil eines Aufbereitungsbetriebes, der ökologische Zutaten nur auf dem Informationsfeld kennzeichnet, ist von den Vorschriften aus diesem Teil befreit mit folgenden Ausnahmen:
i) die Bestimmungen zur Vermeidung von Kontakt von ökologischen Produkten mit verbotenen Substanzen gemäß §205.272 bezüglich aller ökologisch erzeugten Zutaten, die in einem Landwirtschaftsprodukt verwendet werden;
ii) die Kennzeichnungsbestimmungen nach §205.305 und 205.310 und
iii) die Bestimmungen zur Aufzeichnung nach Abs. (c) dieses Abschnitts.
b) Ausschließungen
1) Ein Aufbereiter oder Teil eines Aufbereitungsbetriebes ist von den Vorschriften aus diesem Teil ausgenommen - mit Ausnahme der Vorschriften für die Verhütung einer Vermischung und eines Kontakts mit verbotenen Substanzen gemäß §205.272 bezüglich aller ökologisch erzeugten Produkte - , wenn ein solcher Betrieb oder Teil eines Betriebes nur ökologisch erzeugte Landwirtschaftsprodukte verkauft, die als “100 percent organic“ (100 % ökologisch), “organic” (ökologisch) oder “made with organic (specified ingredients or food group(s)“ (hergestellt mit ökologisch erzeugten (Angabe der speziellen Zutaten oder Lebensmittelgruppe(n)) gekennzeichnet sind, die
i) verpackt oder sonst in ein Behältnis eingeschlossen sind, bevor sie durch den Betrieb entgegengenommen oder erworben wurden, und
ii) die in dieser selben Verpackung oder diesem selben Behältnis verbleiben und während ihres Verbleibs in dem Aufbereitungsbetrieb nicht anderweitig verarbeitet werden.
2) Ein Aufbereiter, der der eine Lebensmitteleinzelhandelseinrichtung oder Teil einer Lebensmitteleinzelhandelseinrichtung ist und in der Lebensmitteleinzelhandelseinrichtung rohe und verzehrfertige Lebensmittel aus Landwirtschaftsprodukten verarbeitet, die zuvor als “100 percent organic“ (100 % ökologisch), “organic” (ökologisch) oder “made with organic (specified ingredients or food group(s)“ (hergestellt mit ökologisch erzeugten (Angabe der speziellen Zutaten oder Lebensmittelgruppe(n)) gekennzeichnet waren, ist von den Vorschriften aus diesem Teil ausgenommen mit folgenden Ausnahmen:
i) die Vorschriften zur Vermeidung von Kontakt mit verbotenen Substanzen gemäß §205.272 und
ii) die Kennzeichnungsbestimmungen nach §205.310.
c) Aufzeichnungen, die Betriebe mit Befreiung führen müssen
1) Alle Aufbereiter, die nach Abs. (a)(3) oder (a)(4) dieses Abschnitts von der Zertifizierung befreit sind, müssen Aufzeichnungen vornehmen, die ausreichen, um
i) zu beweisen, dass Zutaten, die als ökologisch gekennzeichnet sind, auf ökologische Weise erzeugt und aufbereitet wurden, und
ii) die Mengen nachweisen, die aus solchen Zutaten produziert wurden.
2) Die Aufzeichnungen müssen mindestens 3 Jahre nach Anfertigung aufbewahrt werden, und der Betrieb muss den Vertretern des Ministers und dem leitenden Staatsbeamten des geltenden State organic program zur Kontrolle und zum Anfertigen von Kopien während der normalen Arbeitszeiten Zugang zu den Aufzeichnungen gewähren, damit über die Erfüllung der geltenden Anordnungen, wie in diesem Teil dargelegt, entschieden werden kann.

Absatz 205.102 Verwendung des Begriffs „organic“

Alle Landwirtschaftsprodukte, die als “100 percent organic“ (100 % ökologisch), “organic” (ökologisch) oder “made with organic (specified ingredients or food group(s)“ (hergestellt mit ökologisch erzeugten (Angabe der speziellen Zutaten oder Lebensmittelgruppe(n)) verkauft, gekennzeichnet oder dargestellt werden, müssen
a) im Einklang mit den Vorschriften gemäß §205.101 oder §§205.202 bis 205.207 oder §§205.236 bis 205.240 und allen sonstigen geltenden Vorschriften von Teil 205 erzeugt und
b) im Einklang mit den Vorschriften aus §205.101 oder §§205.270 bis 205.272 und allen sonstigen geltenden Vorschriften dieses Teils 205 aufbereitet sein.

Absatz 205.103 §205.103 Dokumentationspflicht in zertifizierten Betrieben


a) Ein zertifizierter Betrieb muss Aufzeichnungen über die Produktion, Ernte und Aufbereitung landwirtschaftlicher Erzeugnisse vornehmen, die als “100 percent organic“ (100 % ökologisch), “organic” (ökologisch) oder “made with organic (specified ingredients or food group(s)“ (hergestellt mit ökologisch erzeugten (Angabe der speziellen Zutaten oder Lebensmittelgruppe(n)) verkauft, gekennzeichnet oder dargestellt werden oder werden sollen.
b) Solche Aufzeichnungen müssen
1) an das besondere Geschäft angepasst sein, das der zertifizierte Betrieb betreibt;
2) alle Aktivitäten und Transaktionen des zertifizierten Betriebes hinreichend genau offenlegen, so dass sie gut zu verstehen und zu überprüfen sind;
3) mindestens 5 Jahre nach ihrem Anfertigen aufbewahrt werden und
4) ausreichend sein, um die Erfüllung des Gesetzes und der Anordnungen in diesem Teil zu belegen.
c) Der zertifizierte Betrieb muss den bevollmächtigten Vertretern des Ministers, dem leitenden Staatsbeamten des geltenden State program und dem Zertifizierer solche Aufzeichnungen während der normalen Arbeitszeit zur Kontrolle und zum Kopieren vorlegen.

Absatz 205.105 § 205.105 Zugelassene und verbotene Substanzen, Methoden und Bestandteile der ökologischen Erzeugung und Aufbereitung

Um als “100 percent organic“ (100 % ökologisch), “organic” (ökologisch) oder “made with organic (specified ingredients or food group(s)“ (hergestellt mit ökologisch erzeugten (Angabe der speziellen Zutaten oder Lebensmittelgruppe(n)) verkauft oder gekennzeichnet zu werden, muss das Produkt ohne Einsatz folgender Mittel erzeugt oder aufbereitet sein:
a) synthetische Substanzen und Bestandteile, ausgenommen die gemäß §205.601 oder §205.603;
b) nichtsynthetische Substanzen, die gemäß §205.602 oder §205.604 verboten sind;
c) nichtlandwirtschaftliche Substanzen, die in oder an verarbeiteten Produkten verwendet werden, sofern nicht in §205.605 anders festgelegt;
d) nichtökologische landwirtschaftliche Substanzen, die in oder an verarbeiteten Produkten verwendet werden, sofern nicht in §206.606 anders festgelegt;
e) ausgeschlossene Methoden, abgesehen von Impfstoffen: vorausgesetzt, dass die Impfstoffe nach §205.600(a) genehmigt sind;
f) ionisierende Strahlung, wie in der Verordnung der Food and Drug Administration, 21 CFR 179.26, beschrieben und
g) Klärschlamm

Subpart C Vorschriften der ökologischen Erzeugung und Aufbereitung


Absatz 205.200 Allgemeines

Der Erzeuger oder Aufbereiter eines Produktions- oder Aufbereitungsbetriebes, der Landwirtschaftsprodukte als “100 percent organic“ (100 % ökologisch), “organic” (ökologisch) oder “made with organic (specified ingredients or food group(s)“ (hergestellt mit ökologisch erzeugten (Angabe der speziellen Zutaten oder Lebensmittelgruppe(n)) verkaufen, kennzeichnen oder darstellen will, muss die geltenden Bestimmungen dieses Unterteils einhalten. Eine Wirtschaftsweise im Einklang mit diesem Unterteil muss die natürlichen Ressourcen des Betriebes, einschließlich Boden- und Wasserqualität, erhalten oder verbessern.

Absatz 205.201 Plan zur ökologischen Wirtschafts- und Aufbereitungsweise


a) Der Erzeuger oder Aufbereiter eines Produktions- oder Aufbereitungsbetriebes – sofern er nicht nach §205.101 befreit ist oder unter die Ausschlussregelung fällt - , der Landwirtschaftsprodukte als “100 percent organic“ (100 % ökologisch), “organic” (ökologisch) oder “made with organic (specified ingredients or food group(s)“ (hergestellt mit ökologisch erzeugten (Angabe der speziellen Zutaten oder Lebensmittelgruppe(n)) verkaufen, kennzeichnen oder darstellen will, erarbeitet einen Plan zur ökologischen Wirtschafts- oder Aufbereitungsweise, der von Erzeuger oder Aufbereiter und einem akkreditierten Zertifizierer vereinbart werden muss. Ein organic system plan (Plan zur ökologischen Wirtschaftsweise) muss die Vorschriften erfüllen, die in diesem Abschnitt für die ökologischen Produktions- oder Aufbereitungsweise niedergelegt sind. Ein Plan zur ökologischen Wirtschafts- und Aufbereitungsweise muss umfassen:
1) eine Beschreibung von Praktiken und Verfahren, die ausgeführt und beibehalten werden, einschließlich der Häufigkeit, in der sie ausgeführt werden;
2) eine Liste aller Substanzen, die als Produktions- oder Aufbereitungsbetriebsmittel verwendet werden, aus der ihre Zusammensetzung, Herkunft, der/die Ort/e ihrer Verwendung und der Nachweis ihrer kommerziellen Verfügbarkeit hervorgeht, je nach Zutreffendem;
3) eine Beschreibung von Überwachungspraktiken und -verfahren, die ausgeführt und beibehalten werden, einschließlich der Häufigkeit, in der sie ausgeführt werden, um nachzuweisen, dass der Plan wirksam umgesetzt wird;
4) eine Beschreibung des Dokumentationssystems, um die Vorschriften aus §205.103 zu erfüllen;
5) eine Beschreibung der Wirtschaftspraktiken und physischen Barrieren, die errichtet werden, um eine Vermischung ökologischer und nichtökologischer Produkte bei einem Parallelbetrieb zu verhindern und um den Kontakt von ökologischen Produktions- und Aufbereitungsschritten und Produkten mit verbotenen Substanzen zu verhüten und
6) zusätzliche Informationen, die der Zertifizierer für nötig erachtet, um die Erfüllung der Anordnungen zu bewerten.
b) Ein Erzeuger kann durch einen Plan, mit dem die Vorschriften eines anderen Regelwerks der Föderalen, Staats- oder lokalen Regierung erfüllt werden sollten, den Plan für ökologische Wirtschaftsweise (organic system plan) ersetzen: unter der Voraussetzung, dass der vorgelegte Plan alle Vorschriften aus diesem Unterteil erfüllt.

Absatz 205.202 Flächenbedarf

Jede Feld- oder landwirtschaftliche Betriebsparzelle, von der geerntete Erträge als „ökologisch“ verkauft, gekennzeichnet oder dargestellt werden sollen, muss
a) nach den Bestimmungen von §§205.203 bis 205.206 bewirtschaftet worden sein;
b) für einen Zeitraum von 3 Jahren nicht unmittelbar vor der Ernte der Erträge mit verbotenen Substanzen wie in §205.105 aufgelistet behandelt worden sein und
c) deutlich festgelegte Grenzen und Pufferzonen wie Abflussgräben haben, um die unbeabsichtigte Ausbringung einer verbotenen Substanz auf die Pflanzen oder den Kontakt mit einer verbotenen Substanz zu verhüten, die auf dem angrenzenden Land ausgebracht wird, das nicht ökologisch bewirtschaftet ist.

Absatz 205.203 Praxisstandard Management der Bodenfruchtbarkeit und Pflanzennährstoffe


a) Der Erzeuger muss Wege der Bodenbearbeitung und –kultivierung finden und umsetzen, die den physikalischen, chemischen und biologischen Zustand des Bodens bewahren oder verbessern und die Bodenerosion minimieren.
b) Der Erzeuger muss die Pflanzennährstoffe und die Bodenfruchtbarkeit durch Fruchtfolgen, Deckfruchtkultur und den Einsatz pflanzlichen und tierischen Materials regulieren.
c) Der Erzeuger muss pflanzliches und tierisches Material so regulieren, dass der Humusanteil im Boden auf eine Weise bewahrt oder verbessert wird, die nicht zur Kontamination der Pflanzen, des Bodens oder des Wassers durch Pflanzennährstoffe, pathogene Organismen, Schwermetalle oder Rückstände verbotener Substanzen beiträgt. Zu den tierischen und pflanzlichen Stoffen gehören:
1) unbehandelter Dung, der kompostiert werden muss, sofern er nicht
i) auf Pflanzenbauflächen ausgebracht wird, die nicht für den menschlichen Verzehr gedacht sind;
ii) mindestens 120 Tage vor der Ernte eines Erzeugnisses in den Boden eingearbeitet wird, dessen verzehrbarer Teil direkten Kontakt mit der Bodenoberfläche oder mit Bodenpartikeln hat, oder
iii) mindestens 90 Tage vor der Ernte eines Erzeugnisses in den Boden eingearbeitet wird, dessen verzehrbarer Teil keinen direkten Kontakt mit der Bodenoberfläche oder mit Bodenpartikeln hat;
2) Kompostierte pflanzliche und tierische Stoffe, die in einem Prozess erzeugt wurden, der
i) ein Anfangs-C:N-Verhältnis von zwischen 25:1 und 40:1 hergestellt hat und
ii) bei Verwendung eines Behältersystems oder eines statischen belüfteten Batteriesystems 3 Tage lang eine Temperatur von zwischen 55 oC und 77 oC gehalten hat oder
iii) bei einem Schwadensystem 15 Tage lang eine Temperatur von 55 oC bis 77 oC gehalten hat, wobei das Kompostmaterial mindestens fünfmal gewendet wird.
3) Nicht kompostiertes Pflanzenmaterial
d) Ein Erzeuger kann Pflanzennährstoffe und die Bodenfruchtbarkeit so regulieren, dass der Humusanteil im Boden auf eine Weise bewahrt oder verbessert wird, die nicht zur Kontamination der Pflanzen, des Bodens oder des Wassers durch Pflanzennährstoffe, pathogene Organismen, Schwermetalle oder Rückstände verbotener Substanzen beiträgt, indem er
1) einen Pflanzennährstoff oder Bodenverbesserer von der Nationalen Liste synthetischer Substanzen einsetzt, die für die Verwendung in der ökologischen Pflanzenproduktion zugelassen sind.
2) einen schwer löslichen mineralischen Stoff anwendet;
3) einen leicht löslichen mineralischen Stoff anwendet, vorausgesetzt, dass der Stoff mit den Bedingungen gemäß der Nationalen Liste nichtsynthetischer Materialien übereinstimmt, die für die Pflanzenproduktion verboten sind
4) Asche aus dem Verbrennen von pflanzlichem oder tierischem Material verwendet, wenn sie nicht in Abs. (e) dieses Abschnittes verboten ist: vorausgesetzt, dass das verbrannte Material nicht mit einer verbotenen Substanz behandelt oder kombiniert worden ist oder die Asche nicht auf der Nationalen Liste nichtsynthetischer Stoffe steht, die im ökologischen Pflanzenbau verboten sind, und
5) ein pflanzliches oder tierisches Material verwendet, das durch den Herstellungsprozess chemisch verändert wurde, vorausgesetzt, dass das Material auf der Nationalen Liste synthetischer Substanzen steht, die für die Verwendung im ökologischen Pflanzenbau zugelassen sind, wie in §205.601 dargestellt .
e) Der Erzeuger darf nicht verwenden:
1) jedweden Dünger oder kompostiertes pflanzliches und tierisches Material, das eine synthetische Substanz enthält, die nicht der Nationalen Liste synthetischer Substanzen steht, die für die Verwendung in der ökologischen Pflanzenproduktion zugelassen sind;
2) Abwasserschlamm (aufbereiteter Klärschlamm) gemäß Definition in 40 CFR Teil 503 und (3) das Verbrennen als Entsorgungsmaßnahme für Pflanzenreste, die im Betrieb anfallen: mit Ausnahme der Tatsache, dass das Abflammen eingesetzt werden kann, um die Ausbreitung von Krankheiten zu verhindern oder das Keimen des Saatguts anzuregen.

Absatz 205.204 Praxisstandard Saat- und Pflanzgut


a) Der Erzeuger muss ökologisch gezogenes Saatgut, einjährige Jungpflanzen und Pflanzgut verwenden: mit Ausnahme der Tatsache, dass
1) nichtökologisch erzeugtes, unbehandelten Saat- und Pflanzgut verwendet werden kann, um einen ökologischen Ertrag zu produzieren, wenn eine gleichwertige ökologisch produzierte Sorte im Handel nicht verfügbar ist: mit Ausnahme der Tatsache, dass für die Produktion verzehrbarer Sprossen ökologisch erzeugter Samen verwendet werden muss;
2) nichtökologisch erzeugtes Saat- und Pflanzgut, das mit einer Substanz aus der Nationalen Liste synthetischer Substanzen, die für die Verwendung im ökologischen Pflanzenbau zugelassen sind, behandelt worden ist, für die Erzeugung eines ökologischen Ertrages benutzt werden kann, wenn eine gleichwertige ökologisch erzeugte oder unbehandelte Sorte im Handel nicht zur Verfügung steht;
3) nichtökologisch gezogene einjährige Jungpflanzen verwendet werden können, um einen ökologischen Ertrag zu erzeugen, wenn eine temporäre Abweichung gemäß §205.290(a)(2) eingeräumt wurde;
4) nichtökologisch erzeugtes Pflanzgut, mit dem ein mehrjähriger Ertrag erzeugt wird, erst dann als ökologisch erzeugt verkauft, gekennzeichnet oder dargestellt werden kann, wenn das Pflanzgut mindestens 1 Jahr lang ökologisch bewirtschaftet wurde, und
5) Saatgut, einjährige Jungpflanzen und Pflanzgut, die mit verbotenen Substanzen behandelt wurden, verwendet werden können, um ökologische Erträge zu erzeugen, wenn die Anwendung der Materialien eine Vorschrift der föderalen oder bundesstaatlichen Verordnungen zur Pflanzengesundheit ist.

Absatz 205.205 Praxisstandard Fruchtfolge

Der Erzeuger muss eine Fruchtfolge einhalten, die Gras, Deckfruchtkultur, Gründüngungsgewächse und Zwischenkulturen umfasst, aber nicht darauf begrenzt ist, die die folgenden Funktionen in der Bewirtschaftung haben:
a) den Humus-Anteil im Boden zu bewahren oder zu verbessern;
b) als Maßnahme zur Schädlingsbekämpfung bei ein- und mehrjährigen Pflanzen;
c) fehlende oder überschüssige Pflanzennährstoffe regulieren und
d) Erosionsschutz bieten.

Absatz 205.206 Praxisstandard Bekämpfung von Pflanzenschädlingen, Unkraut und Krankheiten


a) Der Erzeuger muss Maßnahmen anwenden, die Pflanzenschädlinge, Unkraut und Krankheiten verhüten; sie umfassen – ohne darauf begrenzt zu sein -:
1) Fruchtfolge und ein Boden- und die Pflanzennährstoffmanagement, wie in §§205.203 und 205.205 verordnet;
2) Hygienemaßnahmen, um Krankheitsüberträger, Unkrautsamen und Lebensräume für Schadorganismen zu beseitigen, und
3) eine Kultivierung, die die Pflanzengesundheit stärkt, einschließlich Auswahl der Pflanzenarten und –sorten im Hinblick auf die Eignung für lokalspezifische Bedingungen und die Widerstandsfähigkeit gegenüber den häufigsten Schädlingen, Unkräutern und Krankheiten.
b) Schutz vor Schädlingen bieten mechanische oder physikalische Methoden, einschließlich - aber nicht begrenzt auf - :
1) Steigerung der Zahl oder Einführung von Prädatoren oder Parasiten für die Schädlingsarten;
2) Schaffung eines Lebensraumes für die natürlichen Feinde von Schädlingen;
3) nicht synthetischer Schutz wie Lockmittel, Fallen und Repellents.
c) Schutz vor Unkraut lässt sich erreichen durch:
1) Mulchen mit vollständig biologisch abbaubarem Material;
2) Mähen;
3) Beweiden;
4) Jäten von Hand und mechanische Bodenbearbeitung;
5) Flamme, Hitze oder elektrische Mittel oder
6) Plastik- oder sonstigen synthetischen Mulch: vorausgesetzt, dass sie am Ende der Anbau- oder Erntezeit vom Feld entfernt werden.
d) Schutz vor Krankheiten lässt sich erreichen durch:
1) eine Wirtschaftsweise, die die Ausbreitung von Krankheitsorganismen verhindert, oder
2) Anwendung nicht synthetischer biologischer, botanischer oder mineralischer Betriebsmittel.
e) Sind die Vorgehensweisen gemäß Abs. (a) bis (d) dieses Abschnittes unzureichend, um Pflanzenschädlingen, Unkraut und Krankheiten vorzubeugen oder sie zu bekämpfen, kann eine biologische oder botanische Substanz oder eine Substanz aus der Nationalen Liste synthetischer Substanzen, die für den Einsatz im ökologischen Pflanzenbau zugelassen sind, angewandt werden, um Schädlinge, Unkraut oder Krankheiten zu verhüten, zu unterdrücken oder bekämpfen: vorausgesetzt, dass die Bedingungen für den Einsatz der Substanz im Plan zur ökologischen Wirtschaftsweise (organic system plan) dokumentiert sind.
f) Der Erzeuger darf kein Holz verwenden, das mit Arsenat oder sonstigem verbotenem Material behandelt wurde, um neue Anlagen zu errichten oder zum Zwecke des Austauschens, wenn sie mit dem Boden oder dem Tierbestand in Kontakt kommen.

Absatz 205.207 Praxisstandard Ernten von Wildpflanzen


a) Ein Wildpflanzenbestand, der als ökologisch verkauft, gekennzeichnet oder dargestellt werden soll, muss von einer bezeichneten Fläche geerntet werden, auf der über einen Zeitraum von 3 Jahren unmittelbar vor der Ernte der Wildpflanzen keine verbotene Substanz nach §205.105 ausgebracht worden ist.
b) Ein Wildpflanzenbestand muss auf eine Weise geerntet werden, die sichert, dass diese Ernte oder das Sammeln das Umfeld nicht zerstört und Wachstum und Produktion des Wildpflanzenbestandes fördert.

Absatz 205.236 Herkunft des Tierbestandes


a) Tierische Produkte, die als ökologisch verkauft, gekennzeichnet oder dargestellt werden, müssen von Tieren stammen, die ab dem letzten Drittel der Trächtigkeit oder des Brütens kontinuierlich ökologisch gehalten wurden: mit Ausnahme der Tatsache, dass
1) Geflügel: Geflügel oder verzehrbare Geflügelerzeugnisse von Geflügel stammen muss, das ab spätestens dem zweiten Lebenstag kontinuierlich ökologisch gehalten wurde;
2) Milchvieh: Milch oder Milchprodukte von Tieren stammen müssen, die nicht später als 1 Jahr vor der Produktion von Milch oder Milcherzeugnissen, die als ökologisch verkauft, gekennzeichnet oder dargestellt werden sollen, kontinuierlich ökologisch gehalten wurden, mit Ausnahme der Tatsache,
i) dass Pflanzen und Grünfutter von Land, das Teil des Plans für ökologische Wirtschaftsweise eines Milchviehbetriebes ist und das sich im dritten Jahr der ökologischen Bewirtschaftung befindet, vom Milchvieh des Betriebes in den 12 Monaten vor dem Verkauf der ökologischen Milch –und Milchprodukte gefressen werden kann und
ii) dass der Erzeuger, wenn eine komplette, klar abgegrenzte Herde auf ökologische Haltung umgestellt wird und unter der Voraussetzung, dass keine Milch, die nach diesem Unterabsatz erzeugt wurde, nach dem 9. Juni 2007 mit ökologischer Kennzeichnung in die Warenkette gelangt, (a) in den ersten 9 Monaten des Jahres mindestens 80 Prozent Futter geben kann, das entweder ökologisch erzeugt ist oder von Land kommt, das in den Plan für die ökologische Wirtschaftsweise aufgenommen wurde und im Einklang mit den Vorschriften für ökologischen Pflanzenbau angebaut wurde, und (b) in den letzten 3 Monaten Futter nach §205.237 geben kann.
iii) Wurde eine komplette, klar abgegrenzte Herde auf ökologische Haltung umgestellt, muss das gesamte Milchvieh ab dem letzten Drittel der Trächtigkeit ökologisch gehalten werden.
3) Zuchttiere: Tiere, die zur Zucht dienen, können aus einem nicht ökologisch arbeitenden Betrieb jederzeit in eine ökologische Haltung gebracht werden: vorausgesetzt, dass – sind solche Tiere trächtig und sollen die Nachkommen ökologisch gehalten werden - die Zuchttiere spätetestens im letzten Drittel der Trächtigkeit in die Anlage gebracht werden müssen.
b) Das Folgende ist verboten:
1) Tiere oder verzehrbare tierische Produkte, die aus einem ökologisch arbeitenden Betrieb entfernt wurden und danach in einem nicht ökologisch arbeitenden Betrieb gehalten wurden, dürfen nicht als ökologisch erzeugt verkauft, gekennzeichnet oder dargestellt werden.
2) Zuchttiere oder Milchvieh, das nicht ab dem letzten Drittel der Trächtigkeit kontinuierlich ökologisch gehalten wurde, dürfen nicht als ökologische Schlachttiere verkauft, gekennzeichnet oder dargestellt werden.
c) Der Inhaber einer ökologischen Tierhaltung muss Aufzeichnungen führen, aus denen die Identität aller ökologisch gehaltenen Tiere und verzehrbaren und nicht verzehrbaren tierischen Produkte hervorgeht, die in dem Betrieb erzeugt wurden.

Absatz 205.237 Tierfutter


1) Der Inhaber eines ökologischen Tierhaltungsbetriebes muss die Tiere mit einer Gesamtfutterration versorgen, die aus landwirtschaftlichen Produkten besteht, einschließlich Weide und Grünfutter, die durch NOP-zertifizierte Betriebe ökologisch erzeugt und aufbereitet wurden, mit Ausnahme der Bestimmungen nach §205.236(a)(2)(i), mit Ausnahme der Tatsache, dass synthetische Substanzen, die nach §205.603 gestattet, und nicht synthetische Substanzen, die nach §205.604 nicht verboten sind, als Futterzusätze und Futterergänzungsmittel verwendet werden können, vorausgesetzt, dass alle landwirtschaftlichen Bestandteile der Zutatenliste für diese Zusatzstoffe und Ergänzungsmittel ökologisch erzeugt und aufbereitet sein müssen.
b) Der Erzeuger eines ökologisch wirtschaftenden Betriebes darf nicht:
1) Tierarzneimittel, einschließlich Hormonen, für die Wachstumsförderung verwenden;
2) Futterergänzungsmittel oder Zusätze in Mengen geben, die über dem Bedarf für eine angemessene Ernährung und Erhaltung der Gesundheit der jeweiligen Art in dem speziellen Entwicklungsstadium liegen;
3) Plastikpellets als Raufutter verfüttern;
4) Harnstoff oder Dung enthaltende Formulierungen verfüttern;
5) Schlachtbeiprodukte von Säugetieren oder Geflügel an Säugetiere oder Geflügel verfüttern;
6) Futter, Futterzusätze und Futterergänzungsmittel verwenden, die gegen den Federal Food, Drug, and Cosmetic Act verstoßen;
7) Futter oder Grünfutter geben, dem Antibiotika, einschließlich Ionophore, zugesetzt wurden, oder
8) Pflanzenfresser daran hindern, sie zurückhalten, festhalten oder sonst darin einschränken, während der Weidesaison aktiv auf der Weide zu grasen, ausgenommen unter Bedingungen, die in §205.239(b) und (c) beschrieben sind.
c) In der Weidesaison darf der Erzeuger:
1) höchstens durchschnittlich 70 Prozent des Trockenmassebedarfs eines Pflanzenfressers als Trockenmasse füttern (zur gefütterten Trockenmasse gehört nicht Trockenmasse, die als Grünfutterrest oder Pflanzenwurzeln auf der Weise abgegrast wurde). Er errechnet sich als Durchschnittswert für die gesamte Weidesaison für jede Tierklasse und –art. Pflanzenfresser müssen während der gesamten Weidesaison der geographischen Region weiden, und zwar an mindestens 120 Tagen im Kalenderjahr. Je nach Wetter, Jahreszeit bzw. Klima kann die Weidezeit andauernd oder nicht sein.
2) sorgt der Erzeuger für eine Weide von hinreichender Qualität und Quantität, um während der gesamten Weidesaison zu grasen und versorgt alle Pflanzenfresser im Rahmen des Plans für die ökologische Wirtschaftsweise mit durchschnittlich mindestens 30 Prozent ihrer Trockenmasseaufnahme durch Grasen während der gesamten Weidesaison: mit Ausnahme der Tatsache, dass
i) Pflanzenfresser ohne Weidegang nach §205.239(b)(1) bis (8) und §205.239(c)(1) bis (3) durchschnittlich mindestens 30 Prozent ihrer Trockenmasseaufnahme durch das Grasen während der Zeiten erhalten, in denen sie sich während der Weidesaison auf der Weide befinden;
ii) Zuchtbullen von der Vorschrift über die 30 Prozent Trockenmasseaufnahme durch Grasen aus diesem Abschnitt und den Weidegangvorschriften in §205.239(c)(2) ausgenommen sind, vorausgesetzt, dass alle Tiere, die unter diese Befreiung fallen, nicht als ökologisch gehaltenes Schlachtvieh verkauft, gekennzeichnet, verwendet oder dargestellt werden dürfen.
d) Halter von Pflanzenfressern müssen
1) die Gesamtfutterration für jede Tierklasse und -art beschreiben. Die Beschreibung muss umfassen:
i) das gesamte vor Ort erzeugte Futter;
ii) das gesamte zugekaufte Futter;
iii) den Anteil jeder Futterart, einschließlich Weide, an der Gesamtration und
iv) eine Liste aller Futterergänzungsmittel und Zusätze.
2) die Menge jeder Futterart aufzeichnen, die tatsächlich jeder Tierklasse und –art gefüttert wurde.
3) Änderungen dokumentieren, die im Laufe des Jahres aufgrund weidesaisonbedingter Änderungen an allen Rationen vorgenommen wurden.
4) die Methode zur Berechnung des Trockenmassebedarfs und der Trockenmasseaufnahme erläutern.

Absatz 205.238 Praxisstandard Tiergesundheit


a) Der Erzeuger muss eine Tiergesundheitsvorsorge schaffen und betreiben, zu der gehört:
1) Auswahl der Arten und Rassen von Tieren im Hinblick auf die Eignung für die ortspezifischen Bedingungen und die Widerstandsfähigkeit gegenüber den wichtigsten Krankheiten und Parasiten;
2) Bereitstellung einer ausreichenden Futterration, um die Ernährungsvorschriften zu erfüllen, einschließlich Vitamine, Mineralstoffe, Proteine bzw. Aminosäuren, Fettsäuren, Energiespender und Fasern (Pflanzenfresser);
3) Schaffung geeigneter Unterbringung, Weidebedingungen und Hygienemaßnahmen, um das Auftreten und die Ausbreitung von Krankheiten und Parasiten zu minimieren;
4) Schaffen artgerechter Bedingungen für Bewegung, Bewegungsfreiheit und Stressabbau;
5) Vornahme physischer Veränderungen, die zur Förderung des Wohlbefindens der Tiere erforderlich sind, auf eine Weise, die Schmerz und Stress minimiert, und
6) Impfungen und Gabe sonstiger tierärztlicher Biologika.
b) Sind Vorbeugung und tierärztliche Biologika nicht ausreichend, um Krankheit vorzubeugen, kann ein Erzeuger synthetische Medikamente verabreichen: vorausgesetzt, dass solche Medikationen nach §205.603 gestattet sind. Nach §205.603 zugelassene Parasitizide können eingesetzt werden bei:
1) Zuchtvieh, wenn sie vor dem letzten Drittel der Trächtigkeit, nicht aber während der Laktation der Nachkommen verwendet werden, die als ökologisch erzeugt verkauft, gekennzeichnet oder dargestellt werden sollen, und
2) Milchvieh, wenn sie höchstens 90 Tage vor der Erzeugung von Milch oder Milchprodukten verwendet werden, die als ökologisch erzeugt verkauft, gekennzeichnet oder dargestellt werden sollen.
c) Der Erzeuger eines ökologisch wirtschaftenden Betriebes darf nicht:
1) Tierische oder verzehrbare Produkte als ökologisch erzeugt verkaufen, kennzeichnen oder darstellen, die von Tieren stammen, die mit Antibiotika, jedweder Substanz, die synthetische Stoffe enthält, die nach §205.603 nicht gestattet sind, oder Substanzen behandelt wurden, die einen nichtsynthetischen Stoff enthalten, der nach §205.604 verboten ist.
2) abgesehen von Impfungen Tierarzneimittel verabreichen, wenn keine Krankheit vorliegt;
3) Hormone zur Wachstumsförderung verabreichen;
4) Parasitizide routinemäßig verabreichen;
5) synthetische Parasitizide an Schlachtvieh verabreichen;
6) Tierarzneimittel geben, die gegen den Federal Food, Drug, and Cosmetic Act verstoßen, oder
7) kranken Tieren eine medizinische Behandlung vorenthalten, um seinen ökologischen Status zu erhalten. Alle geeigneten Medikationen müssen eingesetzt werden, um die Gesundheit des Tieres wieder herzustellen, wenn die Methoden, die für die ökologische Wirtschaftsweise akzeptabel sind, versagen. Tiere, die mit einer verbotenen Substanz behandelt wurden, müssen deutlich gekennzeichnet sein und dürfen nicht als ökologisch erzeugt verkauft, gekennzeichnet oder dargestellt werden.

Absatz 205.239 Lebensbedingungen der Tiere


a) In der ökologischen Tierhaltung muss der Erzeuger das ganze Jahr über Lebensbedingungen für die Tiere schaffen und wahren, die Gesundheit und natürliches Verhalten der Tiere zulassen, einschließlich:
1) ganzjährigen Zugang aller Tiere zu Außenanlagen, Schatten, Schutz, Bewegungsflächen, Frischluft, sauberem Trinkwasser und direktem Sonnenlicht, je nach Tierart, Entwicklungsstadium, Klima und Umfeld: mit Ausnahme der Tatsache, dass Tieren der Zugang zu Außenanlagen nach §§205.239(b) und (c) zeitweilig verweigert werden kann. Höfe, Futterstellen und Feedlots können genutzt werden, um Pflanzenfressern außerhalb der Weidesaison Auslauf ins Freie und während der Weidesaison Zusatzfutter zu geben. Höfe, Futterstellen und Feedlots müssen groß genug sein, damit alle Pflanzenfresser, die sich auf dem Hof, an der Futterstelle oder dem Feedlot befinden, gleichzeitig ohne Gedränge und Futterkonkurenz gefüttert werden können. Eine ständige, totale Tierhaltung in geschlossenen Räumen ist verboten. Eine ständige, totale Haltung von Pflanzenfressern auf Höfen, an Futterstellen und Feedlots ist verboten.
2) für alle Pflanzenfresser Weidenmanagement und tägliches Weiden während der gesamten Weidenzeit(en), um die Vorschriften aus §205.237 zu erfüllen, ausgenommen nach den Bestimmungen der Absätze (b), (c) und (d) dieses Abschnitts.
3) geeignete trockene, saubere Einstreu. Wird Raufutter als Einstreu verwendet, muss es gemäß diesem Teil durch einen Betrieb ökologisch erzeugt sein, der gemäß diesem Teil zertifiziert ist, ausgenommen die Bestimmungen aus §205.236(a)(2)(i), und, sofern zutreffend, durch NOP-zertifizierte Betriebe ökologisch aufbereitet sein.
4) Schutz, der so angelegt ist, dass er gestattet:
i) natürliche Haltung, Wohlfühlverhalten und Bewegungsmöglichkeit;
ii) artgerechte Temperatur, Belüftung und Luftzirkulation und
iii) das Verletzungspotenzial für die Tiere verringert;
5) die Nutzung von Höfen, Futterstellen, Feedlots und Laufgängen, die über eine gute Drainage verfügen, in gutem Zustand gehalten werden (einschließlich häufiger Entmistung) und so betrieben, dass Abfälle und kontaminiertes Wasser nicht in angrenzendes oder nahe gelegenes Oberflächenwasser und über die Grundstücksgrenzen abfließen kann.
b) Der Erzeuger in einer ökologischen Tierhaltung kann ein Tier temporär einsperren oder im Unterstand halten wegen
1) ungünstiger Witterungsverhältnisse
2) des Entwicklungsstadiums des Tieres; mit Ausnahme der Tatsache, dass die Laktation kein Entwicklungsstadium ist, das Pflanzenfresser von den Weisungen, die in dieser Anordnung niedergelegt sind, ausnehmen würden;
3) Bedingungen, unter denen die Gesundheit, die Sicherheit oder das Wohlbefinden des Tieres beeinträchtigt werden könnte;
4) Gefahr für die Qualität von Boden oder Wasser;
5) Prozeduren der Gesundheitsvorsorge oder wegen der Behandlung einer Erkrankung oder Verletzung (weder die verschiedenen Entwicklungsstadien noch die Laktation stellen eine Erkrankung oder Verletzung dar);
6) Sortieren oder Verladen von Tieren und Viehkauf: vorausgesetzt, dass die Tiere weiterhin während der zugelassenen Einschlusszeit ständig ökologisch gehalten werden, einschließlich ökologisch erzeugten Futters,
7) Zucht: ausgenommen die Tatsache, dass besamten Tieren der Zugang zu Außenflächen nicht verwehrt werden darf und dass Pflanzenfressern nach der Besamung der Weidegang in der Weidezeit nicht verwehrt werden darf oder
8) im Falle von 4-H, Future Farmers of America und anderen Jugendprojekten nicht länger als eine Woche vor einem Markt oder einer sonstigen Veranstaltung, während der Veranstaltung und bis zu 24 Stunden, nachdem die Tiere nach Veranstaltungsende zu Hause eingetroffen sind. Diese Tiere müssen während der zugelassenen Einschlusszeit für die Veranstaltung ständig ökologisch gehalten werden, einschließlich ökologisch erzeugten Futters.
c) Der Erzeuger in einer ökologischen Tierhaltung kann zusätzlich zu den Zeiten, die nach §205.239(b) gestattet sind, einem Pflanzenfresser unter folgenden Bedingungen zeitweilig den Weidegang oder die Außenfläche verweigern:
1) eine Woche am Ende der Laktationszeit zur Trockenstellung (das betrifft nur die Verweigerung des Weideganges), drei Wochen vor dem Gebären, während des Gebärens und bis zu einer Woche danach;
2) bei neugeborenem Milchvieh bis zu sechs Monaten, nach denen sie während der Weidesaison weiden müssen und nicht länger einzeln untergebracht sein dürfen; vorausgesetzt, dass ein Tier nicht auf eine Weise eingeschlossen oder angebunden werden darf, die das Tier hindert, sich zu legen, aufzustehen, die Glieder zu strecken und sich frei zu bewegen;
3) bei Wolle tragenden Tieren die kurzen Zeiten für die Schur und
4) bei Milchvieh die kurzen Zeiten für das tägliche Melken. Das Melken muss so geplant werden, dass ausreichend Zeit zum Weiden ist, so dass für jedes Tier durchschnittlich mindestens 30 % Trockenmasseaufnahme durch Weiden während der Weidesaison gilt. Melkabstände und –dauer sind kein Grund, dem Milchvieh den Weidegang zu verweigern.
d) Pflanzenfresser-Schlachttiere mit der typischen Getreideendmast bleiben jeden Tag auf der Weide, an dem die Endmastzeit mit der geographisch zutreffenden Weidesaison zusammenfällt: ausgenommen, dass Höfe, Futterstellen oder Feedlots für die Endmastfutterrationen genutzt werden können. In der Endmast sind Pflanzenfresser-Schlachttiere von der Vorschrift der mindestens 30 Prozent Trockenmasseaufnahme durch Weiden befreit. Höfe, Futterstellen und Feedlots für die Endmastfutterrationen müssen groß genug sein, damit alle Pflanzenfresser-Schlachttiere, die sich auf dem Hof, an der Futterstelle oder dem Feedlot befinden, gleichzeitig ohne Gedränge und Futterkonkurrenz gefüttert werden können. Die Endmastzeit darf ein Fünftel (1/5) der Lebensdauer des Tieres oder 120 Tage nicht überschreiten, je nachdem, was kürzer ist.
e) Der Erzeuger in einer ökologischen Tierhaltung muss mit dem Dung so umgehen, dass er nicht zu einer Kontamination von Pflanzen, Boden oder Wasser durch pflanzliche Nährstoffe, Schwermetalle oder Pathogene beiträgt und die Rückführung von Nährstoffen optimiert; er muss Weiden und sonstige Auslaufflächen so betreiben, dass die Boden- oder Wasserqualität nicht gefährdet wird.

Absatz 205.240 Praxisstandard Weiden

Der Erzeuger in einer ökologischen Tierhaltung muss für den gesamten Pflanzenfresserbestand des Betriebes mit Hilfe nachprüfbarer Aufzeichnungen im organic system plan einen geltenden Weidemanagementplan nachweisen.
a) Weiden müssen als Pflanzgut in voller Übereinstimmung mit §§205.202, 205.203(d) und (e), 205.204 und 205.206(b) bis (f) bewirtschaftet werden. Land für die Erzeugung einjähriger Pflanzen zum Beweiden durch Pflanzenfresser muss in voller Übereinstimmung mit §§205.202 bis 205.206 bewirtschaftet werden. Beregnung ist nötigenfalls einzusetzen, um das Wachstum der Weiden zu fördern, wenn der Betrieb über eine Beregnungsanlage auf der Weide verfügt.
b) Erzeuger müssen nach §205.239(a)(2) Weiden anbieten und Weiden so bewirtschaften, dass sie folgende Vorschriften erfüllen: §205.237(c)(2), um jährlich mindestens 30 Prozent der Trockenmasseaufnahme eines Pflanzenfressers im Durchschnitt während der Weidezeit/en bereitzustellen; §205.238(a)(3), um das Auftreten und die Verbreitung von Krankheiten und Parasiten zu minimieren, und §205.239(e), damit die Boden- und Wasserqualität nicht gefährdet wird.
c) Ein Beweidungsplan muss in den organic system plan des Erzeugers aufgenommen und jährlich nach §205.406(a) aktualisiert werden. Der Erzeuger kann den Vorjahresbeweidungsplan erneut einreichen, wenn er keine Änderungen aufweist. Der Beweidungsplan kann aus einem Weide/Naturweideplan bestehen, der in Zusammenarbeit mit einer Bundes-, Staats- oder lokalen Naturschutzbehörde entwickelt wurde: unter der Voraussetzung, dass der vorgelegte Plan alle Vorschriften aus §205.240(c)(1) bis (8) erfüllt. Wird eine Änderung des genehmigten Beweidungsplans in Betracht gezogen, die den Betrieb hindern könnte, das Gesetz oder die Anordnungen in diesem Teil zu erfüllen, muss der Erzeuger vor Umsetzung der Veränderung um die Zustimmung des Zertifizierers nachsuchen. Der Beweidungsplan umfasst eine Beschreibung von:
1) Weidearten um zu sichern, dass die Futtervorschriften aus §205.237 eingehalten werden.
2) Anbau- und Managementpraktiken um eine Weide von hinreichender Qualität und Quantität während der gesamten Weidesaison zu sichern und alle Pflanzenfresser im Rahmen des Plans für die ökologische Wirtschaftsweise – mit Ausnahme der Tierklassen laut §205.239(c)(1) bis (3) - mit durchschnittlich mindestens 30 Prozent ihrer Trockenmasseaufnahme durch Grasen während der gesamten Weidesaison zu versorgen.
3) Weidesaison gemäß der regionalen Lage des Tierhaltungsbetriebes.
4) Lage und Größe der Weiden, einschließlich Karten, auf denen jede Weide klar gekennzeichnet ist.
5) Beweidungsmethoden, die im Weidesystem angewandt werden.
6) Lage und Art der Zäune, ausgenommen zeitweilige Zäune, und Lage und Herkunft von Schatten und Lage und Herkunft von Wasser.
7) Bodenfruchtbarkeit und Aussaatsysteme.
8) Praxis des Erosionsschutzes und Schutzes natürlicher Feuchtgebiete und von Auenwäldern

Absatz 205.270 Anforderungen an die ökologische Aufbereitung

 
a) Mechanische oder biologische Methoden, einschließlich – aber nicht begrenzt auf - Kochen, Backen, Pökeln, Erhitzen, Trocknen, Mischen, Mahlen, Buttern, Trennen, Destillieren, Extrahieren, Schlachten, Zerlegen, Vergären, Ausnehmen, Konservieren, Dehydrieren, Einfrieren, Kühlen oder sonst Herstellen und Abpacken, Befüllen von Dosen und Gläsern oder sonst Befüllen eines Behältnisses mit Lebensmitteln können angewandt werden, um ökologisch erzeugte landwirtschaftliche Produkte mit dem Ziel zu verarbeiten, die Verderbnis zu verzögern oder sonst das landwirtschaftliche Produkt für die Vermarktung zuzubereiten.
b) Nichtlandwirtschaftliche Substanzen, die nach §205.605 zugelassen, und nicht ökologisch erzeugte landwirtschaftliche Produkte, die nach §205.606 zugelassen sind, können verwendet werden:
1) in oder an einem verarbeiteten landwirtschaftlichen Produkt, das als „organic“ nach §205.301(b) verkauft, gekennzeichnet oder präsentiert werden soll, wenn sie im Handel nicht in ökologischer Form erhältlich sind.
2) in oder an einem verarbeiteten landwirtschaftlichen Produkt, das als „made with organic (Angabe der speziellen Zutaten oder Lebensmittelgruppe(n))” nach §205.301(c) verkauft, gekennzeichnet oder präsentiert werden soll.
c) Der Aufbereiter eines ökologisch arbeitenden Aufbereitungsbetriebes darf in oder an landwirtschaftlichen Produkten, die als “100 percent organic“ (100 % ökologisch), “organic” (ökologisch) oder “made with organic (specified ingredients or food group(s)“ (hergestellt mit ökologisch erzeugten (Angabe der speziellen Zutaten oder Lebensmittelgruppe(n)) verkauft, gekennzeichnet oder präsentiert werden sollen, oder in oder an Zutaten, die als ökologisch gekennzeichnet sind, nicht einsetzen:
1) Vorgehensweisen, die nach §205.105, Abs. (e) und (f) verboten sind.
2) ein flüchtiges synthetisches Lösemittel oder sonst synthetischen Verarbeitungshilfsstoff, der nach §205.605 nicht erlaubt ist: ausgenommen die Tatsache, dass nichtökologische Zutaten in Produkten, die als „made with organic (specified ingredients or food group(s)“ (hergestellt mit ökologisch erzeugten (Angabe der speziellen Zutaten oder Lebensmittelgruppe(n)) gekennzeichnet sind, nicht unter diese Vorschrift fallen.

Absatz 205.271 Praxisstandard Schädlingsbekämpfung in der Einrichtung


a) Der Erzeuger oder Aufbereiter in einer ökologisch arbeitenden Einrichtung muss Verfahrensweisen schaffen, um Schädlingsbefall zu verhüten; dazu gehören – ohne darauf begrenzt zu sein -:
1) das Beseitigen des Lebensraumes von Schädlingen, von Nahrungsquellen und Bruträumen;
2) Verhindern des Zugangs zu Aufbereitungseinrichtungen und
3) Management von Umweltfaktoren wie Temperatur, Licht, Feuchtigkeit, Atmosphäre und Luftzirkulation, um die Vermehrung der Schädlinge zu verhindern.
b) Schädlingsbekämpfung lässt sich erreichen durch:
1) mechanische oder physikalische Maßnahmen, einschließlich, nicht aber begrenzt auf, Fallen, Licht oder Geräusche, oder
2) Lockstoffe und Repellents, die nichtsynthetische oder synthetische Substanzen nutzen, die mit der Nationalen Liste vereinbar sind.
c) Sind die Maßnahmen aus den Absätzen (a) und (b) dieses Abschnitts nicht wirksam, um Schädlingsbefall zu verhindern oder zu bekämpfen, kann eine nichtsynthetische oder synthetische Substanz eingesetzt werden, die mit der Nationalen Liste vereinbar ist.
d) Sind die Maßnahmen aus den Absätzen (a), (b) und (c) dieses Abschnitts nicht wirksam, um Schädlingsbefall in den Einrichtungen zu verhindern oder zu bekämpfen, kann eine synthetische Substanz eingesetzt werden, die nicht auf der Nationalen Liste steht: vorausgesetzt, dass der Aufbereiter und der Zertifizierer die Substanz, die Anwendungsmethode und die Maßnahmen vereinbaren, die ergriffen werden, um einen Kontakt von ökologisch erzeugten Produkten oder Zutaten mit der eingesetzten Substanz zu verhindern.
e) Der Aufbereiter eines ökologisch arbeitenden Aufbereitungsbetriebes, der eine synthetische oder nichtsynthetische Substanz zur Schädlingsverhütung oder –bekämpfung einsetzt, muss den Plan zur ökologischen Aufbereitungsweise des Betriebes (organic handling plan) aktualisieren, um den Einsatz solcher Substanzen und Anwendungsmethoden wiederzugeben. Der aktualisierte Plan muss eine Liste aller Maßnahmen enthalten, die getroffen wurden, um den Kontakt der ökologisch erzeugten Produkte oder Zutaten mit der eingesetzten Substanz zu verhindern.
f) Unbeschadet der Vorgehensweisen aus den Absätzen (a), (b), (c) und (d) dieses Abschnitts kann ein Aufbereiter sonstige Substanzen verwenden, um Schädlingsbefall zu verhindern oder zu bekämpfen, wie in Bundes-, bundesstaatlichen oder lokalen Gesetzen und Verordnungen vorgeschrieben: vorausgesetzt, dass Maßnahmen getroffen werden, um den Kontakt der ökologisch erzeugten Produkte oder Zutaten mit der eingesetzten Substanz zu verhindern.

Absatz 205.272 Praxisstandard Schutz vor Vermischen und Kontakt mit verbotenen Substanzen


a) Der Aufbereiter eines ökologisch arbeitenden Aufbereitungsbetriebes muss die nötigen Maßnahmen ergreifen, um das Vermischen von ökologisch erzeugten und nichtökologisch erzeugten Produkten abzuwenden und ökologisch erzeugte Produkte vor dem Kontakt mit verbotenen Substanzen zu schützen.
b) Das Folgende ist verboten für die Anwendung bei der Aufbereitung ökologisch erzeugter landwirtschaftlicher Produkte oder Zutaten, die nach Unterteil D dieses Teils gekennzeichnet sind:
1) Verpackungsmaterial und Lagerbehältnisse oder Behälter, die ein synthetisches Fungizid, Konservierungsmittel oder Räuchermittel enthalten;
2) die Verwendung oder Wiederverwendung von Taschen oder Behältnissen, die auf eine solche Weise mit Substanzen in Kontakt waren, die die ökologische Eigenschaft von ökologisch erzeugten Produkten oder Zutaten in diesen Behältnissen schädigt, sofern nicht solche wieder verwendbaren Taschen oder Behältnisse sorgsam gesäubert wurden und keine Gefahr des Kontaktes des ökologisch erzeugten Produktes oder der Zutat mit der verwendeten Substanz besteht.

Absatz 205.290 Temporäre Abweichungen


a) Temporäre Abweichungen von den Anforderungen nach §§205.203 bis 205.207, 205.236 bis 205.240 und 205.270 bis 205.272 kann der Administrator aus folgenden Gründen festlegen:
1) vom Minister ausgerufene Naturkatastrophen;
2) Schaden durch Dürre, Wind, Flut, übermäßige Feuchtigkeit, Hagel, Tornado, Erdbeben, Brand oder sonstige Unterbrechung der Geschäftstätigkeit und
3) Verfahrensweisen, um Techniken, Sorten oder Zutaten bei der ökologischen Produktion oder Aufbereitung zu erforschen oder zu erproben.
b) Der leitende Staatsbeamte eines State organic program oder die Zertifizierungsstelle können dem Administrator schriftlich empfehlen, eine temporäre Abweichung vom Standard wie in Unterteil C dieses Teils für ökologisch arbeitende Erzeuger oder Aufbereiter festzulegen: vorausgesetzt, dass eine solche Abweichung auf einem oder mehreren der Gründe beruht, die in Abs. (a) dieses Abschnittes aufgeführt sind.
c) Der Administrator benachrichtigt die Zertifizierer schriftlich über die Festsetzung einer temporären Abweichung zugunsten der zertifizierten Produktions- oder Aufbereitungsbetriebe des Zertifizierers und gibt den Zeitraum an, für den sie gilt, vorbehaltlich einer Verlängerung, wie vom Administrator für nötig erachtet.
d) Nach der Benachrichtigung durch den Administrator über die Festsetzung einer temporären Abweichung muss ein Zertifizierer jeden Produktions- und Aufbereitungsbetrieb, den er zertifiziert, benachrichtigen, für den die temporäre Abweichung gilt.
e) Temporäre Abweichungen werden nicht für Praktiken, Material oder Verfahren gewährt, die nach §205.105 verboten sind.

Subpart D Etiketten, Kennzeichnung und Marktinformationen


Absatz 205.300 Verwendung des Begriffs „organic“


a) Der Begriff „organic“ darf nur auf Etiketten und bei der Kennzeichnung von rohen oder verarbeiteten Landwirtschaftsprodukten, Zutaten eingeschlossen, verwendet werden, die im Einklang mit den Anordnungen dieses Teils erzeugt und aufbereitet wurden. Der Begriff „organic“ darf in einer Produktbezeichnung nicht verwendet werden, um einen nichtökologischen Bestandteil des Produktes zu modifizieren.
b) Erzeugnisse für den Export, die nach ausländischen nationalen ökologischen Standards oder nach Vorschriften ausländischer Einkäufer hergestellt und zertifiziert wurden, können nach den ökologischen Kennzeichnungsvorschriften des Empfängerlandes oder des Einkäufers etikettiert werden: vorausgesetzt, dass die Versandbehälter und –unterlagen den Kennzeichnungsvorschriften aus §205.307(c) entsprechen.
c) Erzeugnisse, die im Ausland hergestellt und für den Verkauf in die Vereinigten Staaten exportiert werden, müssen nach Unterteil E dieses Teils zertifiziert und nach diesem Unterteil D gekennzeichnet sein.
d) Tierfutter, das nach den Anforderungen aus diesem Teil hergestellt wurde, muss nach den Vorschriften aus §205.306 etikettiert sein.

Absatz 205.301 Produktzusammensetzung


a) Produkte, die als „100% ökologisch" verkauft, gekennzeichnet oder präsentiert werden Ein rohes oder verarbeitetes landwirtschaftliches Produkt, das als „100 % ökologisch“ verkauft, gekennzeichnet oder präsentiert wird, muss zu 100 % ökologisch erzeugte Zutaten enthalten (nach Gewicht oder Flüssigvolumen, ohne Wasser und Salz). Wenn es als ökologisch erzeugt etikettiert ist, muss solches Produkt nach §205.303 gekennzeichnet sein.
b) Produkte, die als „ökologisch" verkauft. gekennzeichnet oder präsentiert werden Ein rohes oder verarbeitetes landwirtschaftliches Produkt, das als „ökologisch“ verkauft, gekennzeichnet oder präsentiert wird, muss mindestens 95 % ökologisch erzeugte rohe oder verarbeitete landwirtschaftliche Produkte enthalten (nach Gewicht oder Flüssigvolumen, ohne Wasser und Salz). Die restlichen Produktzutaten müssen ökologisch erzeugt sein, es sei denn, sie sind im Handel nicht als ökologisches Erzeugnis erhältlich, oder sie müssen nichtlandwirtschaftliche Substanzen oder nicht ökologisch produzierte landwirtschaftliche Produkte sein im Einklang mit der Nationalen Liste in Unterteil G dieses Teils. Wenn es als ökologisch erzeugt etikettiert ist, muss solches Produkt nach §205.303 gekennzeichnet sein.
c) Produkte, die als „hergestellt mit ökologisch erzeugten (Angabe der speziellen Zutaten oder Lebensmittelgruppe(n))" verkauft, gekennzeichnet oder präsentiert werden Ein zusammengesetztes landwirtschaftliches Produkt, das als „hergestellt mit ökologisch erzeugten (Angabe der speziellen Zutaten oder Lebensmittelgruppe(n))" verkauft, gekennzeichnet oder präsentiert wird, muss mindestens 70 % ökologisch produzierte Zutaten (nach Gewicht oder Flüssigvolumen, ohne Wasser und Salz) enthalten, die nach den Vorschriften in Unterteil C dieses Teils erzeugt und aufbereitet sind. Keine Zutat darf mit verbotenen Praktiken produziert werden, wie in §205.301, Absätze (f)(1), (2) und (3) ausgeführt. Nichtökologische Zutaten dürfen ohne Berücksichtigung von §205.301, Absätze (f)(4), (5), (6) und (7) erzeugt werden. Wenn es als ökologisch erzeugte Zutaten oder Lebensmittelgruppen enthaltend etikettiert ist, muss solches Produkt nach §205.304 gekennzeichnet sein.
d) Produkte mit unter 70 % ökologisch erzeugten Zutaten Die ökologischen Zutaten in einem zusammengesetzten landwirtschaftlichen Produkt, das weniger als 70 % ökologisch produzierte Zutaten (nach Gewicht oder Flüssigvolumen, ohne Wasser und Salz) enthält, müssen nach den Vorschriften in Unterteil C dieses Teils erzeugt und aufbereitet sein. Die nicht ökologisch erzeugten Zutaten können ohne Berücksichtigung der Vorschriften dieses Teils produziert und aufbereitet sein. Ein zusammengesetztes landwirtschaftliches Produkt, das weniger als 70 % ökologisch erzeugter Zutaten enthält, kann den ökologischen Charakter des Produkts nur so präsentieren, wie in §205.305 festgelegt.
e) Tierfutter
1) Ein rohes oder verarbeitetes Tierfutterprodukt, das als „100 % ökologisch“ verkauft, gekennzeichnet oder präsentiert wird, darf nicht weniger als 100 % ökologisch erzeugtes rohes oder verarbeitetes landwirtschaftliches Produkt enthalten (nach Gewicht oder Flüssigvolumen, ohne Wasser und Salz).
2) Ein rohes oder verarbeitetes Tierfutterprodukt, das als „ökologisch“ verkauft, gekennzeichnet oder präsentiert wird, muss gemäß §205.237 hergestellt sein.
f) Alle Produkte, die als „100 % ökologisch“ oder „ökologisch“ etikettiert sind, und alle Zutaten, die in der Zutatendeklaration jedweden Produkts als „ökologisch“ benannt sind, dürfen nicht
1) unter Verwendung ausgeschlossener Methoden nach §201.105(e) dieses Kapitels produziert werden;
2) unter Verwendung von Klärschlamm nach §201.105(f) dieses Kapitels produziert werden;
3) unter Verwendung von ionisierender Strahlung nach §201.105(g) dieses Kapitels verarbeitet werden;
4) unter Verwendung von Verarbeitungshilfsstoffen verarbeitet werden, die in der Nationalen Liste der erlaubten und verbotenen Substanzen in Unterteil G dieses Teils nicht genehmigt sind: mit Ausnahme der Tatsache, dass Produkte, die als „100% ökologisch“ gekennzeichnet sind, falls sie verarbeitet werden, mit ökologisch erzeugten Verarbeitungshilfsstoffen verarbeitet werden müssen;
5) Sulfite, Nitrate oder Nitrite enthalten, die während des Produktions- oder Aufbereitungsprozesses zugesetzt werden, ausgenommen die Tatsache, dass Wein, der Sulfite enthält, als „hergestellt mit ökologisch erzeugten Trauben“ etikettiert werden darf;
6) mit nichtökologischen Zutaten produziert werden, wenn ökologisch erzeugte Zutaten zur Verfügung stehen, oder
7) ökologische und nicht ökologische Formen derselben Zutat beinhalten.

Absatz 205.302 Berechnung des Anteils ökologisch erzeugter Zutaten


a) Der Anteil aller ökologisch erzeugten Zutaten eines Landwirtschaftsproduktes, das als “100 percent organic“ (100 % ökologisch), “organic” (ökologisch) oder “made with organic (specified ingredients or food group(s)“ (hergestellt mit ökologisch erzeugten (Angabe der speziellen Zutaten oder Lebensmittelgruppe(n)) verkauft, gekennzeichnet oder präsentiert wird oder das ökologische Zutaten enthält, muss errechnet werden durch
1) Dividieren des Gesamtnettogewichts (ohne Wasser und Salz) der kombinierten ökologischen Zutaten laut Rezeptur durch das Gesamtgewicht (ohne Wasser und Salz) des Fertigproduktes.
2) Dividieren des Flüssigvolumens aller ökologischen Zutaten (ohne Wasser und Salz) durch das Flüssigvolumen des Fertigproduktes (ohne Wasser und Salz), wenn das Produkt und die Zutaten in flüssiger Form sind. Ist das flüssige Produkt im Hauptblickfeld oder im Informationsfeld als aus Konzentraten zusammengestellt benannt, muss die Berechnung auf der Grundlage der einzelnen Konzentrationen der Zutaten zum Fertigprodukt erfolgen.
3) Enthalten Produkte ökologisch erzeugte Zutaten in fester und flüssiger Form, durch Dividieren des kombinierten Gewichtes der festen Bestandteile und des Gewichts der flüssigen Bestandteile (ohne Wasser und Salz) durch das Gesamtgewicht (ohne Wasser und Salz) des Fertigproduktes.
b) Die Prozentangabe aller ökologisch erzeugten Zutaten eines landwirtschaftlichen Produkts muss auf die nächste ganze Zahl abgerundet werden.
c) Der Prozentsatz muss durch den Aufbereiter ermittelt werden, der das Etikett an der Verkaufsverpackung anbringt, und durch den Zertifizierer des Aufbereiters geprüft werden. Der Aufbereiter kann die Informationen des zertifizierten Betriebes für die Bestimmung des Prozentanteils verwenden.

Absatz 205.303 Abgepackte Produkte, die als „100 % ökologisch“ oder „ökologisch“ etikettiert sind


a) Landwirtschaftliche Produkte in Verpackungen, die in §205.301(a) und (b) beschrieben sind, können im Hauptblickfeld, Informationsfeld oder sonstigem Feld der Verpackung und auf jedweder Kennzeichnung oder Marktinformation über das Produkt Folgendes ausweisen:
1) den Begriff „100 % ökologisch“ oder „ökologisch“, je nach Zutreffendem, um die Verkehrsbezeichnung des Produktes zu modifizieren;
2) bei als „ökologisch“ gekennzeichneten Produkten den Anteil ökologischer Zutaten am Produkt (die Schriftgröße der Prozentangabe darf nicht mehr als die Hälfte größer als die größte Schriftgröße in dem Feld sein, in dem die Deklaration angegeben ist, und muss vollständig in der gleichen Schriftgröße, Schriftart und -farbe ohne Hervorhebung erscheinen);
3) den Begriff „ökologisch“, um die ökologischen Zutaten in zusammengesetzten Produkten zu identifizieren, die als „100 % ökologisch“ etikettiert sind;
4) das Siegel des USDA und/oder
5) das Siegel, Logo oder sonstige Kennzeichen des Zertifizierers, der den Hersteller oder Aufbereiter zertifizierte, der das Fertigprodukt herstellt, und jedes sonstigen Zertifizierers, der Hersteller oder Aufbereiter zertifizierte, die rohe ökologische Produkte oder ökologische Zutaten erzeugen, die im Fertigprodukt verwendet werden: vorausgesetzt, dass der Aufbereiter, der das Fertigprodukt herstellt, Aufzeichnungen gemäß diesem Teil führt, die die Ökozertifizierung der Hersteller solcher Zutaten nachweisen, und weiterhin vorausgesetzt, dass solche Siegel oder Schutzmarken einzeln nicht stärker hervorgehoben sind als das USDA-Siegel.
b) Landwirtschaftliche Produkte in Abpackungen, die unter §205.301(a) und (b) beschrieben sind, müssen:
1) bei als „ökologisch“ etikettierten Produkten jede einzelne ökologische Zutat im Zutatenverzeichnis mit dem Wort „ökologisch“ oder mit einem Sternchen oder sonstigem Hinweissymbol versehen, das unter dem Zutatenverzeichnis erläutert wird um anzugeben, dass die Zutat ökologisch erzeugt wurde. Wasser oder Salz als Zutaten können nicht als ökologisch gekennzeichnet werden.
2) im Informationsfeld unter der Information, die den Aufbereiter oder Vertreiber des Produktes nennt, und vorangestellt die Erklärung „als ökologisch zertifiziert durch***“ oder eine ähnliche Formulierung, den Namen des Zertifizierers angeben, der den Aufbereiter des Fertigproduktes zertifiziert hat, und kann die Geschäftsanschrift, die Internetadresse oder Telefonnummer des Zertifizierers auf einem solchen Etikett nennen.

Absatz 205.304 Abgepackte Produkte, die als „hergestellt mit ökologisch erzeugten (Angabe der ...


a) Landwirtschaftliche Produkte in Verpackungen, die in §205.301(c) beschrieben sind, können im Hauptblickfeld, Informationsfeld oder sonstigem Feld und auf jedweder Kennzeichnung oder Marktinformation über das Produkt ausweisen:
1) die Deklaration:
i) „hergestellt mit ökologisch erzeugten (Angabe der speziellen Zutaten)“: vorausgesetzt, dass das Verzeichnis nicht mehr als drei ökologisch erzeugte Zutaten auflistet;
ii) „hergestellt mit ökologisch erzeugten (Angabe der Lebensmittelgruppen)“: vorausgesetzt, dass das Verzeichnis nicht mehr als drei der folgenden Lebensmittelgruppen auflistet; Bohnen, Fisch, Obst, Körner, Kräuter, Fleischwaren, Nüsse, Öle, Geflügel, Samen, Gewürze, Süßmittel und Gemüse oder verarbeitete Milchprodukte, und weiterhin vorausgesetzt, dass alle Zutaten jeder aufgeführten Lebensmittelgruppe im Produkt ökologisch erzeugt sein müssen, und
iii) die in Buchstaben erscheint, die nicht mehr als die Hälfte größer als die größte Schriftgröße in dem Feld sind und die insgesamt in der gleichen Schriftgröße, Schriftart und –farbe ohne Hervorhebung erscheint.
2) den Anteil an ökologisch erzeugten Zutaten im Produkt. Die Schriftgröße der Prozentangabe darf nicht mehr als die Hälfte größer als die größte Schriftgröße in dem Feld sein, in dem die Deklaration angegeben ist, und muss vollständig in der gleichen Schriftgröße, Schriftart und -farbe ohne Hervorhebung erscheinen.
3) das Siegel, Logo oder sonstige Kennzeichen des Zertifizierers, der den Aufbereiter des Fertigproduktes zertifizierte.
b) Abgepackte landwirtschaftliche Produkte, die unter §205.301(c) beschrieben sind, müssen:
1) im Zutatenverzeichnis jede einzelne ökologische Zutat mit dem Wort „ökologisch“ oder mit einem Sternchen oder sonstigem Hinweissymbol versehen, das unter dem Zutatenverzeichnis erläutert wird um anzugeben, dass die Zutat ökologisch erzeugt wurde. Wasser oder Salz als Zutaten können nicht als ökologisch gekennzeichnet werden.
2) im Informationsfeld unter der Information, die den Aufbereiter oder Vertreiber des Produktes nennt, und vorangestellt die Erklärung „als ökologisch zertifiziert durch***“ oder eine ähnliche Formulierung, den Namen des Zertifizierers angeben, der den Aufbereiter des Fertigproduktes zertifiziert hat: ausgenommen die Tatsache, dass die Geschäftsadresse, die Internetadresse oder Telefonnummer des Zertifizierers auf einem solchen Etikett genannt werden können.
c) Abgepackte landwirtschaftliche Produkte, die unter §205.301(c) beschrieben sind, dürfen nicht das USDA-Siegel tragen.

Absatz 205.305 Abgepackte zusammengesetzte Produkte mit unter 70 % ökologisch erzeugter Zutaten


a) Ein landwirtschaftliches Produkt mit unter 70 % ökologisch erzeugter Zutaten darf den ökologisch erzeugten Anteil des Produktes nur kenntlich machen durch:
1) Kennzeichnung jeder einzelnen ökologischen Zutat im Zutatenverzeichnis mit dem Wort „ökologisch“ oder mit einem Sternchen oder sonstigem Hinweissymbol, das unter dem Zutatenverzeichnis erläutert wird um anzugeben, dass die Zutat ökologisch erzeugt wurde, und
2) falls die ökologisch erzeugten Zutaten im Zutatenverzeichnis kenntlich gemacht sind, durch Darstellung des Anteils des ökologisch erzeugten Inhalts am Produkt im Informationsfeld.
b) Landwirtschaftliche Produkte mit unter 70 % ökologisch erzeugter Zutaten dürfen nicht zeigen:
1) das Siegel des USDA und
2) das Siegel, Logo oder sonstige Kennzeichen des Zertifizierers, das eine ökologische Zertifizierung eines Produktes oder von Produktbestandteilen darstellt.

Absatz 205.306 Kennzeichnung von Tierfutter


a) Tierfuttererzeugnisse, die unter §205.301(e)(1) und (e)(2) beschrieben sind, dürfen auf einem beliebigen Feld der Verpackung die folgenden Begriffe zeigen:
1) die Deklaration „100 % ökologisch“ oder „ökologisch“, je nach Zutreffendem, um die Verkehrsbezeichnung des Produktes zu modifizieren;
2) das Siegel des USDA;
3) das Siegel, Logo oder sonstige Kennung des Zertifizierers, der den Hersteller oder Aufbereiter zertifizierte, der die rohen oder verarbeiteten ökologisch erzeugten Zutaten herstellt, die im Fertigprodukt verwendet werden, vorausgesetzt, dass solche Siegel oder Kennungen nicht stärker betont sind als das USDA-Siegel;
4) das Wort „ökologisch“ oder ein Sternchen oder sonst ein Hinweissymbol, das auf der Verpackung definiert ist, um die Zutaten kenntlich zu machen, die ökologisch erzeugt wurden. Wasser oder Salz als Zutaten können nicht als ökologisch gekennzeichnet werden.
b) Tierfuttererzeugnisse, die unter §205.301(e)(1) und (e)(2) beschrieben sind, müssen:
1) im Informationsfeld unter der Information, die den Aufbereiter oder Vertreiber des Produktes nennt, und vorangestellt die Erklärung „als ökologisch zertifiziert durch***“ oder eine ähnliche Formulierung, den Namen des Zertifizierers angeben, der den Aufbereiter des Fertigproduktes zertifiziert hat. Der Geschäftssitz, die Internetadresse oder Telefonnummer des Zertifizierers dürfen auf einem solchen Etikett genannt werden.
2) mit anderen Bundes– oder bundesstaatlichen Tierfutterkennzeichnungsvorschriften – je nach Zutreffendem – vereinbar sein.

Absatz 205.307 Etikettierung von Großhandelsbehältnissen, die nur für d...


a) Großhandelsbehältnisse, die nur für den Versand oder die Lagerung von rohen oder verarbeiteten landwirtschaftlichen Produkten benutzt werden, die als ökologisch erzeugte Zutaten enthaltend gekennzeichnet sind, können die folgenden Begriffe oder Schutzmarken zeigen:
1) den Namen und die Kontaktdaten des Zertifizierers, der den Aufbereiter zertifizierte, der das Fertigprodukt zusammengestellt hat;
2) Kennzeichnung des Produkts als ökologisch erzeugt;
3) besondere Anweisungen zur Handhabung, um die ökologischen Eigenschaften des Produktes zu wahren;
4) das Siegel des USDA;
5) das Siegel, Logo oder sonstige Kennzeichen des Zertifizierers, der den ökologisch wirtschaftenden Hersteller oder Aufbereiter zertifizierte, der das Fertigprodukt hergestellt oder aufbereitet hat.
b) Großhandelsbehältnisse, die für den Versand oder die Lagerung von rohen oder verarbeiteten landwirtschaftlichen Produkten benutzt werden, die als ökologisch erzeugte Zutaten enthaltend gekennzeichnet sind, müssen gegebenenfalls die Fertigungslos-Nummer des Produktes tragen.
c) Versandbehälter von im Inland hergestellten Produkten, die als ökologisch erzeugt gekennzeichnet und für den Export auf internationale Märkte bestimmt sind, können im Einklang mit Vorschriften für die Etikettierung von Versandbehältern des ausländischen Empfängers oder mit den Spezifikationen für die Etikettierung von Behältern eines ausländischen Einkäufers gekennzeichnet werden: vorausgesetzt, dass die Versandbehälter und –unterlagen, die solche ökologisch erzeugten Produkte begleiten, deutlich mit "“For Export Only” (nur für den Export) markiert sind und weiterhin vorausgesetzt, dass der Beleg für eine derartige Behälterkennzeichnung und den Export beim Aufbereiter verbleiben muss gemäß den Vorschriften für die Dokumentation für befreite oder ausgeschlossene Betriebe nach §205.101.

Absatz 205.308 Landwirtschaftliche Produkte in anderer als verpackter Form in der Einzelhandelsverkaufsstelle, ...


a) Landwirtschaftliche Produkte in anderer als verpackter Form können den Begriff „100 % ökologisch“ oder „ökologisch“ verwenden, je nach Zutreffendem, um die Verkehrsbezeichnung des Produktes in den Geschäftsauslagen, bei der Etikettierung und auf den Verkaufsbehältnissen zu modifizieren: vorausgesetzt, dass der Begriff „ökologisch“ benutzt wird, um die ökologisch erzeugten Zutaten aus dem Zutatenverzeichnis kenntlich zu machen.
b) Wird das Erzeugnis in einer zertifizierten Einrichtung zubereitet, darf in der Geschäftsauslage, auf dem Etikett und dem Verkaufsbehältnis verwendet werden:
1) das Siegel des USDA und
2) das Siegel, Logo oder sonstige Kennzeichen des Zertifizierers, der den Hersteller oder Aufbereiter zertifizierte, der das Fertigprodukt herstellt, und jedes sonstigen Zertifizierers, der Betriebe zertifizierte, die rohe ökologische Produkte oder ökologische Zutaten erzeugen, die im Fertigprodukt verwendet werden: vorausgesetzt, dass solche Siegel oder Schutzmarken einzeln nicht stärker hervorgehoben sind als das USDA-Siegel.

Absatz 205.309 Landwirtschaftliche Produkte in anderer als verpackter Form in der ...


a) Landwirtschaftliche Produkte in anderer als verpackter Form, die zwischen 70 und 95 Prozent ökologisch erzeugter Zutaten enthalten, können die Formulierung „made with organic (specified ingredients or food group(s)” (hergestellt mit ökologisch erzeugten (Angabe der speziellen Zutaten oder Lebensmittelgruppe(n)) verwenden, um die Verkehrsbezeichnung des Produktes in den Geschäftsauslagen, bei der Etikettierung und auf den Verkaufsbehältnissen zu modifizieren.
1) Dieses Verzeichnis darf höchstens drei ökologisch erzeugte Zutaten oder Lebensmittelgruppen aufführen und
2) bei jeder derartigen Darstellung des Zutatenverzeichnisses des Produktes werden die ökologisch erzeugten Zutaten als „ökologisch erzeugt“ kenntlich gemacht.
b) Werden sie in einer zertifizierten Einrichtung zubereitet, dürfen solche landwirtschaftlichen Produkte, die in Geschäftsauslagen, Verkaufsbehältnissen und Marktinformationen als „hergestellt mit ökologisch erzeugten (Angabe der speziellen Zutaten oder Lebensmittelgruppe(n)“ gekennzeichnet sind, das Siegel des Zertifizierers, sein Logo oder sonstige Kennung tragen.

Absatz 205.310 Landwirtschaftliche Produkte, die in einem befreiten oder ausgeschlossenen Betrieb erzeugt werden


a) Ein landwirtschaftliches Produkt, das in einem befreiten oder ausgeschlossenen Betrieb ökologisch erzeugt oder aufbereitet wurde, darf nicht
1) das USDA-Siegel oder jedwedes Siegel eines Zertifizierers oder sonstige Kennung tragen, die den befreiten oder ausgeschlossenen Betrieb als zertifizierten ökologisch wirtschaftenden Betrieb darstellt, oder
2) oder Käufern gegenüber als zertifiziertes ökologisches Erzeugnis oder zertifizierte ökologische Zutat dargestellt werden.
b) Ein von einem befreiten oder ausgeschlossenen Betrieb ökologisch erzeugtes oder aufbereitetes landwirtschaftliches Produkt darf in einem zusammengesetzten Produkt, das der befreite oder ausgeschlossene Betrieb herstellt, als ökologisches Erzeugnis oder ökologische Zutat ausgewiesen werden. Ein solches Produkt oder eine solche Zutat darf in einem von anderen verarbeiteten Produkt nicht als „organic“ gekennzeichnet oder präsentiert werden.
c) Ein solches Produkt unterliegt den Vorschriften aus §205.300, Abs. (a), und §205.301, Absätze (f)(1) bis (f)(7).

Absatz 205.311 Das Siegel des USDA


a) Das in den Absätzen (b) und (c) dieses Abschnitts beschriebene Siegel des USDA darf nur für rohe oder verarbeitete Landwirtschaftsprodukte benutzt werden, die in §205.301, Absätze (a), (b), (e)(1) und (e)(2) beschrieben sind.
b) Das USDA-Siegel muss in Form und Gestaltung dem Muster in Abbildung 1 gleichen und leserlich und an auffälliger Stelle gedruckt sein:
1) auf weißem Grund mit einem braunen Außenkreis und dem Begriff „USDA“ in grün auf einem weißen oberen Halbkreis und dem Begriff „organic“ in weiß auf dem grünen unteren Halbkreis oder
2) auf weißem oder transparentem Grund mit einem schwarzen Außenkreis und in schwarz „USDA“ auf einer weißen oder transparenten oberen Hälfte des Kreises mit einem kontrastierenden weißen oder transparenten „organic“ auf der schwarzen unteren Hälfte des Kreises.
3) Der grüne oder schwarze untere Halbkreis kann vier helle Linien zeigen, die von links nach rechts verlaufen und an dem Punkt am rechten Horizont verschwinden, so dass der Eindruck eines bearbeiteten Feldes entsteht.
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Subpart E Zertifizierung


Absatz 205.400 Allgemeine Zertifizierungsvorschriften

Eine Person, die eine Öko-Zertifizierung nach den Anordnungen dieses Teils erhalten oder fortführen möchte, muss:
a) das Gesetz und die geltenden Anordnungen dieses Teils zu ökologischer Erzeugung und Aufbereitung erfüllen;
b) einen Plan der ökologischen Herstellungs- oder Aufbereitungsweise erstellen, umsetzen und jährlich aktualisieren, der einem akkreditierten Zertifizierer vorgelegt wird, wie in §205.200 dargestellt;
c) dem Zertifizierer – wie in §205.403 dargestellt – Vorortkontrollen mit vollständigem Zugang zum Herstellungs- oder Aufbereitungsbetrieb, einschließlich nicht zertifizierter Herstellungs- und Aufbereitungsflächen, zu Anlagen und Büroräumen gestatten;
d) alle Aufzeichnungen, die die ökologische Wirtschaftsweise betreffen, mindestens 5 Jahre nach Erstellung aufbewahren und den bevollmächtigten Vertretern des Ministers, dem leitenden Staatsbeamten des geltenden State organic program und dem Zertifizierer zur Prüfung und zum Anfertigen von Kopien während der normalen Arbeitszeiten Zugang zu den Aufzeichnungen gewähren, damit über die Erfüllung des Gesetzes und der Anordnungen aus diesem Teil, wie in §205.104 dargelegt, entschieden werden kann;
e) die durch den Zertifizierer erhobenen geltenden Gebühren entrichten und
f) den Zertifizierer sofort informieren bei
1) Anwendung einer verbotenen Substanz, einschließlich Abtrift, auf einem Feld, einer Betriebseinheit, Stätte, Einrichtung, Tierbestand oder Produkt, das Teil eines Betriebs ist, und
2) Änderung in einem zertifizierten Betrieb oder bei einem Teil eines zertifizierten Betriebes, die die Erfüllung des Gesetzes und der Anordnungen aus diesem Teil beeinträchtigen kann.

Absatz 205.401 Antrag auf Zertifizierung

Eine Person, die für einen Produktions- oder Aufbereitungsbetrieb eine Zertifizierung nach diesem Unterteil anstrebt, muss bei einem Zertifizierer einen Antrag auf Zertifizierung stellen. Der Antrag muss folgende Informationen enthalten:
a) einen Plan zur ökologischen Wirtschafts- oder Aufbereitungsweise, wie in §205.200 vorgeschrieben;
b) den Namen der Person, die den Antrag ausfüllt, die Betriebsbezeichnung des Antragstellers, seine Anschrift und Telefonnummer und, falls es sich bei dem Antragsteller um eine juristische Person handelt, Name, Anschrift und Telefonnummer der Person, die bevollmächtigt ist, im Namen des Antragstellers tätig zu werden;
c) Name(n) des/der Öko-Zertifizierer/s, bei dem/denen bereits früher ein Antrag gestellt worden ist; Jahr/e der Antragstellung, Ergebnis der Einreichung des/r Antrags/Anträge, gegebenenfalls einschließlich einer Kopie einer Mitteilung über Nichterfüllung oder der Ablehnung der Zertifizierung, die für den Antragsteller auf Zertifizierung ausgestellt wurde, sowie eine Beschreibung der Schritte, die der Antragsteller unternommen hat, um die in der Mitteilung über Nichterfüllung festgestellten Nichterfüllungen zu korrigieren, einschließlich Nachweis solcher Korrektur, und
d) sonstige erforderliche Informationen, um die Erfüllung des Gesetzes und der Anordnungen in diesem Teil zu belegen.

Absatz 205.402 Prüfung des Antrages


a) Nach Entgegennahme eines Antrages auf Zertifizierung muss ein Zertifizierer:
1) den Antrag auf Vollständigkeit nach §205.401 prüfen;
2) durch Prüfen der Antragsunterlagen entscheiden, ob der Antragsteller die geltenden Vorschriften aus Unterteil C dieses Teils zu erfüllen scheint oder dazu in der Lage sein kann;
3) feststellen, ob ein Antragsteller, der früher einen Antrag bei einem anderen Zertifizierer gestellt und eine Mitteilung über Nichterfüllung oder Ablehnung der Zertifizierung nach §205.405 erhalten hatte, Unterlagen vorgelegt hat, die die Korrektur von Nichterfüllungen belegen, die in der Mitteilung der Nichterfüllung oder der Ablehnung der Zertifizierung benannt worden waren, wie in §205.405(e) vorgeschrieben, und
4) eine Vorortkontrolle des Betriebes ansetzen um zu entscheiden, ob der Antragsteller für die Zertifizierung qualifiziert ist, wenn die Durchsicht der Antragsunterlagen belegt, dass der Hersteller oder Aufbereiter die geltenden Vorschriften von Unterteil C dieses Teils erfüllen kann.
b) Innerhalb einer angemessenen Zeit muss der Zertifizierer:
1) die entgegengenommenen Antragsunterlagen prüfen und seine Erkenntnisse dem Antragsteller mitteilen;
2) dem Antragsteller eine Kopie des durch den Zertifizierer gebilligten Berichtes über die Vorortkontrolle für jede durchgeführte Vorortkontrolle übergeben und
3) dem Antragsteller eine Kopie der Testergebnisse von Proben übergeben, die ein Kontrolleur genommen hat.
c) Der Antragsteller kann seinen Antrag jederzeit zurückziehen. Ein Antragsteller, der seinen Antrag zurückzieht, trägt die Kosten für die Leistungen, die bis zum Zeitpunkt der Rücknahme erbracht wurden. Ein Antragsteller, der seinen Antrag freiwillig vor Ausstellung einer Mitteilung über Nichterfüllung zurückzieht, erhält keine Mitteilung über Nichterfüllung. Gleichermaßen erhält ein Antragsteller, der seinen Antrag freiwillig vor Ausstellung einer Ablehnung der Zertifizierung zurückzieht, keinen Ablehnungsbescheid über die Zertifizierung.

Absatz 205.403 Vorortkontrollen


a) Vorortkontrollen
1) Ein Zertifizierer muss eine Erstbesichtigung jeder Betriebseinheit, Einrichtung und Stätte vor Ort vornehmen, die ökologisch erzeugte Produkte herstellt oder aufbereitet und die zu einem Betrieb gehört, für den die Zertifizierung beantragt ist. Eine Vorortkontrolle wird dann jährlich danach für jeden zertifizierten Betrieb durchgeführt, der ökologisch erzeugte Produkte herstellt oder aufbereitet um festzustellen, ob der Antrag auf Zertifizierung genehmigt oder ob die Zertifizierung des Betriebes verlängert werden soll.
2)i) Ein Zertifizierer kann zusätzliche Vorortkontrollen von Antragstellern auf Zertifizierung und bei zertifizierten Betrieben durchführen, um die Einhaltung des Gesetzes und der Anordnungen aus diesem Teil festzustellen.
ii) Der Administrator oder leitende Staatsbeamte eines State organic program kann verlangen, dass der Zertifizierer zusätzliche Kontrollen durchführt, um die Erfüllung des Gesetzes und der Anordnungen aus diesem Teil festzustellen.
iii) Zusätzliche Kontrollen können angekündigt oder unangekündigt nach Ermessen des Zertifizierers erfolgen oder wie vom Administrator oder dem leitenden Staatsbeamten des State organic program verlangt.
b) Zeitplan
1) Die Erstkontrolle vor Ort muss innerhalb einer angemessenen Zeit nach der Feststellung erfolgen, dass der Antragsteller die Vorschriften aus Unterteil C dieses Teils zu erfüllen scheint oder dazu in der Lage sein kann; ausgenommen die Tatsache, dass sich die Erstkontrolle um bis zu 6 Monate verzögern kann, um die Vorschrift zu erfüllen, nach der die Kontrolle durchzuführen ist, wenn das Land, die Einrichtungen und Aktivitäten, die die Erfüllung oder die Fähigkeit zur Erfüllung belegen, besichtigt werden können.
2) Alle Vorortkontrollen müssen durchgeführt werden, wenn ein bevollmächtigter Vertreter des Betriebes, der den Betrieb kennt, anwesend ist, und zu einer Zeit, zu der das Land, die Einrichtungen und Aktivitäten, die die Erfüllung oder die Tauglichkeit zur Erfüllung der geltenden Bestimmungen aus Unterteil C dieses Teils durch den Betrieb beweisen sollen, besichtigt werden können, mit Ausnahme der Tatsache, dass diese Vorschrift nicht für unangemeldete Vorortkontrollen gilt.
c) Nachprüfen von Informationen:

Bei der Vorortkontrolle eines Betriebes ist nachzuprüfen:
1) die Erfüllung des Gesetzes und der Anordnungen in diesem Teil durch den Betrieb oder seine Tauglichkeit dazu;
2) dass die Informationen, einschließlich des Plans der ökologischen Wirtschafts- oder Aufbereitungsweise, die nach §§205.401, 205.406 und 205.200 gegeben wurden, genau die Vorgehensweisen wiedergeben, die der Antragsteller auf Zertifizierung oder der zertifizierte Betrieb anwenden oder anwenden sollen.
3) dass verbotene Substanzen im Betrieb nicht eingesetzt worden waren und nicht eingesetzt werden, und zwar mit Mitteln im Ermessen des Zertifizierers, zu denen das Einsammeln und Untersuchen von Boden, Wasser, Abfall, Samen, Pflanzengewebe und Pflanzen, Tieren und Proben verarbeiteter Erzeugnisse gehören.
d) Abschlussgespräch

Der Kontrolleur muss mit einem bevollmächtigten Vertreter des Betriebes, der den kontrollierten Betrieb kennt, ein Abschlussgespräch führen, um die Richtigkeit und Vollständigkeit der Beobachtungen bei der Kontrolle und die Informationen, die während der Vorortkontrolle gesammelt wurden, zu bestätigen. Der Kontrolleur muss auch den Bedarf an zusätzlichen Informationen sowie alle bedenklich erscheinenden Punkte ansprechen.
e) Unterlagen im Zusammenhang mit dem kontrollierten Betrieb
1) Während der Kontrolle muss der Kontrolleur dem bevollmächtigten Vertreter des Betriebes eine Empfangsbestätigung für alle vom Kontrolleur genommenen Proben übergeben. Für die genommenen Proben dürfen dem Kontrolleur keinerlei Kosten in Rechnung gestellt werden.
2) Der Zertifizierer übersendet dem kontrollierten Betrieb ein Exemplar des Berichtes über die Vorortkontrolle und jedwede Untersuchungsergebnisse.

Absatz 205.404 Bescheinigung der Zertifizierung


a) Innerhalb einer angemessenen Zeit nach Beendigung der Erstkontrolle vor Ort muss ein Zertifizierer den Bericht über die Vorortkontrolle, die Ergebnisse der durchgeführten Analysen von Substanzen und alle zusätzlichen Informationen prüfen, die vom Antragsteller gefordert oder gegeben wurden. Entscheidet der Zertifizierer, dass der organic system plan und alle Vorgehensweisen und Aktivitäten im Betrieb des Antragstellers die Vorschriften aus diesem Teil erfüllen und dass der Antragsteller in der Lage ist, den Betrieb nach dem Plan zu führen, bescheinigt der Zertifizierer die Zertifizierung. Die Zertifizierung kann Vorschriften für die Korrektur minderer Nichterfüllungen innerhalb einer vorgegebenen Zeit als Bedingung für die Fortführung der Zertifizierung enthalten.
b) Der Zertifizierer muss eine Bescheinigung der ökologischen Wirtschaftsweise ausstellen, in der angegeben sind:
1) Name und Anschrift des zertifizierten Betriebes;
2) Datum des Inkrafttretens der Zertifizierung;
3) Erzeugnisgruppen aus ökologischer Wirtschaftsweise, einschließlich Pflanzen, Wildpflanzen, Tierbestand oder verarbeitete Erzeugnisse, die der zertifizierte Betrieb produziert, und
4) Name, Anschrift und Telefonnummer des Zertifizierers.
c) Ist die Öko-Zertifizierung eines Erzeugers oder Aufbereiters erfolgt, bleibt sie gültig, bis der Ökobetrieb davon zurücktritt oder der Zertifizierer, der leitende Staatsbeamte eines State organic program oder der Administrator sie aussetzt oder widerruft.

Absatz 205.405 Ablehnung der Zertifizierung


a) Hat der Zertifizierer nach Prüfung der Informationen nach §205.402 oder §205.404 Grund zu der Annahme, dass ein Antragsteller auf Zertifizierung nicht in der Lage ist, die Anforderungen in diesem Teil zu erfüllen oder sie nicht erfüllt, muss der Zertifizierer dem Antragsteller eine schriftliche Mitteilung der Nichterfüllung übergeben. Ist eine Korrektur einer Nichterfüllung nicht möglich, können eine Mitteilung der Nichterfüllung und ein Ablehnungsbescheid der Zertifizierung in einer Mitteilung zusammengefasst werden. Die Mitteilung der Nichterfüllung nennt:
1) eine Beschreibung jeder Nichterfüllung;
2) die Fakten, auf denen die Mitteilung der Nichterfüllung beruht, und
3) den Zeitpunkt, bis zu dem der Antragsteller jede Nichterfüllung widerlegen oder korrigieren und erläuternde Aufzeichnungen jeder Korrektur vorlegen muss, wo solche Korrektur möglich ist.
b) Nach Empfang einer solchen Mitteilung der Nichterfüllung kann der Antragsteller:
1) die Nichterfüllungen korrigieren und eine Beschreibung der unternommenen Korrekturen mit den belegenden Aufzeichnungen an den Zertifizierer senden;
2) Nichterfüllungen korrigieren und bei einem anderen Zertifizierer einen neuen Antrag stellen: vorausgesetzt, der Antragsteller fügt einen vollständigen Antrag bei, die Mitteilung der Nichterfüllung, die er vom ersten Zertifizierer erhalten hat, und eine Beschreibung der vorgenommenen Korrekturen mit den belegenden Aufzeichnungen oder
3) sich schriftlich an den ausstellenden Zertifizierer wenden, um die in der Mitteilung der Nichterfüllung beschriebene Nichterfüllung zu widerlegen.
c) Nach Ausstellen einer Mitteilung der Nichterfüllung muss der Zertifizierer:
1) die Korrekturmaßnahmen und die belegenden Aufzeichnungen des Antragstellers, die er vorgelegt hat, oder den schriftlichen Widerspruch bewerten, gegebenenfalls eine Vorortkontrolle durchführen und
i) wenn die Korrekturmaßnahme oder der Widerspruch ausreichen, um den Antragsteller für die Zertifizierung zu qualifizieren, dem Antragsteller eine Genehmigung der Zertifizierung nach §205.404 erteilen oder
ii) wenn die Korrekturmaßnahme oder der Widerspruch nicht ausreichen, um den Antragsteller für die Zertifizierung zu qualifizieren, dem Antragsteller eine schriftliche Ablehnung der Zertifizierung erteilen.
2) einem Antragsteller, der auf die Mitteilung der Nichterfüllung nicht reagiert, eine schriftliche Ablehnung der Zertifizierung erteilen.
3) dem Administrator gemäß §205.501(a)(14) die Genehmigung oder Ablehnung anzeigen.
d) Ein Ablehnungsbescheid der Zertifizierung muss den/die Grund/Gründe für die Ablehnung angeben wie auch das Recht des Antragstellers:
1) gemäß §§205.401 und 205.405(e) einen erneuten Antrag auf Zertifizierung zu stellen;
2) gemäß §205.663 oder gegebenenfalls gemäß einem State organic program eine Schlichtung zu verlangen oder
3) gemäß §205.681 oder gegebenenfalls gemäß einem State organic program ein Rechtsmittel gegen die Ablehnung einzulegen.
e) Ein Antragsteller auf Zertifizierung, der eine schriftliche Mitteilung der Nichterfüllung oder einen schriftlichen Ablehnungsbescheid für die Zertifizierung erhalten hat, kann jederzeit bei jedem Zertifizierer nach §§205.401 und 205.405(e) wieder die Zertifizierung beantragen. Stellt ein solcher Antragsteller bei einem anderen Zertifizierer einen neuen Antrag als bei dem, der die Mitteilung der Nichterfüllung oder den Ablehnungsbescheid der Zertifizierung ausgestellt hat, muss der Antragsteller auf Zertifizierung eine Kopie der Mitteilung der Nichterfüllung oder des Ablehnungsbescheides der Zertifizierung sowie eine Beschreibung der unternommenen Schritte mit den belegenden Aufzeichnungen einreichen, mit denen die Nichterfüllungen korrigiert wurden, die in der Mitteilung der Nichterfüllung aufgeführt worden waren.
f) Ein Zertifizierer, der einen neuen Antrag auf Zertifizierung erhält, dem eine Mitteilung der Nichterfüllung oder ein Ablehnungsbescheid der Zertifizierung beigefügt ist, muss den Antrag als neuen Antrag behandeln und ein neues Antragsverfahren nach §205.402 einleiten.
g) Hat ein Zertifizierer – unbeschadet Abs. (a) dieses Abschnitts - Grund zu der Annahme, dass ein Antragsteller auf Zertifizierung willentlich eine unwahre Erklärung abgegeben oder sonst den Betrieb des Antragstellers oder seine Einhaltung der Zertifizierungsanforderungen gemäß diesem Teil absichtlich unrichtig dargestellt hat, kann der Zertifizierer die Zertifizierung nach Abs. (c)(1)(ii) dieses Abschnitts ablehnen, ohne zuvor eine Mitteilung der Nichterfüllung ausgestellt zu haben.

Absatz 205.406 Folgezertifizierung


a) Um die Zertifizierung aufrecht zu erhalten, muss der zertifizierte Betrieb jährlich die Zertifizierungsgebühren bezahlen und gegebenenfalls dem Zertifizierer die folgenden Informationen vorlegen:
1) einen aktualisierten Plan zur ökologischen Wirtschafts- oder Aufbereitungsweise, der umfasst:
i) eine zusammenfassende Darlegung, belegt durch Aufzeichnungen, aus der Abweichungen vom, Änderungen am, Modifizierungen oder sonstige Veränderungen gegenüber dem organic system plan des Vorjahres im Laufe des Vorjahres hervorgehen, und
ii) alle Hinzufügungen oder Streichungen im organic system plan des Vorjahres, die im kommenden Jahr ausgeführt werden sollen, aufgeführt gemäß §205.200;
2) alle Zusätze oder Streichungen bei den Informationen, die gemäß §205.401(b) gefordert sind;
3) eine Aktualisierung der Korrektur minderer Nichterfüllungen, die zuvor durch den Zertifizierer als für die Folgezertifizierung korrekturbedürftig kenntlich gemacht worden waren; und
4) sonstige Informationen, die der Zertifizierer für nötig erachtet, um die Erfüllung des Gesetzes und der Anordnungen in diesem Teil zu belegen.
b) nach Eingang der Information gemäß Abs. (a) dieses Abschnitts muss der Zertifizierer gemäß §205.403 in einer angemessenen Zeit eine Vorortkontrolle des zertifizierten Betriebes organisieren und durchführen: ausgenommen die Tatsache, dass der Zertifizierer – sollte es ihm unmöglich sein, die jährliche Vorortkontrolle nach Eingang der jährlichen Informationsaktualisierung durch den zertifizierten Betrieb durchzuführen – die Fortdauer der Zertifizierung zulassen und eine aktualisierte Bescheinigung der ökologischen Wirtschaftsweise auf der Grundlage der vorgelegten Informationen und der in den zuvor vergangenen 12 Monaten letzten durchgeführten Vorortkontrolle ausstellen kann: vorausgesetzt, dass die jährliche Vorortkontrolle, die in §205.403 gefordert wird, innerhalb der ersten 6 Monate nach der Fälligkeit der jährlichen Aktualisierung durch den zertifizierten Betrieb durchgeführt wird.
c) Hat der Zertifizierer nach der Vorortkontrolle und einer Prüfung der Informationen nach §205.404 Grund zu der Annahme, dass ein zertifizierter Betrieb die Anforderungen des Gesetzes und der Anordnungen in diesem Teil nicht erfüllt, muss der Zertifizierer dem Betrieb gemäß §205.662 eine schriftliche Mitteilung der Nichterfüllung übergeben.
d) Entscheidet der Zertifizierer, dass der zertifizierte Betrieb das Gesetz und die Anordnungen aus diesem Teil erfüllt und dass sich Informationen auf der Bescheinigung der ökologischen Wirtschaftsweise geändert haben, muss der Zertifizierer nach §205.404(b) eine aktualisierte Bescheinigung der ökologischen Wirtschaftsweise ausstellen.

Subpart F Akkreditierung von Zertifizierern


Absatz 205.500 Gebiete und Gültigkeitsdauer der Akkreditierung


a) Der Administrator akkreditiert einen qualifizierten inländischen oder ausländischen Antragsteller für die Erzeugnisgruppen Pflanzen, Tiere, Wildpflanzen oder Aufbereitung oder jedwede ihrer Kombinationen, um einen inländischen oder ausländischen Hersteller oder Aufbereiter als ökologisch wirtschaftenden Betrieb zu zertifizieren.
b) Die Akkreditierung erfolgt für einen Zeitraum von 5 Jahren ab dem Datum der Genehmigung der Akkreditierung nach §205.506.
c) An Stelle der Akkreditierung nach Abs. (a) dieses Abschnitts akzeptiert das USDA die Akkreditierung eines ausländischen Zertifizierers, um die ökologische Herstellungs- oder Aufbereitungsweise eines Betriebes zu zertifizieren, wenn:
1) das USDA auf Verlangen einer ausländischen Regierung entscheidet, dass die Standards, nach denen die ausländische Regierungsbehörde den ausländischen Zertifizierer akkreditierte, die Anordnungen dieses Teils erfüllen oder
2) die ausländische Regierungsbehörde, die den ausländischen Zertifizierer akkreditierte, auf der Grundlage einer Gleichwertigkeitsvereinbarung handelte, die zwischen den Vereinigten Staaten und der ausländischen Regierung geschlossen worden war.

Absatz 205.501 Allgemeine Anforderungen an die Akkreditierung


a) Eine private oder Regierungsstelle, die als Zertifizierer nach diesem Unterteil akkreditiert ist, muss
1) hinreichend Erfahrung in ökologischer Erzeugungs- oder Aufbereitungsweise haben, um die Bedingungen des Programms der ökologischen Zertifizierung vollständig erfüllen und umsetzen zu können, das auf Grundlage des Gesetzes und der Anordnungen in diesem Teil erarbeitet wurde;
2) die Befähigung nachweisen, den Anforderungen für die Akkreditierung, die in diesem Unterteil niedergelegt sind, vollständig zu genügen;
3) die Bestimmungen des Gesetzes und der Anordnungen in diesem Teil ausführen, einschließlich der Bestimmungen von §§205.402 bis 205.406 und §205.670;
4) eine ausreichende Zahl angemessen ausgebildeten Personals einsetzen, einschließlich Kontrolleure und Personal zum Prüfen der Zertifizierungen, um das Programm der ökologischen Zertifizierung zu erfüllen und umzusetzen, wie im Gesetz und den Anordnungen in Unterteil E dieses Teils vorgesehen;
5) sichern, dass die mit Kontroll-, Untersuchungs- und Entscheidungsverantwortung verantwortlich zusammenhängenden Personen, Beschäftigten und Auftragnehmer über genügend Sachkenntnis in ökologischer Herstellungs- oder Aufbereitungsweise verfügen, um die ihnen übertragenen Pflichten erfolgreich wahrnehmen zu können.
6) jährlich eine Leistungsbewertung aller Personen vornehmen, die Anträge auf Zertifizierung prüfen, Vorortkontrollen durchführen, Zertifizierungsunterlagen prüfen, die Eignung für eine Zertifizierung bewerten, Empfehlungen zu Zertifizierungen geben oder Entscheidungen über Zertifizierungen treffen und Maßnahmen umsetzen, um Mängel in der Dienstleistung der Zertifizierung zu korrigieren;
7) das Programm seiner Zertifizierungsaktivitäten einmal jährlich prüfen lassen, eine Prüfung, die das Personal des Zertifizierers, ein externer Prüfer oder ein Berater vornimmt, der über Sachkenntnis mit solcher Art Prüfung verfügt, und Maßnahmen umsetzen, die Nichterfüllungen des Gesetzes und der Anordnungen in diesem Teil korrigieren, die bei der Evaluierung festgestellt wurden;
8) den Personen, die eine Zertifizierung anstreben, genügend Informationen geben, so dass sie in der Lage sind, die geltenden Anforderungen des Gesetzes und der Anordnungen in diesem Teil zu erfüllen;
9) alle Aufzeichnungen nach §205.510(b) aufbewahren und solche Aufzeichnungen den bevollmächtigten Vertretern des Ministers und dem leitenden Staatsbeamten des geltenden State organic program während der normalen Arbeitszeit zur Kontrolle und zum Kopieren vorlegen;
10) strikte Vertraulichkeit im Hinblick auf ihre Klienten im Rahmen des geltenden Ökozertifizierungsprogramms walten lassen und Dritten gegenüber (mit Ausnahme des Ministers oder des leitenden Staatsbeamten des jeweiligen State organic program oder deren bevollmächtigten Vertretern) keine Geschäftsinformationen offenlegen, die einen Klienten betreffen und in Umsetzung der Anordnungen aus diesem Teil erlangt wurden, mit Ausnahme der Bestimmungen in §205.504(b)(5);
11) Interessenkonflikte vermeiden, dadurch dass
i) ein Erzeuger oder Aufbereiter nicht zertifiziert wird, wenn der Zertifizierer oder eine verantwortlich zusammenhängende Partei solches Zertifizierers innerhalb von 12 Monaten vor dem Stellen des Zertifizierungsantrages ein kommerzielles Interesse an dem Erzeuger oder Aufbereiter hat oder gehabt hat, einschließlich ein Interesse der engsten Familie, oder an der Beschaffung von Beratungsdienstleistungen;
ii) alle Personen, einschließlich Auftragnehmer, mit Interessenkonflikten aus der Arbeit, aus Diskussionen und Entscheidungen in allen Phasen des Zertifizierungsverfahrens und der Überwachung zertifizierter Hersteller oder Aufbereiter aller Rechtsträger ausgeschlossen werden, an denen solche Person innerhalb von 12 Monaten vor der Antragstellung auf Zertifizierung ein kommerzielles Interesse hat oder gehabt hat, einschließlich eines Interesses der engsten Familie, oder an der Beschaffung von Beratungsdienstleistungen;
iii) es keinem Beschäftigten, Kontrolleur, Auftragnehmer oder sonstigem Personal gestattet ist, Zahlungen, Geschenke oder Gefälligkeiten aller Art von dem kontrollierten Unternehmen entgegenzunehmen, abgesehen von den vorgeschriebenen Gebühren: ausgenommen die Tatsache, dass ein Zertifizierer, bei dem es sich um eine Non-Profit-Organisation mit einem Einkommenssteuerausnahmecode handelt, oder ein ausländischer Zertifizierer, dem von seiner Regierung ein vergleichbarer Non-Profit-Status zuerkannt wurde, ehrenamtliche Arbeit von zertifizierten Betrieben annehmen dürfen;
iv) keine Hinweise oder Beratungsdienstleistungen für Antragsteller auf Zertifizierung oder für zertifizierte Betriebe gegeben werden, wie festgestellte Hindernisse für die Zertifizierung zu überwinden sind;
v) alle Personen, die Anträge auf Zertifizierung prüfen, Vorortkontrollen durchführen, Zertifizierungsunterlagen prüfen, die Eignung für eine Zertifizierung bewerten, Empfehlungen zu Zertifizierungen geben oder Entscheidungen über Zertifizierungen treffen, und alle Parteien in einem Verantwortungszusammenhang mit dem Zertifizierer aufgefordert sind, jährlich einen Bericht über die Offenlegung von Interessenkonflikten zu erstellen, und
vi) gesichert ist, dass die Entscheidung, einen Betrieb zu zertifizieren, von einer Person getroffen wird, die nicht diejenige ist, die die Unterlagen geprüft und vor Ort kontrolliert hat.
12) i) i) den Antrag auf Zertifizierung eines zertifizierten Betriebes erneut prüfen und gegebenenfalls erneut vor Ort kontrollieren, wenn es sich innerhalb von 12 Monaten nach dem Zertifizieren des Betriebes erwiesen hat, dass eine Person, die am Zertifizierungsverfahren beteiligt war und unter §205.501(a)(11)(ii) fällt, in einem Interessenkonflikt steht oder stand, der mit dem Antragsteller zu tun hat. Alle Kosten im Zusammenhang mit einer wiederholten Bearbeitung des Antrags, einschließlich die Kosten für die Vorortkontrolle, trägt der Zertifizierer.
ii) einen zertifizierten Betrieb einem anderen akkreditierten Zertifizierer zur erneuten Zertifizierung zuweisen und dem Betrieb die Kosten für die erneute Zertifizierung erstatten, wenn sich herausstellt, dass eine Person nach §205.501(a)(11)(i) zur Zeit der Zertifizierung des Antragstellers in einem Interessenkonflikt stand, der den Antragsteller betrifft.
13) die Zertifizierungsentscheidung eines anderen Zertifizierers akzeptieren, der nach §205.500 durch das USDA akkreditiert oder akzeptiert ist;
14) es unterlassen, unwahre oder missverständliche Aussagen über ihren Akkreditierungsstatus, das Akkreditierungsprogramm des USDA für Zertifizierer oder die Natur oder Eigenschaften von Produkten zu machen, die als ökologisch erzeugt gekennzeichnet sind;
15) dem Administrator eine Kopie vorlegen von:
i) jedem Ablehnungsbescheid einer Zertifizierung, der nach §205.405 erteilt wurde, jeder Mitteilung der Nichterfüllung, Mitteilung der Korrektur der Nichterfüllung , Mitteilung einer beabsichtigten Aussetzung oder Widerrufung und Mitteilung einer Aussetzung oder einer Widerrufung, die nach §205.662 gleichzeitig mit ihrer Ausstellung versandt werden; und
ii) einer Liste am 2. Januar jeden Jahres mit Name, Anschrift und Telefonnummer jedes Betriebes, dem im Vorjahr die Zertifizierung erteilt wurde;
16) den Antragstellern auf Zertifizierung und den zertifizierten Herstellern und Aufbereitern nur jene Gebühren und Kosten für Zertifizierungstätigkeiten in Rechnung stellen, die beim Administrator hinterlegt wurden;
17) beim AMS Gebühren nach §205.640 zahlen und einreichen;
18) dem Kontrolleur vor jeder Vorortkontrolle frühere Berichte über Vorortkontrollen übergeben und dem Kontrolleur von der Entscheidung über die Zertifizierung der durch den Kontrolleur kontrollierten Betriebsstätte des Erzeugers oder Aufbereiters sowie über jedwede Auflagen zur Korrektur minderer Nichterfüllungen Mitteilung machen;
19) alle Anträge von Erzeugern oder Aufbereitern entgegennehmen, die in den/die jeweiligen Akkreditierungsbereich/e fallen, und alle qualifizierten Antragsteller zertifizieren in dem Umfang, in dem die administrative Kapazität dies zulässt, und zwar ohne Ansehen der Größe oder der Mitgliedschaft in einem Verband oder einer Gruppe, und
20) ihre Befähigung nachweisen, ein State organic program zu erfüllen, um ökologisch wirtschaftende Erzeuger oder Aufbereiter in diesem Bundesstaat zu zertifizieren.
21) alle sonstigen Bedingungen erfüllen, umsetzen und ausführen, die der Administrator festzulegen für nötig erachtet.
b) Eine private oder Regierungsstelle, die nach diesem Unterteil als Zertifizierer akkreditiert ist, kann ein Siegel, Logo oder sonstige Schutzmarke erstellen, die die durch den Zertifizierer zertifizierten Hersteller und Aufbereiter benutzen, um ihre Zuordnung zu dem Zertifizierer zu verdeutlichen: vorausgesetzt, dass der Zertifizierer:
1) die Verwendung seines Siegels, Logos oder sonstiger Kennung auf jedwedem Produkt, das als ökologisch erzeugt verkauft, gekennzeichnet oder präsentiert wird, nicht zur Bedingung für die Zertifizierung macht und
2) nicht die Erfüllung von Produktions- oder Aufbereitungsweisen, die nicht im Gesetz und in den Anordnungen in diesem Teil stehen, zur Vorbedingung für die Verwendung seines Kennzeichens macht: vorausgesetzt, dass Zertifizierer, die Hersteller oder Aufbereiter in einem Staat mit strengeren Vorschriften zertifizieren, die durch den Minister zugelassen sind, die Erfüllung solcher Vorschriften verlangen müssen als Vorbedingung für die Verwendung ihrer Schutzmarke durch solche Betriebe.
c) Ein privater Rechtsträger, der als Zertifizierer akkreditiert ist, muss:
1) den Minister für jedes Versagen auf Seiten des Zertifizierers, die Bestimmungen des Gesetzes und die Anordnungen in diesem Teil auszuführen, schadlos stellen;
2) eine angemessene Sicherheit stellen, deren Betrag und Bedingungen der Administrator per Anordnung vorschreiben kann, um die Rechte der Hersteller und Aufbereiter zu schützen, die durch einen solchen Zertifizierer im Rahmen des Gesetzes und der Anordnungen in diesem Teil zertifiziert werden, und
3) dem Administrator alle Aufzeichnungen oder Kopien von Aufzeichnungen über die Zertifizierungstätigkeiten dieser Person übergeben und sie jedem leitenden Staatsbeamten eines geltenden State organic program für den Fall zur Verfügung stellen, dass der Zertifizierer seine Akkreditierung abgibt oder verliert; vorausgesetzt, dass eine solche Übergabe nicht bei Fusion, Verkauf oder sonstigem Eigentumsübergang eines Zertifizierers zutrifft.
d) Keine private oder Regierungsstelle, die nach diesem Unterteil als Zertifizierer akkreditiert ist, darf eine Person aufgrund von Diskriminierung wegen Rasse, Farbe, nationaler Herkunft, Geschlecht, Religion, Alter, Behinderung, politischer Überzeugung, sexueller Orientierung oder Ehe- oder Familienstand von der Teilnahme am National Organic Program ausschließen oder ihr dessen Vorteile vorenthalten.

Absatz 205.502 Antrag auf Akkreditierung


a) Eine private oder Regierungsstelle, die um Akkreditierung als Zertifizierer nach diesem Unterteil nachsucht, muss einen Antrag auf Akkreditierung stellen, der die geltenden Informationen und Unterlagen enthält, die in §§205.503 bis 205.505 niedergelegt sind, und die Gebühren gemäß §205.640 zahlen an: Program Manager, USDA-AMS-TMP-NOP, Room 2945—South Building, P.O. Box 96456, Washington, DC 20090–6456.
b) Nach Eingang der Informationen und Dokumente entscheidet der Administrator gemäß §205.506, ob der Antragsteller auf Akkreditierung als Zertifizierer akkreditiert werden soll.

Absatz 205.503 Informationen des Antragstellers

Eine private oder Regierungsstelle, die um Akkreditierung als Zertifizierer nachsucht, muss folgende Informationen vorlegen:
a) Name des Unternehmen, Hauptgeschäftssitz, Postanschrift, Name der Person/en, die für das Tagesgeschäft des Zertifizierers verantwortlich ist/sind, Kontaktdaten (Telefon, Fax und Internetadresse) des Antragstellers und, sofern der Antragsteller eine Privatperson ist, die Steuernummer des Rechtsträgers;
b) Name, Bürositz, Postanschrift und Kontaktdaten (Telefon, Fax und Internetadresse) jeder der Organisationseinheiten, wie Zweig- oder Nebenbüros, und Name des Ansprechpartners für jede Einheit;
c) jedes Tätigkeitsfeld (Pflanzen, Wildpflanzen, Tiere oder Aufbereitung), für das die Akkreditierung beantragt wird, und die geschätzte Zahl der Betriebe je Tätigkeitsfeld, mit deren Zertifizierung durch den Antragsteller jährlich gerechnet wird, zusammen mit einer Kopie des Gebührenverzeichnisses des Antragstellers für alle Leistungen, die der Antragsteller im Rahmen dieser Anordnungen erbringt;
d) die Art des Rechtsträgers, den der Antragsteller darstellt (z.B. Regierungsbüro für Landwirtschaft, gewinnorientiertes Unternehmen, Non-Profit-Mitgliederverband), und bei:
1) einer Regierungsstelle eine Kopie der Vollmacht des Beamten, Zertifizierungstätigkeiten laut Gesetz und den Anordnungen dieses Teils auszuüben,
2) bei einem privaten Rechtsträger Unterlagen, aus denen Status und Organisationszweck des Rechtsträgers hervorgehen, wie Satzungen und Statuten oder Eigentums– oder Mitgliedschaftsverfügungen, und das Datum ihrer Erstellung und
e) eine Liste für jeden Bundesstaat oder ausländischen Staat, in dem der Antragsteller aktuell Hersteller und Aufbereiter zertifiziert, und eine Liste für jeden Bundesstaat oder ausländischen Staat, in dem der Antragsteller beabsichtigt, Hersteller oder Aufbereiter zu zertifizieren.

Absatz 205.504 Nachweis der Sachkenntnis und Befähigung

Eine private oder Regierungsstelle, die um Akkreditierung als Zertifizierer nachsucht, muss die folgenden Unterlagen und Informationen beibringen, um ihre Sachkenntnis der ökologischen Produktions- oder Aufbereitungsweise nachzuweisen; ihre Befähigung, das Programm zur Ökozertifizierung vollständig zu erfüllen und umzusetzen, wie in §§205.100 und 205.101, §§205.201 bis 205.203, §§205.300 bis 205.303, §§205.400 bis 205.406 und §§205.661 und 205.662 festgelegt, und ihre Befähigung, die Anforderungen an eine Akkreditierung zu erfüllen, die in §205.501 niedergelegt sind:
a) Personal:
1) Eine Kopie der Methoden und Verfahren des Antragstellers zur Ausbildung, Evaluierung und Kontrolle des Personals;
2) Name und Arbeitsplatzbeschreibung für das gesamte Personal, das für die Zertifizierungstätigkeit eingesetzt wird, einschließlich Verwaltungspersonal, Zertifizierungsinspekteure, Mitglieder von Kommissionen zur Prüfung und Evaluierung von Zertifizierungen, Auftragnehmer und alle Parteien, die in einem Verantwortungszusammenhang mit dem Zertifizierer stehen;
3) eine Beschreibung der Qualifikationen, einschließlich Erfahrung, Ausbildung und Bildung in Landwirtschaft, ökologischer Produktion und ökologischer Aufbereitung für:
i) jeden Kontrolleur, den der Antragsteller einsetzen will, und
ii) jede Person, die der Antragsteller mit der Prüfung oder Evaluierung von Zertifizierungsanträgen beauftragen will, und
4) eine Beschreibung von Weiterbildung, die der Antragsteller für das Personal bereitgestellt hat oder bereitzustellen beabsichtigt um zu sichern, dass es die Anforderungen des Gesetzes und die Anordnungen aus diesem Teil erfüllt und sie umsetzt.
b) Administrative Methoden und Verfahren
1) eine Kopie der Verfahren, die angewandt werden, um Antragsteller auf Zertifizierung zu bewerten, Entscheidungen über Zertifizierungen zu treffen und Zertifizierungsbescheinigungen auszustellen;
2) eine Kopie der Verfahren, die angewandt werden sollen um zu prüfen und zu ermitteln, ob ein zertifizierter Betrieb das Gesetz und die Anordnungen aus diesem Teil erfüllt, und Verstöße gegen das Gesetz und die Anordnungen aus diesem Teil an den Administrator zu berichten;
3) eine Kopie der Verfahren, die angewandt werden sollen, um die Vorschriften über Aufzeichnungspflichten, wie in §205.501(a)(9) niedergelegt, zu erfüllen;
4) eine Kopie der Verfahren, die angewandt werden sollen, um die Vertraulichkeit aller unternehmensbezogenen Informationen zu wahren, wie in §205.501(a)(10) niedergelegt;
5) eine Kopie der Verfahren, die angewandt werden sollen, einschließlich aller zu entrichtenden Gebühren, um folgende Informationen auf Nachfrage der Öffentlichkeit zugänglich zu machen:
i) Zertifizierungsbescheinigungen, die im laufenden Kalenderjahr und den 3 vorherigen Kalenderjahren ausgestellt wurden;
ii) eine Liste von Herstellern und Aufbereitern, deren Betriebe zertifiziert wurden, einschließlich für jeden den Namen des Unternehmens, Art/en der Tätigkeit, erzeugte Produkte und Datum des Inkrafttretens der Zertifizierung im laufenden Jahr und den 3 vorherigen Kalenderjahren;
iii) die Ergebnisse von Laboruntersuchungen auf Pestizidrückstände und andere verbotene Substanzen, die im laufenden Jahr und in den 3 vorherigen Kalenderjahren durchgeführt wurden, und
iv) sonstige Geschäftsinformationen, in die der Hersteller oder Aufbereiter schriftlich eingewilligt haben, und
6) eine Kopie der Verfahren, die für die Probenahme und Rückstandsuntersuchungen nach §205.670 angewandt werden sollen.
c) Interessenkonflikte
1) eine Kopie der Verfahren, die angewandt werden sollen, um dem Auftreten von Interessenkonflikten vorzubeugen, wie in §205.501(a)(11) beschrieben.
2) für alle Personen, die Anträge auf Zertifizierung prüfen, Vorortkontrollen durchführen, Zertifizierungsunterlagen prüfen, die Eignung für eine Zertifizierung bewerten, Empfehlungen zu Zertifizierungen geben oder Entscheidungen über Zertifizierungen treffen, und alle Parteien, die in einem Verantwortungszusammenhang mit dem Zertifizierer stehen, ein Bericht über die Offenlegung von Interessenkonflikten, der die Geschäftsinteressen in Bezug auf Lebensmittel oder Landwirtschaft benennt, einschließlich der Geschäftsinteressen der engsten Familienangehörigen, die einen Interessenkonflikt verursachen.
d) Laufende Zertifizierungstätigkeiten Ein Antragsteller, der fortlaufend Hersteller oder Aufbereiter zertifiziert, muss vorlegen:
1) eine Liste aller Hersteller und Aufbereiter, die der Antragsteller derzeit zertifiziert;
2) Kopien von mindestens 3 verschiedenen Kontrollberichten und Unterlagen über die Evaluierung für die Zertifizierung von Herstellern oder Aufbereitern, die der Antragsteller im Vorjahr in jedem Tätigkeitsfeld zertifiziert hat, für das die Akkreditierung beantragt ist, und
3) die Ergebnisse von Akkreditierungsverfahren des Unternehmens des Antragstellers durch eine Akkreditierungsstelle im Vorjahr, um seine Zertifizierungstätigkeit zu bewerten.
e) Sonstige Informationen: Alle sonstigen Informationen, von denen der Antragsteller glaubt, dass sie dem Administrator bei der Bewertung der Sachkenntnis und Befähigung des Antragstellers helfen können.

Absatz 205.505 Einverständniserklärung


a) Eine private oder Regierungsstelle, die um Akkreditierung im Rahmen dieses Unterteils nachsucht, muss eine vom Administrator vorbereitete Einverständniserklärung unterzeichnen und zurücksenden, die bekräftigt, dass der Antragsteller, wenn ihm die Akkreditierung als Zertifizierer nach diesem Unterteil gewährt wird, die Bestimmungen des Gesetzes und die Anordnungen aus diesem Teil ausführen wird, einschließlich:
1) die Zertifizierungsentscheidungen eines anderen Zertifizierers akzeptieren, der durch das USDA akkreditiert oder akzeptiert ist nach §205.500;
2) es unterlassen, unwahre oder missverständliche Aussagen über ihren Akkreditierungsstatus, das Akkreditierungsprogramm des USDA für Zertifizierer oder die Natur oder Eigenschaften von Produkten zu machen, die als ökologisch erzeugt gekennzeichnet sind;
3) jährlich eine Leistungsbewertung aller Personen vornehmen, die Anträge auf Zertifizierung prüfen, Vorortkontrollen durchführen, Zertifizierungsunterlagen prüfen, die Eignung für eine Zertifizierung bewerten, Empfehlungen zu Zertifizierungen geben oder Entscheidungen über Zertifizierungen treffen, und Maßnahmen umsetzen, um Mängel bei der Dienstleistung der Zertifizierung zu korrigieren;
4) das Programm ihrer Zertifizierungsaktivitäten einmal jährlich intern prüfen, eine Prüfung, die das Personal des Zertifizierers, ein externer Auditor oder ein Berater vornimmt, der über Sachkenntnis mit solcher Art Prüfung verfügt, und Maßnahmen umsetzen, die Nichterfüllungen des Gesetzes und der Anordnungen in diesem Teil korrigieren;
5) beim AMS Gebühren nach §205.640 zahlen und einreichen; und
6) alle sonstigen Bedingungen erfüllen, umsetzen und ausführen, die der Administrator festzulegen für nötig erachtet.
b) Eine private Stelle, die um Akkreditierung als Zertifizierer nach diesem Unterteil nachsucht, muss außerdem zustimmen:
1) den Minister für jedes Versagen auf Seiten des Zertifizierers, die Bestimmungen des Gesetzes und die Anordnungen in diesem Teil auszuführen, schadlos zu stellen;
2) eine angemessene Sicherheit zu stellen, deren Betrag und Bedingungen der Administrator per Anordnung vorschreiben kann, um die Rechte der Hersteller und Aufbereiter zu schützen, die durch einen solchen Zertifizierer im Rahmen des Gesetzes und der Anordnungen in diesem Teil zertifiziert werden, und
3) dem Administrator alle Aufzeichnungen oder Kopien von Aufzeichnungen über die Zertifizierungstätigkeiten des Zertifizierers zu übergeben und sie dem leitenden Staatsbeamten eines geltenden State organic program für den Fall zur Verfügung zu stellen, dass der Zertifizierer seine Akkreditierung abgibt oder verliert; vorausgesetzt, dass eine solche Übergabe nicht bei Fusion, Verkauf oder sonstigem Eigentumsübergang eines Zertifizierers zutrifft.

Absatz 205.506 Erteilung der Akkreditierung


a) Die Akkreditierung wird erteilt, wenn
1) der Antragsteller auf Akkreditierung die in §§205.503 bis 205.505 verlangten Informationen eingereicht hat;
2) der Antragsteller auf Akkreditierung die nach §205.640(c) verlangte Gebühr bezahlt und
3) der Administrator entscheidet, dass der Antragsteller auf Akkreditierung die Anforderungen an eine Akkreditierung erfüllt, wie in §205.501 dargelegt, wie durch eine Prüfung der eingereichten Informationen nach §§205.503 bis 205.505 ermittelt und gegebenenfalls durch eine Prüfung der Informationen aus einer Vorortevaluierung, wie in §205.508 vorgesehen.
b) Nach dem Beschluss, den Antrag auf Akkreditierung zu genehmigen, setzt der Administrator den Antragsteller von der Erteilung der Akkreditierung schriftlich in Kenntnis und nennt:
1) die Tätigkeitsfelder, für die die Akkreditierung erteilt wurde;
2) das Datum des Inkrafttretens der Akkreditierung;
3) Bedingungen für die Korrektur minderer Nichterfüllungen und
4) bei einem Zertifizierer, der ein privater Rechtsträger ist, Höhe und Art der Sicherheit, die hinterlegt werden muss, um die Rechte von Herstellern und Aufbereitern zu schützen, die von solchem Zertifizierer zertifiziert werden.
c) Die Akkreditierung eines Zertifizierers bleibt so lange gültig, wie der Zertifizierer es nicht versäumt, die Akkreditierung zu verlängern, wie in §205.510(c) bestimmt, bis der Zertifizierer seine Zertifizierungstätigkeiten freiwillig einstellt oder die Akkreditierung nach §205.665 ausgesetzt oder widerrufen wird.

Absatz 205.507 Ablehnung der Akkreditierung


a) Hat der Programmverantwortliche nach Prüfung der Informationen nach §205.503 bis §205.505 oder nach einer Vorortevaluierung nach §205.508 Grund zu der Annahme, dass ein Antragsteller auf Akkreditierung nicht in der Lage ist, die Anforderungen des Gesetzes und der Anordnungen in diesem Teil zu erfüllen oder sie nicht erfüllt, muss der Programmverantwortliche dem Antragsteller eine schriftliche Mitteilung über Nichterfüllung übergeben. Solche Mitteilung legt dar:
1) eine Beschreibung jeder Nichterfüllung;
2) die Fakten, auf denen die Mitteilung der Nichterfüllung beruht, und
3) den Zeitpunkt, bis zu dem der Antragsteller jede Nichterfüllung widerlegen oder korrigieren sowie erläuternde Aufzeichnungen über jede Korrektur vorlegen muss, wo solche Korrektur möglich ist.
b) Ist jede Nichterfüllung nachgebessert worden, sendet der Programmverantwortliche dem Antragsteller eine schriftliche Mitteilung über die Nachbesserung von Nichterfüllung und führt die Bearbeitung des Antrags fort.
c) Versäumt ein Antragsteller, die Nichterfüllungen zu korrigieren, versäumt er, bis zu dem vorgegebenen Zeitpunkt in der Mitteilung der Nichterfüllung über die Korrekturen zu berichten, versäumt er, bis zu dem vorgegebenen Zeitpunkt Widerspruch gegen die Mitteilung der Nichterfüllung einzulegen oder ist er mit dem Widerspruch erfolglos, übergibt der Programmverantwortliche dem Antragsteller einen schriftlichen Ablehnungsbescheid der Akkreditierung. Ein Antragsteller, der eine schriftliche Ablehnung der Akkreditierung erhalten hat, kann gemäß §205.502 jederzeit erneut einen Antrag auf Akkreditierung stellen oder nach §205.681 bis zu dem in dem Ablehnungsbescheid der Akkreditierung genannten Termin Widerspruch gegen die Ablehnung der Akkreditierung einlegen.
d) Wurde der Zertifizierer vor der Vorortevaluierung akkreditiert, und versäumt der Zertifizierer, die Nichterfüllungen zu korrigieren, versäumt er, bis zu dem vorgegebenen Zeitpunkt in der Mitteilung der Nichterfüllung über die Korrekturen zu berichten, versäumt er, bis zu dem vorgegebenen Zeitpunkt Widerspruch gegen die Mitteilung der Nichterfüllung einzulegen, leitet der Administrator ein Verfahren ein, um die Akkreditierung des Zertifizierers auszusetzen oder zu widerrufen. Ein Zertifizierer, dessen Akkreditierung ausgesetzt worden ist, kann jederzeit – sofern in der Aussetzungsmitteilung nicht anders bestimmt – beim Minister die Wiedereinsetzung seiner Akkreditierung beantragen. Dieses Ersuchen muss mit einem Nachweis einhergehen, aus dem die Behebung jeder Nichterfüllung und die Korrekturmaßnahmen hervorgehen, die getroffen wurden, um das Gesetz und die Anordnungen in diesem Teil zu erfüllen und weiterhin zu erfüllen. Ein Zertifizierer, dessen Akkreditierung widerrufen wird, darf sich frühestens 3 Jahre nach dem Zeitpunkt einer solchen Entscheidung um eine Akkreditierung bewerben.

Absatz 205.508 Vorortevaluierungen


a) Vorortevaluierungen akkreditierter Zertifizierer werden mit dem Ziel durchgeführt, die Geschäftstätigkeit des Zertifizierers zu prüfen und die Einhaltung des Gesetzes und der Anordnungen aus diesem Teil zu evaluieren. Vorortevaluierungen beinhalten eine Vorortüberprüfung der Zertifizierungsverfahren des Zertifizierers, seiner Entscheidungen, Einrichtungen, seiner Verwaltungs- und Managementsysteme und der Hersteller oder Aufbereiter, die von dem Zertifizierer zertifiziert wurden. Vorortevaluierungen werden von (einem) Vertreter/n des Administrators durchgeführt.
b) Eine Erstevaluierung eines Bewerbers um eine Akkreditierung vor Ort wird vor oder innerhalb von einer angemessenen Zeit nach Ausstellung der „Anzeige der Akkreditierung" des Bewerbers durchgeführt. Eine Vorortevaluierung wird nach Beantragung der Verlängerung der Akkreditierung durchgeführt, doch vor dem Ausstellen der Anzeige der Verlängerung der Akkreditierung. Eine oder mehrere Vorortevaluierungen werden während der Laufzeit der Akkreditierung durchgeführt um festzustellen, ob ein akkreditierter Zertifizierer die allgemeinen Anforderungen erfüllt, die in §205.501 niedergelegt sind.

Absatz 205.509 Peer-review-Gremium

Der Administrator richtet nach dem Federal Advisory Committee Act (FACA) (5 U.S.C. App. 2 et seq.) ein Peer-Review-Gremium ein. Das Peer-Review-Gremium besteht aus mindestens 3 Mitgliedern, die jährlich die Übereinstimmung des National Organic Program mit den Akkreditierungsverfahren in diesem Unterteil F und ISO/IEC Guide 61, den Allgemeinen Anforderungen an die Bewertung und Akkreditierung von Zertifizierungs-/Registrierungsstellen, und den Akkreditierungsentscheidungen des National Organic Program bewerten. Das erfolgt durch die Prüfung von Akkreditierungsverfahren, Dokumenten und Berichten von Vorortevaluierungen und von Unterlagen oder der Dokumentation von Akkreditierungsentscheidungen. Das Peer-Review-Gremium berichtet seine Erkenntnisse schriftlich an den Programmverantwortlichen des National Organic Program.

Absatz 205.510 Jahresbericht, Dokumentation und Verlängerung der Akkreditierung


a) Jahresbericht und Gebühren Ein akkreditierter Zertifizierer muss dem Administrator jährlich zum oder vor dem Tag der Ausstellung der Anzeige der Akkreditierung folgende Berichte und Gebühren einreichen:
1) eine vollständige und exakte Aktualisierung der Informationen, die nach §§205.503 und 205.504 vorgelegt werden;
2) Informationen zum Beleg für Änderungen, die in den Akkreditierungsfeldern beantragt werden, wie in §205.500 beschrieben;
3) eine Beschreibung der Maßnahmen, die im Vorjahr umgesetzt wurden, und von Maßnahmen, die im folgenden Jahr umzusetzen sind, um die Bedingungen zu erfüllen, die der Administrator für erforderlich hält, die in der neuesten Anzeige der Akkreditierung oder in der Anzeige der Verlängerung der Akkreditierung festgelegt sind;
4) die Ergebnisse der jüngsten Leistungseinschätzungen und der Prüfung des Jahresberichtes und eine Beschreibung von Regulierungen im Unternehmen des Zertifizierers und von Verfahren, die umgesetzt wurden oder werden als Reaktion auf die Leistungsbewertungen und die Prüfung des Programms und
5) die geforderten Gebühren nach §205.640(a).
b) Aufbewahrung von Aufzeichnungen Zertifizierer müssen Aufzeichnungen nach folgendem Zeitplan aufbewahren:
1) Unterlagen von Antragstellern auf Zertifizierung und von zertifizierten Betrieben müssen mindestens 5 Jahre nach Eingang aufbewahrt werden;
2) Aufzeichnungen des Zertifizierers über Antragsteller auf Zertifizierung und zertifizierte Betriebe müssen mindestens 10 Jahre nach Erstellung aufbewahrt werden und
3) Aufzeichnungen, die der Zertifizierer gemäß Akkreditierungsanforderungen aus diesem Unterteil F angefertigt oder erhalten hat – ausgenommen jedwede Aufzeichnungen, die durch §§205.510(b)(2) gedeckt sind, müssen mindestens 5 Jahre nach ihrer Erstellung oder nach Eingang aufbewahrt werden.
c) Verlängerung der Akkreditierung
1) Der Administrator sendet dem akkreditierten Zertifizierer eine Mitteilung über das bevorstehende Erlöschen der Akkreditierung etwa 1 Jahr vor dem vorgesehenen Ablaufdatum.
2) Der Antrag eines akkreditierten Zertifizierers auf Verlängerung der Akkreditierung muss spätestens 6 Monate vor dem fünften Jahrestag der Ausstellung der Anzeige der Akkreditierung und jeder späteren Akkreditierungsverlängerung eingegangen sein. Die Akkreditierung von Zertifizierern, die rechtzeitig die Verlängerung der Akkreditierung beantragen, erlischt während des Verlängerungsverfahrens nicht. Die Akkreditierung von Zertifizierern, die es verabsäumen, rechtzeitig die Verlängerung der Akkreditierung zu beantragen, erlischt wie vorgesehen, sofern sie nicht vor dem genannten Ablaufdatum verlängert wird. Zertifizierer mit einer erloschenen Akkreditierung dürfen keine Zertifizierungstätigkeiten nach dem Gesetz und den Anordnungen dieses Teils ausüben.
3) Nach Eingang der vom Zertifizierer vorzulegenden Informationen nach Abs. (a) dieses Abschnitts und den Ergebnissen der Vorortevaluierung entscheidet der Administrator darüber, ob der Zertifizierer noch das Gesetz und die Anordnungen aus diesem Teil erfüllt und die Akkreditierung verlängert wird.
d) Anzeige der Verlängerung der Akkreditierung Nach einem Beschluss darüber, dass der Zertifizierer das Gesetz und die Anordnungen aus diesem Teil erfüllt, stellt der Administrator eine Anzeige der Verlängerung der Akkreditierung aus. Die Anzeige der Verlängerung nennt die Bedingungen, die der Zertifizierer regulieren muss, und den Termin, bis zu dem diese Bedingungen erfüllt sein müssen.
e) Nichterfüllung Nach einem Beschluss darüber, dass der Zertifizierer das Gesetz und die Anordnungen aus diesem Teil nicht erfüllt, leitet der Administrator Schritte ein, um die Akkreditierung des Zertifizierers auszusetzen oder zu widerrufen.
f) Änderung der Akkreditierung Eine Änderung des Umfanges einer Akkreditierung kann jederzeit beantragt werden. Der Antrag auf Änderung ist an den Administrator zu senden und muss Informationen über die beantragte Änderung der Akkreditierung enthalten, eine vollständige und exakte Aktualisierung der Informationen nach §§205.503 und 205.504 und die geltenden Gebühren nach §205.640.

Subpart G Verwaltung

 

Abschnitt G.1 Die Nationale Liste zugelassener und verbotener Substanzen

 

Absatz 205.600 Bewertungskriterien für zugelassene und verbotene Stoffe, Methoden und Zutaten

Die folgenden Kriterien gelten für die Bewertung von Stoffen oder Bestandteilen der auf die ökologische Herstellungs- und Aufbereitungsweise bezogenen Abschnitte der Nationalen Liste:
a) Synthetische und nichtsynthetische Stoffe, die für die Aufnahme in oder die Streichung aus der Nationalen Liste zugelassener und verbotener Stoffe in Betracht gezogen werden, werden nach den Kriterien bewertet, die im Gesetz (7 U.S.C. 6517 und 6518) erläutert sind.
b) Zusätzlich zu den Maßstäben, die im Gesetz niedergelegt sind, werden synthetische Stoffe, die als Verarbeitungshilfsstoff oder Zusatz verwendet werden, nach den folgenden Kriterien bewertet:
1) Der Stoff kann nicht aus einem natürlichen Vorkommen erzeugt werden, und es gibt keinen ökologisch erzeugten Ersatz dafür.
2) Die Herstellung, Verwendung und Entsorgung des Stoffes haben keine nachteiligen Wirkungen auf die Umwelt und erfolgen in einer Weise, die mit der ökologischen Aufbereitungsweise vereinbar ist.
3) Die Nahrungsqualität des Lebensmittels bleibt erhalten, wenn der Stoff eingesetzt wird, und der Stoff selbst oder seine Abbauprodukte haben keine nachteilige Wirkung auf die Gesundheit des Menschen, wie in den geltenden Bundesgesetzen definiert.
4) Der Hauptzweck des Stoffes besteht nicht darin zu konservieren oder Aromen, Farben, Texturen oder Nährwert zu wieder herzustellen oder zu verbessern, die bei der Verarbeitung verloren gegangen sind, sofern nicht das Ersetzen von Nährstoffen gesetzlich gefordert ist.
5) Der Stoff ist bei der Food and Drug Administration (FDA – Behördliche Lebensmittelüberwachung und Arzneimittelzulassung) als „allgemein als sicher anerkannt - generally recognized as safe (GRAS)“ eingestuft, wenn er nach der Guten Herstellungspraxis (GMP) der FDA verwendet wird, und enthält keine Rückstände von Schwermetallen oder sonstigen Kontaminanten über die Grenzwerte der FDA hinaus und
6) der Stoff ist wesentlich für die Aufbereitung von ökologisch erzeugten landwirtschaftlichen Produkten.
c) Nichtsynthetische Stoffe, die bei einer ökologischen Verarbeitungsweise eingesetzt werden, werden nach den Kriterien bewertet, die im Gesetz erläutert sind (7 U.S.C. 6517 und 6518).

Absatz 205.601 Synthetische Stoffe, die zur Verwendung im ökologischen Pflanzenbau zugelassen sind

Im Einklang mit den in diesem Abschnitt erläuterten Einschränkungen dürfen die folgenden synthetischen Stoffe im ökologischen Pflanzenbau verwendet werden: vorausgesetzt, dass die Verwendung solcher Stoffe nicht zur Kontamination von Pflanzen, Boden oder Wasser beiträgt. Stoffe, die nach diesem Abschnitt gestattet sind, ausgenommen Desinfektions- und Reinigungsmittel in Abs. (a) und solche Stoffe aus den Absätzen (c), (j), (k) und (l) dieses Abschnitts, dürfen nur eingesetzt werden, wenn sich die Bestimmungen, die in §205.206(a) bis (d) niedergelegt sind, als unzureichend erweisen, um den Zielschädlingen vorzubeugen oder sie zu bekämpfen.
a) als Algizide, Desinfektionsmittel und Reinigungsmittel, einschließlich Reinigungssysteme für Bewässerungsanlagen
1) Alkohole
i) Ethanol
ii) Isopropanol
2) Chlorprodukte – ausgenommen die Tatsache, dass Chlorrückstände im Wasser nicht den Höchstwert für Desinfektionsmittelrückstände nach dem Safe Drinking Water Act (Gesetz über die Sicherheit des Trinkwassers) überschreiten dürfen.
i) Calciumhypochlorit
ii) Chlordioxid
iii) Natriumhypochlorit
3) Kupfersulfat – zur Verwendung als Algizid in Wassersystemen für Reis; ist auf eine Anwendung pro Feld in einem Zeitraum von 24 Monaten beschränkt  Die Anwendungsmengen sind auf solche begrenzt, die die Basiswerte der Bodenuntersuchungen für Kupfer über eine zeitliche Grenze hinweg, die zwischen Hersteller und akkreditiertem Zertifizierer zu vereinbaren ist, nicht steigern.
4) Wasserstoffperoxid
5) Ozongas – nur zur Verwendung als Reiniger von Bewässerungssystemen
6) Peressigsäure – zur Verwendung in Desinfektionsgeräten, bei Saatgut und ungeschlechtlich vermehrtem Pflanzgut

Unterabsatz 7 (New block)

(New block)
8) Algizid/Moosentferner auf Seifen-Grundlage
b) als Herbizide bzw. Unkrautbarrieren
1) Herbizide auf Seifenbasis – zur Verwendung bei der Pflege der Hofanlagen (Fahrwege, Gräben, Grundstückswege, Umgebung von Bauten) und Zierpflanzen
2) Mulche
i) Zeitungspapier oder sonstiges Recycle-Papier ohne Hochglanz oder Farbdruck
ii) Plastikmulch und Plastikfolien (vorzugsweise auf Erdöl- statt auf Polyvinylchlorid – PVC – Grundlage)
c) als Einsatzmaterial für Kompost - Zeitungspapier oder sonstiges Recycle-Papier ohne Hochglanz oder Farbdruck
d) als Repellent für Tiere – Seifen, Ammonium – nur zur Verwendung als Repellent für große Tiere, kein Kontakt mit dem Boden oder verzehrbaren Pflanzenteilen
e) als Insektizide (einschließlich Akarizide oder zur Milbenbekämpfung)
1) Ammoniumcarbonat – nur zur Verwendung als Lockstoff für Insektenfallen, kein direkter Kontakt mit Pflanzen oder Boden
2) Aqueous potassium silicate (CAS #–1312–76–1)—the silica, used in the manufacture of potassium silicate, must be sourced from naturally occurring sand.
3) Borsäure – Schädlingsbekämpfung in Gebäuden, kein direkter Kontakt mit ökologisch erzeugten Lebensmitteln oder Pflanzen
4) Kupfersulfat – Verwendung zur Bekämpfung von Triops im Wasser beim Reisanbau;  ist auf eine Anwendung pro Feld in einem Zeitraum von 24 Monaten beschränkt  Die Anwendungsmengen sind auf solche begrenzt, die die Basiswerte der Bodenuntersuchungen für Kupfer über eine zeitliche Grenze hinweg, die zwischen Hersteller und akkreditiertem Zertifizierer zu vereinbaren ist, nicht steigern.
5) Elementarer Schwefel
6) Kalkschwefel – einschließlich Calciumpolysulfid
7) Öle, Garten- - hochraffinierte Öle mit schmalem Destillationsbereich (narrow range oil) als Winteröle, erstickende Öle und Sommeröle
8) Seifen, insektizid wirkende
9) Leimfallen/Barrieren
10) Sucrose-Oktanoat-Ester (CAS-Nummern—42922–74–7; 58064–47–4) gemäß zugelassener Kennzeichnung
f) für den Umgang mit Insekten. Pheromone
g) als Rodentizide
h) als Lockmittel für Schnecken oder Nacktschnecken Eisenphosphat (CAS-Nummer 10045–86–0)
i) zur Bekämpfung von Pflanzenkrankheiten
1) Aqueous potassium silicate (CAS #–1312–76–1)—the silica, used in the manufacture of potassium silicate, must be sourced from naturally occurring sand.
2) Kupfer, gebunden – Kupferhydroxid, Kupferoxid, Kupferoxychlorid; umfasst Produkte, die von der EPA-Toleranz befreit sind, vorausgesetzt, dass Material, das auf Kupfer basiert, so eingesetzt werden muss, dass die Akkumulation im Boden minimal ist und dass es nicht als Herbizid verwendet wird.
3) Kupfersulfat – Der Stoff ist so zu verwenden, dass die Akkumulation von Kupfer im Boden minimal ist.
4) Löschkalk
5) Wasserstoffperoxid
6) Kalkschwefel
7) Öle, Garten-,  hochraffinierte Öle mit schmalem Destillationsbereich (narrow range oils) als Winteröle, erstickende Öle und Sommeröle 
8) Peressigsäure – Verwendung bei der Bekämpfung von Feuerbrandbakterien
9) Kaliumbicarbonat
10) Elementarer Schwefel
11) Streptomycin, zur Feuerbrandbekämpfung nur bei Äpfeln und Birnen
12) Tetracyclin, nur zur Feuerbrandbekämpfung und nur zur Verwendung bis 21. Oktober 2012
j) zur Pflanzen- oder Bodenverbesserung
1) Wasserpflanzenextrakte (außer den hydrolysierten) – Extraktion ist beschränkt auf die Verwendung von Kaliumhydroxid oder Natriumhydroxid; die verwendete Lösemittelmenge ist auf die für die Extraktion nötige Menge begrenzt.
2) Elementarer Schwefel
3) Huminsäuren – natürliche Vorkommen, nur Wasser- und Alkaliextrakte
4) Ligninsulfonat – Chelatbildner, Staubbinder, Flotationsmittel
5) Magnesiumsulfat – gestattet bei nachgewiesenem Mangel im Boden
6) Spurenelemente – dürfen nicht als Entlaubungsmittel, Herbizid oder Entfeuchtungsmittel verwendet werden Solche aus Nitraten oder Chloriden sind nicht erlaubt. Das Defizit im Boden muss durch Untersuchung nachgewiesen sein.
i) Lösliche Borprodukte
ii) Sulfate, Carbonate, Oxide oder Zinksilikate, Kupfer, Eisen, Mangan, Molybdän, Selen und Kobalt
7) Flüssige Fischprodukte – der pH-Wert kann mit Schwefelsäure, Zitronensäure oder Phosphorsäure eingestellt werden. Die eingesetzte Säuremenge darf nicht das Minimum übersteigen, das erforderlich ist, um den pH-Wert auf 3,5 zu senken.
8) Vitamine B1, C und E
9) schweflige Säure (CAS-Nummer 7782–99–2) für die Eigenproduktion eines Landwirtschaftsbetriebes, der eine Substanz herstellt, die 99 % reinen elementaren Schwefel für Abs. (j)(2) dieses Abschnitts verwendet.
k) als Wachstumsregulatoren für Pflanzen Ethylengas – zur Regulierung der Ananasblüte
l) Als Flotationsmittel bei der Aufbereitung nach der Ernte
1) Ligninsulfonat
2) Natriumsilikat – für die Verarbeitung von Baumfrüchten und -fasern
m) Als synthetische inaktive Inhaltsstoffe wie von der US-Umweltschutzbehörde Environmental Protection Agency (EPA) klassifiziert, zur Verwendung mit nichtsynthetischen Stoffen oder synthetischen Stoffen, die in diesem Abschnitt aufgelistet sind, und verwendet als Pestizidwirkstoff gemäß allen Beschränkungen für die Verwendung solcher Substanzen.
1)  EPA-Liste 4 – Inaktive Stoffe mit geringem Risiko
2) EPA-Liste 3 – Zugelassene inaktive Stoffe unbekannter Toxizität
n) Aufbereitung von Saatgut Wasserstoffchlorid (CAS-Nummer 7647–01–0) – um Baumwolle zum Pflanzen zu entkörnen
o) As production aids. Microcrystalline cheesewax (CAS #'s 64742–42–3, 8009–03–08, and 8002–74–2)–for use in log grown mushroom production. Must be made without either ethylene-propylene co-polymer or synthetic colors.

Absatz 205.602 Nichtsynthetische Stoffe, die zur Verwendung im ökologischen Pflanzenbau verboten sind

Die folgenden nichtsynthetischen Stoffe dürfen im ökologischen Pflanzenbau nicht verwendet werden:
a) Asche aus der Dungverbrennung
b) Arsen
c) Calciumchlorid, Salzsole ist natürlich und in der Anwendung verboten, ausgenommen als Blattspray, um eine mit der Calcium-Aufnahme zusammenhängende physiologische Störung zu behandeln.
d) Bleisalze
e) Kaliumchlorid – sofern es nicht aus dem Rohsalz kommt und so eingesetzt wird, dass die Chloridakkumulation im Boden minimal ist.
f) Natriumfluoaluminat (mineralisch)
g) Natriumnitrat – sofern nicht der Gebrauch auf höchstens 20 % des Gesamtstickstoffbedarfs der Pflanzen begrenzt ist; die Verwendung bei der Spirulina-Herstellung ist bis 21. Oktober 2005 nicht eingeschränkt.
h) Strychnin
i) Tabakstaub (Nikotinsulfat)

Absatz 205.603 Synthetische Stoffe, die zur Verwendung in der ökologischen Tierhaltung zugelassen sind

Im Einklang mit den in diesem Abschnitt erläuterten Einschränkungen dürfen die folgenden synthetischen Stoffe in der ökologischen Tierhaltung verwendet werden:
a) als Desinfektionsmittel, Reinigungsmittel bzw. für medizinische Behandlungen
1) Alkohole
i) Ethanol – nur zum Reinigen und Desinfizieren, als Futterzusatz verboten
ii) Isopropanol – nur als Desinfektionsmittel
2) Aspirin – zugelassen für die Gesundheitsvorsorge, um Entzündungen zu verringern
3) Atropin (CAS Nr. 51–55–8) – das Bundesgesetz beschränkt die Anwendung dieser Arznei auf die Gabe durch oder die gesetzlich vorgeschriebene schriftliche oder mündliche Verordnung durch einen zugelassenen Tierarzt in voller Übereinstimmung mit AMDUCA und 21 CFR, Teil 530, der Anordnungen der Food and Drug Administration. Auch bei der Anwendung nach 7 CFR, Teil 205, fordert das NOP:
i) Gabe durch oder auf gesetzlich vorgeschriebene schriftliche Verordnung durch einen zugelassenen Tierarzt und
ii) eine Wartefrist für das Fleisch von mindestens 56 Tagen nach Gabe an Schlachtvieh; und eine Dauer von mindestens 12 Tagen für die Vernichtung der Milch nach Gabe an Milchvieh
4) Biologika - Impfstoffe
5) Butorphanol (CAS Nr. 42408–82–2) – das Bundesgesetz beschränkt die Anwendung dieser Arznei auf die Gabe durch oder gesetzlich vorgeschriebene schriftliche oder mündliche Verordnung durch einen zugelassenen Tierarzt in voller Übereinstimmung mit AMDUCA und 21 CFR, Teil 530, der Anordnungen der Food and Drug Administration. Auch bei der Anwendung nach 7 CFR, Teil 205, fordert das NOP:
i) Gabe durch oder auf gesetzlich vorgeschriebene schriftliche Verordnung durch einen zugelassenen Tierarzt und
ii) eine Wartefrist für das Fleisch von mindestens 42 Tagen nach Gabe an Schlachtvieh; und eine Dauer von mindestens 8 Tagen für die Vernichtung der Milch nach Gabe an Milchvieh
6) Chlorhexidin – zugelassen für chirurgische Eingriffe durch einen Tierarzt. Zugelassen für die Verwendung als Zitzen-Dip, wenn alternative keimtötende Mittel bzw. physikalische Barrieren ihre Wirksamkeit verloren haben
7) Chlorstoffe – Desinfizieren und Reinigen von Einrichtungen und Geräten Die Chlorrückstandsmengen im Wasser dürfen nicht den Höchstwert für Desinfektionsmittelrückstände nach dem Safe Drinking Water Act (Gesetz über die Sicherheit des Trinkwassers) überschreiten.
i) Calciumhypochlorit
ii) Chlordioxid
iii) Natriumhypochlorit
8) Elektrolyte – ohne Antibiotika
9) Flunixin (CAS-Nr. 38677–85–9) gemäß der zugelassenen Kennzeichnung; außer dass für eine Anwendung unter 7 CFR, Teil 205, das NOP eine Wartezeit fordert, die mindestens doppelt so lang wie die von der FDA verlangte ist.
10) Furosemid (CAS-Nr. 54–31–9) gemäß der zugelassenen Kennzeichnung; außer dass für eine Anwendung unter 7 CFR, Teil 205, das NOP eine Wartezeit fordert, die mindestens doppelt so lang wie die von der FDA verlangte ist.
11) Glucose
12) Glycerin – gestattet als Zitzen-Dip bei Tieren, muss durch Hydrolyse von Fetten oder Ölen gewonnen werden
13) Wasserstoffperoxid
14) Jod
15) Magnesiumhydroxid (CAS Nr. 1309-42-8) – das Bundesgesetz beschränkt die Anwendung dieser Arznei auf die Gabe durch oder gesetzlich vorgeschriebene schriftliche oder mündliche Verordnung durch einen zugelassenen Tierarzt in voller Übereinstimmung mit AMDUCA und 21 CFR, Teil 530, der Anordnungen der Food and Drug Administration. Auch bei der Anwendung nach 7 CFR, Teil 205, fordert das NOP die Gabe durch einen Tierarzt oder auf gesetzlich vorgeschriebene schriftliche Verordnung durch einen zugelassenen Tierarzt
16) Magnesiumsulfat
17) Oxytocin – Verwendung zur Therapie nach dem Gebären
18) Parasitizide Ivermectin – bei Schlachtvieh verboten, für die Notfallbehandlung bei Milchvieh und Zuchttieren erlaubt, wenn die im organic system plan (Plan der ökologischen Wirtschaftsweise) genehmigten Präventivmaßnahmen den Befall nicht verhindern. Milch oder Milchprodukte von einem behandelten Tier dürfen für 90 Tage nach der Behandlung nicht nach Unterteil D dieses Teils gekennzeichnet werden. Bei Zuchttieren darf die Behandlung nicht im letzten Drittel der Trächtigkeit durchgeführt werden, wenn die Nachkommen als ökologisch gehalten verkauft werden sollen, und sie darf bei Zuchttieren auch nicht während der Laktation benutzt werden.

Unterabsatz i (New block)

(New block)

Unterabsatz ii (New block)

(New block)

Unterabsatz iii (New block)

(New block)
19) Peroxyessigsäure/Peressigsäure (CAS-Nr. 79–21–0) – zum Reinigen von Ausrüstungen und Verarbeitungsgeräten
20) Phosphorsäure – gestattet als Reiniger für Geräte und Ausrüstung, vorausgesetzt, dass es zu keinem direkten Kontakt mit ökologisch gehaltenen Tieren oder Land kommt.
21) Poloxalen (CAS-Nr. 9003–11–6) – zur Verwendung im Rahmen von 7 CFR, Teil 205, verlangt das NOP, dass Poloxalen nur für die Notfallbehandlung von Tympanie verwendet wird.
22) Tolazolin (CAS Nr. 59-98-3) – das Bundesgesetz beschränkt die Anwendung dieser Arznei auf die Gabe durch einen Tierarzt oder die gesetzlich vorgeschriebene schriftliche oder mündliche Verordnung durch einen zugelassenen Tierarzt in voller Übereinstimmung mit AMDUCA und 21 CFR, Teil 530, der Anordnungen der Food and Drug Administration. Auch bei der Anwendung nach 7 CFR, Teil 205, fordert das NOP:
i) Gabe durch oder auf gesetzlich vorgeschriebene schriftliche Verordnung durch einen zugelassenen Tierarzt;
ii) nur zu verwenden, um die Wirkungen einer Sedierung und Analgie durch Xylazin umzukehren, und
iii) eine Wartefrist für das Fleisch von mindestens 8 Tagen nach Gabe an Schlachttiere; und eine Dauer von mindestens 4 Tagen für die Vernichtung der Milch nach Gabe an Milchvieh
23) Xylazin (CAS Nr. 7361-61-7) – das Bundesgesetz beschränkt die Anwendung dieser Arznei auf die Gabe durch einen Tierarzt oder gesetzlich vorgeschriebene schriftliche oder mündliche Verordnung durch einen zugelassenen Tierarzt in voller Übereinstimmung mit AMDUCA und 21 CFR, Teil 530, der Anordnungen der Food and Drug Administration. Auch bei der Anwendung nach 7 CFR, Teil 205, fordert das NOP:
i) Gabe durch oder auf gesetzlich vorgeschriebene schriftliche Verordnung durch einen zugelassenen Tierarzt;
ii) das Vorliegen eines Notfalls und
iii) eine Wartefrist für das Fleisch von mindestens 8 Tagen nach Gabe an die Schlachttiere; und eine Dauer von mindestens 4 Tagen für die Vernichtung der Milch nach Gabe an Milchvieh
b) als topische Behandlung, äußerlich anwendbares Parasitizid bzw. Lokalanästhetikum
1) Kupfersulfat

Unterabsatz 2 (New block)

(New block)
3) Jod
4) Lidocain – als Lokalanästhetikum Die Anwendung verlangt eine Wartefrist von 90 Tagen nach Gabe an Schlachtvieh und von 7 Tagen nach Gabe an Milchvieh.
5) Löschkalk - zur äußerlichen Schädlingsbekämpfung, nicht erlaubt zum Kauterisieren von physischen Veränderungen oder um tierische Abfälle zu desodorieren
6) Mineralöl – zur topischen Verwendung und als Schmierstoff
7) Procain – als Lokalanästhetikum, die Anwendung verlangt eine Wartefrist von 90 Tagen nach Gabe an Schlachtvieh und von 7 Tagen nach Gabe an Milchvieh.
8) Sucrose-Oktanoat-Ester (CAS-Nummern 42922–74–7; 58064–47–4) gemäß zugelassener Kennzeichnung
c) als Futterergänzungsmittel - keine
d) als Futterzusatzstoffe
1) DL–Methionine, DL–Methionine—hydroxy analog, and DL–Methionine—hydroxy analog calcium (CAS #–59–51–8; 63–68–3; 348–67–4)—for use only in organic poultry production until October 1, 2012, at the following maximum levels of synthetic methionine per ton of feed: laying chickens—4 pounds; broiler chickens—5 pounds; turkeys and all other poultry—6 pounds.
2)  Spurenelemente, zur Anreicherung oder zur Stärkung, wenn von der FDA genehmigt
3) Vitamine, zur Anreicherung oder zur Stärkung, wenn von der FDA genehmigt
e) Als synthetische inaktive Inhaltsstoffe wie von der US-Umweltschutzbehörde Environmental Protection Agency (EPA) klassifiziert, zur Verwendung mit nichtsynthetischen Stoffen oder synthetischen Stoffen, die in diesem Abschnitt aufgelistet sind, und verwendet als Pestizidwirkstoff gemäß allen Beschränkungen für die Verwendung solcher Substanzen.
1) EPA-Liste 4 – Inaktive Stoffe mit geringem Risiko
f) Hilfsstoffe, nur zur Verwendung bei der Herstellung von Arzneimitteln zur Behandlung ökologisch gehaltener Tiere, wenn der Hilfsstoff von der FDA als „allgemein sicher anerkannt“ benannt ist; von der FDA als Futterzusatzstoff genehmigt ist oder in die FDA-Prüfung und -Zulassung eines Antrags auf ein neues Tierarzneimittel oder eines Antrags auf ein neues Arzneimittel aufgenommen wurde.

Absatz 205.604 Nichtsynthetische Stoffe, die zur Verwendung in der ökologischen Tierhaltung verboten sind

Die folgenden nichtsynthetischen Stoffe dürfen in der ökologischen Tierhaltung nicht verwendet werden:
a) Strychnin

Absatz 205.605 Nicht landwirtschaftliche (nicht ökologische) Stoffe, die als Zutaten in oder an verarbeiteten Produkten ...

Die folgenden nicht landwirtschaftlichen Stoffe können als Zutaten in oder an verarbeiteten Produkten, die als „ökologisch“ oder „hergestellt mit ökologisch erzeugten (Angabe der speziellen Zutaten oder Lebensmittelgruppe(n))" gekennzeichnet sind, nur gemäß den Einschränkungen in diesem Abschnitt verwendet werden.

Unterabsatz a Erlaubte nichtsynthetische Stoffe:

###
  • Säuren (Algin-, Zitronen-, gewonnen durch mikrobielle Fermentation von Kohlenhydratstoffen, und Milchsäure)  
  • Agar-agar
  • Tierische Enzyme – (Lab – tierischer Herkuft, Katalase – Rinderleber, tierische Lipase, Pankreatin, Pepsin und Trypsin)
  • Bentonit
  • Calciumcarbonat
  • Calciumchlorid
  • Calciumsulphat - mineralisch
  • Carrageen
  • Milchkulturen
  • Kieselgur – nur als Lebensmittelfilterhilfsstoff
  • Eiweiß-Lysozym (CAS-Nummer 9001-63-2)
  • Enzyme – müssen von essbaren nichttoxischen Pflanzen, nichtpathogenen Pilzen oder nichtpathogenen Bakterien stammen
  • Geschmackstoffe, nur nichtsynthetischer Herkunft; sie dürfen nicht unter Verwendung von synthetischen Lösemitteln und Trägersystemen oder sonst künstlichen Konservierungsstoffen hergestellt worden sein.
  • Glucono-delta-Lacton – die Herstellung durch Oxidation von D-Glucose mit Bromwasser ist verboten.
  • Kaolin
  • L-Apfelsäure (CAS-Nummer 97-67-6)
  • Magnesiumsulfat, nur nichtsynthetischer Herkunft
  • Mikroorganismen – jedwede Bakterien, Pilze und sonstige Mikroorganismen von Nahrungsmittelqualität
  • Stickstoff – ölfreie Qualitäten
  • Sauerstoff – ölfreie Qualitäten
  • Perlit – nur zur Verwendung als Filterhilfsstoff bei der Lebensmittelverarbeitung
  • Kaliumchlorid
  • Kaliumjodid
  • Natriumbicarbonat
  • Natriumcarbonat
  • Weinsäure – aus Weintrauben
  • Wachse – nichtsynthetisch (Carnaubawachs und Kolophonium)
  • Hefe – nichtsynthetisch; Zucht auf petrochemischem Substrat und Sulfitablauge ist verboten (Hefeextrakt, Back-, Bier-, Nähr- und Räucherstoff – die Aromatisierung mit nichtsynthetischem Rauch muss dokumentiert werden.)

Unterabsatz b Erlaubte synthetische Stoffe:

  • Acidified sodium chlorite—Secondary direct antimicrobial food treatment and indirect food contact surface sanitizing. Acidified with citric acid only.
  • Aktivkohle (CAS-Nummern 7440–44–0; 64365–11–3) – nur pflanzlicher Herkunft; nur zur Verwendung als Filterhilfsstoff
  • Alginate
  • Ammoniumbicarbonat – nur zur Verwendung als Backtriebmittel
  • Ammoniumcarbonat – nur zur Verwendung als Backtriebmittel
  • Ascorbinsäure
  • Calciumcitrat  
  • Calciumhydroxid
  • Calciumphosphate (einbasisch, dibasisch und tribasisch)
  • Kohlendioxid
  • Zellulose – zur Verwendung als Umhüllung aus nachwachsenden Rohstoffen, als Trennmittel (nicht mit Chlor gebleicht) und Filterhilfsstoff
  • Chlorprodukte – Desinfizieren und Reinigen von Kontaktflächen mit Lebensmitteln, ausgenommen die Tatsache, dass Chlorrückstände im Wasser nicht den Höchstwert für Desinfektionsmittelrückstände nach dem Safe Drinking Water Act (Gesetz über die Sicherheit des Trinkwassers) (Calciumhypochlorit, Chlordioxid und Natriumhypochlorit) überschreiten dürfen.
  • Cyclohexylamin (CAS-Nr. 108–91–8) – nur zur Verwendung als Zusatz für Kesselwasser für die Sterilisation von Verpackung
  • Diethylaminoethanol (CAS-Nr. 100-37–8) – nur zur Verwendung als Zusatz für Kesselwasser für die Sterilisation von Verpackung
  • Ethylen – gestattet für das Nachreifen tropischer Früchte und Zitrusfrüchte
  • Ferrosulfat – zur Anreicherung oder Verstärkung von Lebensmitteln mit Eisen, wenn durch eine Verordnung oder Empfehlung verlangt (unabhängige Organisation)
  • Glyceride (Mono- und Di-) – nur zur Verwendung bei der Trommeltrocknung von Lebensmitteln
  • Glycerin - erzeugt durch Hydrolyse von Fetten oder Ölen
  • Wasserstoffperoxid
  • Magnesiumcarbonat – nur zur Verwendung bei Landwirtschaftsprodukten, die als „made with organic (specified ingredients or food group(s)“ (hergestellt mit ökologisch erzeugten (Angabe der speziellen Zutaten oder Lebensmittelgruppe(n)) gekennzeichnet sind, verboten für landwirtschaftliche Produkte, die als „organic“ (ökologisch) gekennzeichnet sind.
  • Magnesiumchlorid – aus Meerwasser
  • Magnesiumstereat – nur zur Verwendung bei Landwirtschaftsprodukten, die als „made with organic (specified ingredients or food group(s)“ (hergestellt mit ökologisch erzeugten (Angabe der speziellen Zutaten oder Lebensmittelgruppe(n)) gekennzeichnet sind, verboten für landwirtschaftliche Produkte, die als „organic“ (ökologisch) gekennzeichnet sind.
  • Vitamine und Mineralien als Nährstoff, gemäß 21 CFR 104.20, Nutritional Quality Guidelines For Foods (Richtlinien zur Nährstoffqualität bei Lebensmitteln)
  • Octadecylamin (CAS-Nr. 124-30-1) – nur zur Verwendung als Zusatz für Kesselwasser für die Sterilisation von Verpackung
  • Ozon
  • Pektin (mit geringem Methoxygehalt)
  • Peroxyessigsäure/Peressigsäure (CAS-Nr. 79–21–0) – zur Verwendung im Wasch- bzw. Spülwasser gemäß den Einschränkungen durch die FDA. Zur Verwendung als Hygienemittel für Kontaktflächen mit Lebensmitteln
  • Phosphorsäure – nur zum Reinigen von Lebensmittelkontaktflächen und von Geräten
  • Weinstein
  • Kaliumcarbonat
  • Kaliumcitrat
  • Kaliumhydroxid – für die Laugenschälung von Obst und Gemüse verboten, außer bei der Verwendung zum Schälen von Pfirsichen während des IQF-Verfahrens
  • Kaliumjodid– nur zur Verwendung bei Landwirtschaftsprodukten, die als „made with organic (specified ingredients or food group(s)“ (hergestellt mit ökologisch erzeugten (Angabe der speziellen Zutaten oder Lebensmittelgruppe(n)) gekennzeichnet sind, verboten für landwirtschaftliche Produkte, die als „organic“ (ökologisch) gekennzeichnet sind.
  • Kaliumphosphat – nur zur Verwendung bei Landwirtschaftsprodukten, die als „made with organic (specified ingredients or food group(s)“ (hergestellt mit ökologisch erzeugten (Angabe der speziellen Zutaten oder Lebensmittelgruppe(n)) gekennzeichnet sind, verboten für landwirtschaftliche Produkte, die als „organic“ (ökologisch) gekennzeichnet sind.
  • Siliciumdioxid
  • Natrium-Säure-Pyrophosphat (CAS-Nr. 7758–16–9)  – nur zur Verwendung als Backtriebmittel
  • Natriumcitrat
  • Natriumhydroxid -  für die Laugenschälung von Obst und Gemüse verboten
  • Natriumphosphate – nur zur Verwendung in Lebensmitteln, die Milch enthalten
  • Schwefeldioxid – nur zur Verwendung in Wein, der mit „hergestellt mit ökologisch erzeugten Weintrauben“ gekennzeichnet ist, vorausgesetzt, dass die Gesamtsulfitkonzentration 100 ppm nicht überschreitet.
  • Weinsäure – aus Apfelsäure
  • Tetranatriumpyrophosphat (CAS-Nr. 7722-88-5)  – nur zur Verwendung in Fleisch analogen Produkten
  • Tocopherole – aus Pflanzenöl, wenn sich Rosmarin-Extrakte nicht eignen
  • Gummi Xanthan

Absatz 205.606 Nicht ökologisch erzeugte landwirtschaftliche Produkte, die als Zutaten ...

Nur die folgenden nicht ökologisch erzeugten landwirtschaftlichen Produkte dürfen als Zutaten in oder an verarbeiteten Produkten verwendet werden, die als „organic“ (ökologisch erzeugt) gekennzeichnet sind, nur im Einklang mit jedweden Einschränkungen, die in diesem Abschnitt erläutert werden, und nur, wenn das Erzeugnis nicht ökologisch erzeugt im Handel erhältlich ist.
a) Umhüllungen, aus verarbeiteten Därmen
b) Selleriepulver
c) Chia ( Salvia hispanica L. )
d) Colors derived from agricultural products—Must not be produced using synthetic solvents and carrier systems or any artificial preservative.
1) Annatto-Extrakt Farbstoff (Pigment CAS #1393-63-1)— wasser- und fettlöslich

Unterabsatz 2 (New block)

Rübensaftextrakt-Farbstoff (Pigment CAS #7659-95-2).

Unterabsatz 3 (New block)

Beta-Carotin-Extrakt Farbstoff aus Möhren (CAS #1393-63-1).
4) Schwarzer Johannisbeersaft Farbstoff (Pigment CAS #'s: 528-58-5, 528-53-0, 643-84-5, 134-01-0, 1429-30-7, and 134-04-3).

Unterabsatz 5 (New block)

Farbstoff aus schwarzem/lila Karottensaft (Pigment CAS # 's: 528-58-5, 528-53-0, 643-84-5, 134-01-0, 1429-30-7 und 134-04 -3).

Unterabsatz 6 (New block)

Heidelbeersaft-Farbstoff (Pigment CAS #'s: 528-58-5, 528-53-0, 643-84-5, 134-01-0, 1429-30-7, and 134-04-3).
7) Karottensaft-Farbstoff (Pigment CAS # 1393-63-1).

Unterabsatz 8 (New block)

(New block)
9) Aronia-Saft Farbstoff (Pigment CAS # 's: 528-58-5, 528-53-0, 643-84-5, 134-01-0, 1429-30-7 und 134-04 - 3).
10) Holundersaft-Farbstoff (Pigment CAS # 's: 528-58-5, 528-53-0, 643-84-5, 134-01-0, 1429-30-7 und 134-04-3) .
11) Traubensaft-Farbstoff (Pigment CAS # 's: 528-58-5, 528-53-0, 643-84-5, 134-01-0, 1429-30-7 und 134-04-3) .
12) Traubenhautextrakt-Farbstoff (Pigment CAS # 's: 528-58-5, 528-53-0, 643-84-5, 134-01-0, 1429-30-7 und 134-04-3 ).

Unterabsatz 13 (New block)

Paprika-Farbstoff (CAS # 68917-78-2)-getrocknet, und Öl-extrahiert.
14) Kürbissaft-Farbstoff (Pigment CAS # 127-40-2).

Unterabsatz 15 (New block)

(New block)
16) Rotkohlextrakt-Farbstoff (Pigment CAS # 's: 528-58-5, 528-53-0, 643-84-5, 134-01-0, 1429-30-7 und 134-04-3 ).
17) Radieschenextrakt-Farbstoff (Pigment CAS # 's: 528-58-5, 528-53-0, 643-84-5, 134-01-0, 1429-30-7 und 134-04-3 ).
18) Safranextrakt-Farbstoff (Pigment CAS # 1393-63-1).
19) Kurkuma-Extrakt-Farbstoff (CAS # 458-37-7).
e) Dillöl (CAS-Nummer 8006-75-5)
f) Fischöl (Fettsäure CAS-Nummern 10417–94–4 und 25167–62–8) – stabilisiert mit ökologisch erzeugten Zutaten oder nur mit Zutaten aus der Nationalen Liste, §§205.605 und 205.606

Unterabsatz g (New block)

(New block)

Unterabsatz 1 (New block)

(New block)

Unterabsatz 2 (New block)

(New block)
h) Fructooligosaccharide (CAS-Nummer 308066-66-2)
i) Galangal, gefroren
j) Gelatine (CAS-Nummer 9000-70-8)
k) Gummi – nur mit Wasser extrahiert (G. Arabicum, Guaran, Johannisbrotkernmehl und Carubin
l) Hopfen ( Humulus luplus ).
m) Inulin – Oligofructose angereichert (CAS-Nummer 9005-80-5)
n) Kelp – nur zur Verwendung als Dickungsmittel und Nahrungsergänzungsmittel
o) Konjacmehl (CAS-Nummer 37220-17-0)
p) Lecithin—ungebleicht
q) Zitronengras - gefroren

Unterabsatz r (New block)

(New block)
s) Orange-Schellack - ungebleicht (CAS-Nummer 9000-59-3)
t) Pektin (mit hohem Methoxygehalt)
u) Chili-Schoten (Chipotle-Paprika)

Unterabsatz v (New block)

(New block)
w) Stärken
1) Maisstärke (nativ)
2) Reisstärke, nicht modifiziert (CAS-Nr.  977000–08–0) – zur Verwendung bei der ökologischen Aufbereitung bis 21. Juni 2009
3) Süßkartoffelstärke – nur für die Herstellung von Glasnudeln

Unterabsatz x (New block)

(New block)
y) Türkische Lorbeerblätter
z) Wakame-Algen ( Undaria pinnatifida )
aa) Molkenproteinkonzentrat

Absatz 205.607 Änderungen der Nationalen Liste

 
a) Jedermann kann beim National Organic Standard Board (nationale Behörde für Standards der ökologischen Wirtschaftweise) einen Antrag auf Evaluierung eines Stoffes durch die Behörde stellen, damit sie ihn dem Minister in Einklang mit dem Gesetz zur Aufnahme oder Streichung in die oder aus der Nationalen Liste empfiehlt.
b) Jede Person, die einen Änderungsantrag für die Nationale Liste stellen will, muss ein Exemplar des Antragsverfahrens beim USDA unter der Anschrift aus §205.607(c) anfordern.
c) Ein Antrag zur Änderung der Nationalen Liste muss gerichtet werden an: Program Manager, USDA/AMS/TMP/NOP, 1400 Independence Ave., SW., Room 4008–So., Ag Stop 0268, Washington, DC 20250

Abschnitt G.620 State organic programs (SOPs – Bundesstaatliche Programme für ökologische Wirtschaftsweise)


Absatz 205.620 Anforderungen an State organic programs


a) Ein Bundesstaat kann ein State organic program für Erzeuger und Aufbereiter in diesem Bundesstaat einrichten, die landwirtschaftliche Produkte ökologisch erzeugen und aufbereiten.
b) Ein State organic program muss den im Gesetz genannten Anforderungen an ökologische Programme genügen.
c) Ein State organic program kann aufgrund von Umweltbedingungen oder der Notwendigkeit spezieller Erzeugungs- oder Aufbereitungsweisen, die für diesen Bundesstaat oder diese Region der Vereinigten Staaten besonders sind, restriktivere Vorschriften erlassen.
d) Ein State organic program muss die Verpflichtung übernehmen, die Anordnungen aus diesem Teil und restriktivere Anordnungen, die vom Minister genehmigt sind, in dem Bundesstaat durchzusetzen.
e) Ein State organic program und jedwede Änderung an solchem Programm müssen vom Minister genehmigt werden, bevor der Bundesstaat sie umsetzen kann.

Absatz 205.621 Vorlage von und Entscheidung über beantragte State organic programs und Änderungen ...

 
a) Ein Bundesbeamter, der für das State organic program verantwortlich ist, muss dem Minister ein beantragtes State organic program und alle beantragten Änderungen an solchem genehmigten Programm vorlegen.
1) Solcher Vorlage müssen erläuternde Materialen beigefügt werden, die gesetzliche Befugnisse, die Programmbeschreibung, Dokumentation der Umweltbedingungen oder spezieller Erzeugungs- und Aufbereitungsweisen, die für den Bundesstaat besonders sind, der restriktivere Anordnungen als die Anforderungen aus diesem Teil benötigt, und sonstige Informationen umfassen, die der Minister verlangen kann.
2) Die Vorlage eines Änderungsantrages für ein genehmigtes State organic program muss belegende Unterlagen enthalten, die eine Erläuterung und Dokumentation der Umweltbedingungen oder speziellen Erzeugungs- und Aufbereitungsweisen umfassen, die für den Bundesstaat oder die Region besonders sind, die die beantragte Änderung benötigen. Belegende Unterlagen müssen auch erläutern, wie die beantragte Änderung die Anwendung des Gesetzes und der Anordnungen aus diesem Teil fördert und mit ihnen in Einklang steht.
b) Innerhalb von 6 Monaten nach Eingang der Vorlage wird der Minister: den Bundesbeamten, der das State organic program des Bundesstaates verwaltet, über die Genehmigung oder Ablehnung des beantragten Programms oder der Änderung eines genehmigten Programms und, im Falle einer Ablehnung, über die Gründe für die Ablehnung in Kenntnis setzen.
c) Nach Erhalt eines Ablehnungsbescheides kann der Bundesbeamte, der das State organic program des Bundesstaates verwaltet, jederzeit ein überarbeitetes State organic program oder eine Änderung eines solchen Programms einreichen.

Absatz 205.622 Prüfung von genehmigten State organic programs

Der Minister prüft ein State organic program mindestens einmal in 5 Jahren nach dem Zeitpunkt der Erstgenehmigung des Programms. Der Minister setzt den Bundesbeamten, der das State organic program des Bundesstaates verwaltet, über Genehmigung oder Ablehnung des Programms innerhalb von 6 Monaten nach Beginn der Prüfung in Kenntnis.

Absatz 205.640 Gebühren und sonstige Akkreditierungskosten

Gebühren und sonstige Auslagen, die weitestgehend den Kosten der Akkreditierungsdienstleistungen entsprechen, die nach diesen Anordnungen erbracht werden, einschließlich Erstakkreditierung, Prüfung der Jahresberichte und Verlängerung der Akkreditierung, sind von Antragstellern auf Erstakkreditierung und akkreditierten Zertifizierern, die Jahresberichte einreichen oder um Verlängerung der Akkreditierung nachsuchen, auf der Grundlage folgender Bestimmungen festzusetzen und einzuziehen:
a) Einzelleistungsgebühren. (1) Sofern in diesem Abschnitt nicht anders bestimmt, basieren die Einzelleistungsgebühren auf der Zeit, die erforderlich ist, um die Leistung zu erbringen, errechnet zum nächstliegenden 15-Minuten-Takt, einschließlich Prüfung von Anträgen und Begleitunterlagen und Informationen, Reisekosten für den Evaluierer, die Durchführung von Vorortevaluierungen, Prüfung von Jahresberichten und aktualisierten Unterlagen und Informationen, und der Zeit, die erforderlich ist, um Berichte und sonstige Dokumente in Verbindung mit dem Erbringen der Dienstleistung zu erstellen. Das Stundenhonorar entspricht dem, das der Agricultural Marketing Service auf der Grundlage seines Zertifizierungsprogramms zur Qualitätssicherung Zertifizierungsstellen in Rechnung stellt, die eine Konformitätserklärung mit der International Organization for Standardization “General Requirements for Bodies Operating Product Certification Systems” (Allgemeine Anforderungen an Gremien, die Produktzertifizierungssysteme betreiben) (ISO Guide 65) beantragen.
1) ###Except as otherwise provided in this section, fees-for-service shall be based on the time required to render the service provided calculated to the nearest 15-minute period, including the review of applications and accompanying documents and information, evaluator travel, the conduct of on-site evaluations, review of annual reports and updated documents and information, and the time required to prepare reports and any other documents in connection with the performance of service. The hourly rate shall be the same as that charged by the Agricultural Marketing Service, through its Quality Systems Certification Program, to certification bodies requesting conformity assessment to the International Organization for Standardization “General Requirements for Bodies Operating Product Certification Systems” (ISO Guide 65).
2) Antragsteller auf Erstakkreditierung und akkreditierte Zertifizierer, die innerhalb der ersten 18 Monate nach Inkrafttreten von Unterteil F Jahresberichte vorlegen oder um Verlängerung der Akkreditierung nachsuchen, erhalten diese Dienstleistung, ohne dass ein Stundenhonorar für diese Dienstleistung berechnet würde.
3) Antragsteller auf Erstakkreditierung und Verlängerung der Akkreditierung müssen ab 18 Monate nach dem 20. Februar 2001 zur Zeit der Antragstellung eine nicht rückerstattbare Gebühr von $ 500,00 zahlen, die für das Einzelleistungsgebührenkonto des Antragstellers verwendet wird.
b) Reisekosten Ist eine Dienstleistung an einem Ort verlangt, der so weit vom Hauptsitz des Evaluierenden entfernt ist, dass der/die Evaluierende/n insgesamt eine halbe Stunde oder mehr benötigen, um zu diesem Ort und zum Hauptsitz zurück oder zu dem vorherigen Dienstreiseort auf einer Rundstrecke zu gelangen, die insgesamt eine halbe Stunde oder mehr erfordert, um zum nächsten Ort auf der Dienstrundreise zu gelangen, muss in die Auslagen für diese Dienstleistung ein Kilometergeld, das vom US-Landwirtschaftsministerium auf dem Verwaltungswege festgelegt wird, bzw. eine Reisekostenpauschale aufgenommen werden oder solche Reise zu gleichen Teilen auf alle beteiligten Antragsteller und Zertifizierer, die diese Dienstleistung erhalten, umgelegt werden oder, im Falle einer Reise mit öffentlichen Verkehrsmitteln (einschließlich Mietwagen) eine Gebühr, die den tatsächlichen Kosten entspricht. Reisekosten werden für alle Antragsteller auf Erstakkreditierung und für akkreditierte Zertifizierer ab 20. Februar 2001 erhoben. Der Antragsteller oder Zertifizierer wird nicht mit einem neuen Kilometergeldsatz belastet, ohne dass ihm dieser vor Erbringen der Leistung angekündigt wird.
c) Tagegeld Wird die Dienstleistung an einem Ort entfernt vom Sitz des Evaluierenden verlangt, schließt die Gebühr für solche Dienstleistung ein Tagegeld ein, wenn der/die Beschäftigte/n, der/die die Leistung erbringt/en, nach den bestehenden Reisekostenregelungen tageweise bezahlt wird/werden. Tagessätze für Antragsteller und Zertifizierer decken den Zeitraum ab, für den der/die Evaluierende/n eine tageweise Rückvergütung erhalten. Der Tagessatz wird auf dem Verwaltungswege durch das US-Landwirtschaftsministerium festgelegt. Tagessätze gelten für alle Antragsteller auf Erstakkreditierung und akkreditierte Zertifizierer ab 20. Februar 2001. Der Antragsteller oder Zertifizierer wird nicht mit einem neuen Tagessatz belastet, ohne dass er ihm mitgeteilt wird, bevor die Dienstleistung erbracht wird.
d) Sonstige Kosten Sind Kosten außer den Kosten nach den Absätzen (a), (b) und (c) dieses Abschnitts mit dem Erbringen dieser Leistungen verbunden, wird der Antragsteller oder Zertifizierer mit diesen Kosten belastet. Solche Kosten umfassen – sind aber nicht begrenzt darauf – das Mieten von Ausrüstung, Fotokopieren, Zustellung, Fax, Telefon oder Übersetzungskosten, die im Zusammenhang mit den Akkreditierungsleistungen anfallen. Die Höhe der angerechneten Kosten wird auf dem Verwaltungswege durch das US-Landwirtschaftsministerium festgelegt. Solche Kosten werden für alle Antragsteller auf Erstakkreditierung und für akkreditierte Zertifizierer ab 20. Februar 2001 erhoben.

Absatz 205.641 Zahlung von Gebühren und sonstigen Kosten und Auslagen


a) Antragsteller auf Erstakkreditierung und auf Verlängerung der Akkreditierung müssen die nicht rückzahlbare Gebühr nach §205.640(a)(3) zusammen mit ihrem Antrag überweisen. Die Überweisung muss lauten auf Agricultural Marketing Service, USDA, und gesandt werden an: Program Manager, USDA-AMS-TMP-NOP, Room 2945—South Building, P.O. Box 96456, Washington, DC 20090–6456, oder an eine sonstige Anschrift, die der Programmverantwortliche vorgibt.
b) Zahlungen für Gebühren und sonstige Kosten, die nicht unter Abs. (a) dieses Abschnittes fallen, müssen
1) bis zu der Fälligkeit, die auf dem Inkassowechsel ausgewiesen ist, eingegangen sein;
2) an den Agricultural Marketing Service, USDA, gezahlt werden und
3) an die Anschrift gesandt werden, die auf dem Inkassowechsel genannt ist.
c) Der Administrator veranlagt Zinsen, Strafgelder und Verwaltungskosten für Forderungen, die nicht zum Fälligkeitstag laut Inkassowechsel gezahlt wurden, und zieht Zahlungsrückstände ein oder übergibt solche Forderungen zur Streitregelung an das Justizministerium.

Absatz 205.642 Gebühren und sonstige Zertifizierungskosten

Durch einen Zertifizierer erhobene Gebühren müssen angemessen sein, und ein Zertifizierer darf den Antragstellern auf Zertifizierung und zertifizierten Herstellern und Aufbereitern nur jene Gebühren und Kosten in Rechnung stellen, die er beim Administrator hinterlegt hat. Der Zertifizierer übergibt jedem Antragsteller eine Schätzung der Gesamtkosten für die Zertifizierung und eine Schätzung der jährlichen Kosten für die Aktualisierung der Zertifizierung. Der Zertifizierer darf von Antragstellern auf Zertifizierung zur Zeit der Antragstellung eine nicht rückerstattbare Gebühr verlangen, die für das Einzelleistungsgebührenkonto des Antragstellers verwendet wird. Der Zertifizierer kann den nicht rückerstattbaren Teil der Zertifizierungsgebühren festlegen; doch muss der nicht rückerstattbare Teil der Zertifizierungsgebühren im Gebührenverzeichnis erläutert werden, das dem Administrator eingereicht wurde. Aus dem Gebührenverzeichnis muss hervorgehen, welcher Gebührenbetrag nicht rückerstattbar ist und in welcher Phase des Zertifizierungsverfahrens Gebühren nicht rückerstattbar werden. Der Zertifizierer muss allen Personen, die sich nach dem Antragsverfahren erkundigen, eine Kopie seines Gebührenverzeichnisses übergeben.

Absatz 205.660 Allgemeines


a) Der Programmverantwortliche des National Organic Program kann namens des Ministers zertifizierte Hersteller und Aufbereiter und akkreditierte Zertifizierer im Hinblick auf die Erfüllung des Gesetzes oder der Anordnungen in diesem Teil inspizieren und prüfen.
b) Der Programmverantwortliche kann ein Aussetzungs- oder Widerrufsverfahren gegen einen zertifizierten Betrieb einleiten:
1) wenn der Programmverantwortliche Anlass hat zu glauben, dass ein zertifizierter Betrieb gegen das Gesetz oder die Anordnungen aus diesem Teil verstoßen oder sie nicht erfüllt hat, oder
2) wenn ein Zertifizierer oder ein leitender Staatsbeamter eines State organic program versäumt, entsprechend vorzugehen, um das Gesetz oder Anordnungen aus diesem Teil durchzusetzen.
c) Der Programmverantwortliche kann die Aussetzung oder den Widerruf der Akkreditierung eines Zertifizierers einleiten, wenn der Zertifizierer unterlässt, die Anforderungen an die Akkreditierung nach dem Gesetz oder diesem Teil einzuhalten, durchzuführen oder aufrecht zu halten.
d) Jede Mitteilung einer Nichterfüllung, Ablehnung einer Schlichtung, Nachbesserung einer Nichterfüllung, beabsichtigter Aussetzung oder Widerrufung und Aussetzung oder Widerrufung, die nach §205.662, §205.663 und §205.665 ausgefertigt werden, und jede Entgegnung auf solche Mitteilung müssen an den Geschäftssitz des Empfängers über einen Zustelldienst gesandt werden, der einen datierten Rückschein ausstellt.

Absatz 205.661 Untersuchung zertifizierter Betriebe


a) Ein Zertifizierer kann Beschwerden über Nichterfüllung des Gesetzes oder von Anordnungen aus diesem Teil untersuchen, die Hersteller und Aufbereiter betreffen, die der Zertifizierer als ökologisch wirtschaftend zertifiziert hat. Ein Zertifizierer muss den Programmverantwortlichen über alle die Erfüllung betreffenden Verfahren und die gemäß diesem Teil unternommenen Schritte in Kenntnis setzen.
b) Ein leitender Staatsbeamter eines State organic program kann Beschwerden über Nichterfüllung des Gesetzes oder von Anordnungen aus diesem Teil untersuchen, die ökologisch wirtschaftende Hersteller oder Aufbereiter betreffen, die in dem Bundesstaat tätig sind.

Absatz 205.662 Verfahren bei Nichterfüllung durch zertifizierte Betriebe


a) Mitteilung: Wenn eine Inspektion, Prüfung oder Untersuchung eines zertifizierten Betriebes durch einen Zertifizierer oder einen leitenden Staatsbeamten eines State organic program jedwede Nichterfüllung des Gesetzes oder von Anordnungen aus diesem Teil aufdeckt, muss eine schriftliche Mitteilung der Nichterfüllung an den zertifizierten Betrieb gesandt werden. Solche Mitteilung legt dar:
1) eine Beschreibung jeder Nichterfüllung;
2) die Fakten, auf denen die Mitteilung der Nichterfüllung beruht, und
3) den Zeitpunkt, bis zu dem der zertifizierte Betrieb jede Nichterfüllung widerlegen oder korrigieren sowie erläuternde Aufzeichnungen über jede Korrektur vorlegen muss, wo solche Korrektur möglich ist.
b) Nachbesserung Wenn ein zertifizierter Betrieb beweist, dass jede Nichterfüllung nachgebessert wurde, muss der Zertifizierer bzw. der leitende Staatsbeamte des State organic program eine schriftliche Mitteilung der Nachbesserung von Nichterfüllung an den zertifizierten Betrieb senden.
c) Beabsichtigte Aussetzung oder Widerrufung Ist der Widerspruch erfolglos oder die Korrektur der Nichterfüllung innerhalb der vorgeschriebenen Frist nicht beendet, sendet der Zertifizierer oder der leitende Staatsbeamte des State organic program dem zertifizierten Betrieb eine schriftliche Mitteilung über die beabsichtigte Aussetzung oder Widerrufung der Zertifizierung für den gesamten Betrieb oder einen Teil des Betriebes, je nach Bereich der Nichterfüllung. Ist eine Korrektur einer Nichterfüllung nicht möglich, können die Mitteilung der Nichterfüllung und die beantragte Aussetzung oder Widerrufung der Zertifizierung in einer Mitteilung zusammengefasst werden. Die Mitteilung der beantragten Aussetzung oder Widerrufung der Zertifizierung muss darlegen:
1) die Gründe für die beantragte Aussetzung oder Widerrufung
2) das beantragte Inkrafttreten solcher Aussetzung oder Widerrufung;
3) die Auswirkung einer Aussetzung oder Widerrufung auf eine künftige Eignung für eine Zertifizierung und
4) das Recht, eine Schlichtung nach §205.663 zu verlangen oder einen Widerspruch nach §205.681 einzulegen.
d) Vorsätzliche Verstöße Unbeschadet von Abs. (a) dieses Abschnitts muss ein Zertifizierer oder leitender Staatsbeamter eines State organic program, wenn er Grund zu der Annahme hat, dass ein zertifizierter Betrieb vorsätzlich gegen das Gesetz oder die Anordnungen aus diesem Teil verstoßen hat, dem zertifizierten Betrieb eine Mitteilung der beantragten Aussetzung oder Widerrufung der Zertifizierung des gesamten Betriebes oder eines Teils des Betriebes, je nach Nichterfüllung, zusenden.
e) Aussetzung oder Widerrufung
1) Unterlässt der zertifizierte Betrieb es, die Nichterfüllung zu korrigieren, den Streitpunkt durch Widerspruch oder Schlichtung beizulegen oder Rechtsmittel gegen die beantragte Aussetzung oder Widerrufung der Zertifizierung einzulegen, sendet der Zertifizierer oder leitende Staatsbeamte eines State organic program dem zertifizierten Betrieb eine schriftliche Mitteilung der Aussetzung oder Widerrufung.
2) Ein Zertifizierer oder leitender Staatsbeamte eines State organic program darf einem zertifizierten Betrieb, der eine Schlichtung nach §205.663 verlangt oder Rechtsmittel nach §205.681 eingelegt hat, keine Mitteilung einer Aussetzung oder Widerrufung senden, solange die endgültige Entscheidung über beides aussteht.
f) Eignung
1) Ein zertifizierter Betrieb, dessen Zertifizierung gemäß diesem Abschnitt ausgesetzt worden ist, kann jederzeit – sofern in der Aussetzungsmitteilung nicht anders bestimmt – beim Minister die Wiedereinsetzung seiner Zertifizierung beantragen. Dieses Ersuchen muss mit einem Nachweis einhergehen, aus dem die Behebung jeder Nichterfüllung und die Korrekturmaßnahmen hervorgehen, die getroffen wurden, um das Gesetz und die Anordnungen in diesem Teil zu erfüllen und weiterhin zu erfüllen.
2) Ein zertifizierter Betrieb oder eine Person in einem Verantwortungszusammenhang mit einem Betrieb, dessen Zertifizierung widerrufen worden ist, ist für einen Zeitraum von 5 Jahren ab dem Tag der Widerrufung nicht für eine Zertifizierung geeignet, mit Ausnahme der Tatsache, dass der Minister im besten Interesse des Zertifizierungsprogramms den Zeitraum der Nichteignung verringern oder streichen kann.
g) Verstöße gegen das Gesetz Zusätzlich zu Aussetzung oder Widerrufung gilt für jeden zertifizierten Betrieb, der
1) wissentlich ein Produkt als ökologisch verkauft oder kennzeichnet, wenn es nicht im Einklang mit dem Gesetz steht, dass er einer zivilrechtlichen Sanktion von höchstens einem Betrag, der in § 3.91(b)(1)(xxxvii) dieses Titels festgelegt ist, pro Verstoß unterliegt.
2) nach dem Gesetz gegenüber dem Minister, dem leitenden Staatsbeamten eines State organic program oder einem Zertifizierer falsche Angaben macht, dass er den Bestimmungen von Abschnitt 1001, Titel 18, des United States Code unterliegt.

Absatz 205.663 Schlichtung

Alle Streitigkeiten bezüglich der Ablehnung einer Zertifizierung oder beantragten Aussetzung oder Widerrufung einer Zertifizierung nach diesem Teil können auf Verlangen des Antragstellers auf Zertifizierung oder eines zertifizierten Betriebes und mit Einverständnis des Zertifizierers geschlichtet werden. Die Schlichtung muss schriftlich bei dem betreffenden Zertifizierer beantragt werden. Lehnt der Zertifizierer das Verlangen nach Schlichtung ab, muss der Zertifizierer dem Antragsteller auf Zertifizierung oder dem zertifizierten Betrieb eine schriftliche Mitteilung darüber machen. Die schriftliche Mitteilung berät den Antragsteller auf Zertifizierung oder den zertifizierten Betrieb über das Recht, innerhalb von 30 Tagen ab der schriftlichen Mitteilung der Ablehnung des Schlichtungsverlangens ein Rechtsmittel nach §205.681 einzulegen. Akzeptiert der Zertifizierer eine Schlichtung, muss solche Schlichtung durch einen geeigneten Schlichter durchgeführt werden, über den sich die Parteien des Schlichtungsverfahrens einigen. Besteht ein State organic program, werden die im State organic program festgelegten Schlichtungsverfahren befolgt. Die Parteien im Schlichtungsverfahren haben höchstens 30 Tage Zeit, nach dem Schlichtungstermin eine Einigung zu erzielen. Bleibt die Schlichtung erfolglos, hat der Antragsteller auf Zertifizierung oder der zertifizierte Betrieb ab Beendigung der Schlichtung 30 Tage Zeit, Rechtsmittel gegen die Entscheidung des Zertifizierers nach §205.681 einzulegen. Eine Einigung, die während oder im Ergebnis der Schlichtung erzielt wurde, muss im Einklang mit dem Gesetz und den Anordnungen aus diesem Teil stehen. Der Minister kann jede durch Schlichtung erzielte Einigung auf Konformität mit dem Gesetz und den Anordnungen aus diesem Teil prüfen und jedwede Einigung oder Bestimmung verwerfen, die nicht mit dem Gesetz oder den Anordnungen aus diesem Teil in Einklang steht.

Absatz 205.665 Verfahren bei Nichterfüllung durch Zertifizierer


a) Mitteilung Wenn eine Inspektion, Prüfung oder Untersuchung eines akkreditierten Zertifizierers durch den Programmverantwortlichen jedwede Nichterfüllung des Gesetzes oder von Anordnungen aus diesem Teil aufdeckt, muss eine schriftliche Mitteilung der Nichterfüllung an den Zertifizierer gesandt werden. Solche Mitteilung legt dar:
1) eine Beschreibung jeder Nichterfüllung;
2) die Fakten, auf denen die Mitteilung der Nichterfüllung beruht, und
3) den Zeitpunkt, bis zu dem der Zertifizierer jede Nichterfüllung widerlegen oder korrigieren sowie erläuternde Aufzeichnungen über jede Korrektur vorlegen muss, wo solche Korrektur möglich ist.
b) Nachbesserung Wenn der Zertifizierer beweist, dass jede Nichterfüllung nachgebessert wurde, muss der Programmverantwortliche dem Zertifizierer eine schriftliche Mitteilung der Nachbesserung von Nichterfüllung senden.
c) Beabsichtigte Aussetzung oder Widerrufung Ist der Widerspruch erfolglos oder die Korrektur der Nichterfüllung innerhalb der vorgeschriebenen Frist nicht beendet, sendet der Programmverantwortliche dem Zertifizierer eine schriftliche Mitteilung über die beabsichtigte Aussetzung oder Widerrufung der Akkreditierung. Die Mitteilung der beabsichtigten Aussetzung oder Widerrufung muss erläutern, ob die Akkreditierung des Zertifizierers oder bestimmte Bereiche der Akkreditierung ausgesetzt oder widerrufen werden sollen. Ist eine Korrektur einer Nichterfüllung nicht möglich, können die Mitteilung der Nichterfüllung und die beantragte Aussetzung oder Widerrufung in einer Mitteilung zusammengefasst werden. Die Mitteilung der beantragten Aussetzung oder Widerrufung der Akkreditierung muss darlegen:
1) die Gründe für die beantragte Aussetzung oder Widerrufung
2) das beantragte Inkrafttreten solcher Aussetzung oder Widerrufung;
3) die Auswirkung einer Aussetzung oder Widerrufung auf eine künftige Eignung für eine Akkreditierung und
4) das Recht, Rechtsmittel nach §205.681 einzulegen.
d) Vorsätzliche Verstöße Unbeschadet von Abs. (a) dieses Abschnitts muss der Programmverantwortliche, wenn er Grund zu der Annahme hat, dass ein Zertifizierer vorsätzlich gegen das Gesetz oder Anordnungen aus diesem Teil verstoßen hat, dem Zertifizierer eine schriftliche Mitteilung der beantragten Aussetzung oder Widerrufung der Akkreditierung zusenden.
e) Aussetzung oder Widerrufung Unterlässt der akkreditierte Zertifizierer es, Rechtsmittel gegen die beantragte Aussetzung oder Widerrufung der Akkreditierung einzulegen, sendet der Programmverantwortliche dem Zertifizierer eine schriftliche Mitteilung der Aussetzung oder Widerrufung der Akkreditierung.
f) Beendigung von Zertifizierungstätigkeiten Ein Zertifizierer, dessen Akkreditierung ausgesetzt oder widerrufen ist, muss:
1) alle Zertifizierungstätigkeiten in jedem Bereich der Akkreditierung und in jedem Bundesstaat einstellen, für den seine Akkreditierung ausgesetzt oder widerrufen wurde.
2) dem Minister alle Aufzeichnungen übergeben, die seine Zertifizierungstätigkeiten betreffen, die ausgesetzt oder widerrufen wurden, und sie dem jeweiligen leitenden Staatsbeamten eines State organic program zur Verfügung stellen.
g) Eignung
1) Ein Zertifizierer, dessen Akkreditierung gemäß diesem Abschnitt durch den Minister ausgesetzt worden ist, kann jederzeit – sofern in der Aussetzungsmitteilung nicht anders bestimmt – beim Minister die Wiedereinsetzung seiner Akkreditierung beantragen. Dieses Ersuchen muss mit einem Nachweis einhergehen, aus dem die Behebung jeder Nichterfüllung und die Korrekturmaßnahmen hervorgehen, die getroffen wurden, um das Gesetz und die Anordnungen in diesem Teil zu erfüllen und weiterhin zu erfüllen.
2) Ein Zertifizierer, dessen Akkreditierung durch den Minister widerrufen wird, darf sich frühestens 3 Jahre nach dem Zeitpunkt einer solchen Widerrufung um eine Akkreditierung als Zertifizierer nach dem Gesetz und den Anordnungen aus diesem Teil bewerben.

Absatz 205.668 Nichterfüllungsverfahren im Rahmen der State organic programs


a) Der leitende Staatsbeamte eines State organic program muss den Minister unverzüglich über die Einleitung eines Nichterfüllungsverfahrens gegen einen zertifizierten Betrieb in Kenntnis setzen und dem Minister eine Kopie jeder ausgefertigten Mitteilung übergeben.
b) Ein Nichterfüllungsverfahren, das ein leitender Staatsbeamter eines State organic program gegen einen zertifizierten Betrieb betreibt, ist gemäß den Einspruchsverfahren des State organic program rechtsmittelfähig. Daraus leitet sich keinerlei Recht ab, Widerspruch beim Minister einzulegen. Endgültige Entscheidungen eines Bundesstaates können beim United States District Court für den District angefochten werden, zu dem der zertifizierte Betrieb gehört.
c) Ein leitender Staatsbeamter eines State organic program kann Beschwerden über Nichterfüllung des Gesetzes oder von Anordnungen prüfen und untersuchen, die die Akkreditierung von Zertifizierern betreffen, die in dem Bundesstaat tätig sind. Deckt eine solche Prüfung oder Untersuchung eine Nichterfüllung auf, sendet der leitende Beamte eines State organic program einen schriftlichen Bericht über die Nichterfüllung an den Programmverantwortlichen. Der Bericht muss eine Beschreibung jeder Nichterfüllung und der Fakten enthalten, auf denen die Nichterfüllung beruht.

Absatz 205.670 Überwachung und Testen von landwirtschaftlichen Produkten, die als „ökologisch erzeugt“ verkauft oder ...


a) Alle Landwirtschaftsprodukte, die als “100 percent organic“ (100 % ökologisch), “organic” (ökologisch) oder “made with organic (specified ingredients or food group(s)“ (hergestellt mit ökologisch erzeugten (Angabe der speziellen Zutaten oder Lebensmittelgruppe(n)) verkauft, gekennzeichnet oder präsentiert werden, müssen durch den ökologisch wirtschaftenden Erzeuger oder Aufbereiter dem Administrator, dem leitenden Staatsbeamten des betreffenden State organic program oder dem Zertifizierer zur Prüfung zur Verfügung gestellt werden.
b) Der Administrator, der leitende Staatsbeamte des betreffenden State organic program oder der Zertifizierer kann vor oder nach der Ernte Tests jedweder verwendeter landwirtschaftlicher Betriebsmittel oder von Landwirtschaftsprodukten verlangen, die als “100 percent organic“ (100 % ökologisch), “organic” (ökologisch) oder “made with organic (specified ingredients or food group(s)“ (hergestellt mit ökologisch erzeugten (Angabe der speziellen Zutaten oder Lebensmittelgruppe(n)) verkauft, gekennzeichnet oder präsentiert werden sollen, wenn es Grund zu der Annahme gibt, dass das landwirtschaftliche Betriebsmittel oder Produkt mit einem verbotenen Stoff in Kontakt gekommen ist oder unter Anwendung ausgeschlossener Methoden erzeugt wurde. Solche Tests müssen durch den leitenden Staatsbeamten des jeweiligen State organic program oder den Zertifizierer auf eigene Kosten des Beamten oder Zertifizierers durchgeführt werden.
c) ###A certifying agent must conduct periodic residue testing of agricultural products to be sold, labeled, or represented as “100 percent organic,” “organic,” or “made with organic (specified ingredients or food group(s)).” Samples may include the collection and testing of soil; water; waste; seeds; plant tissue; and plant, animal, and processed products samples. Such tests must be conducted by the certifying agent at the certifying agent's own expense.
d) ###A certifying agent must, on an annual basis, sample and test from a minimum of five percent of the operations it certifies, rounded to the nearest whole number. A certifying agent that certifies fewer than thirty operations on an annual basis must sample and test from at least one operation annually. Tests conducted under paragraphs (b) and (c) of this section will apply to the minimum percentage of operations.
e) ###Sample collection pursuant to paragraphs (b) and (c) of this section must be performed by an inspector representing the Administrator, applicable State organic program's governing State official, or certifying agent. Sample integrity must be maintained throughout the chain of custody, and residue testing must be performed in an accredited laboratory. Chemical analysis must be made in accordance with the methods described in the most current edition of the Official Methods of Analysis of the AOAC International or other current applicable validated methodology for determining the presence of contaminants in agricultural products.
f) Results of all analyses and tests performed under this section will be available for public access, unless the testing is part of an ongoing compliance investigation.
g) ### If test results indicate a specific agricultural product contains pesticide residues or environmental contaminants that exceed the Food and Drug Administration's or the Environmental Protection Agency's regulatory tolerances, the certifying agent must promptly report such data to the Federal health agency whose regulatory tolerance or action level has been exceeded. Test results that exceed federal regulatory tolerances must also be reported to the appropriate State health agency or foreign equivalent.

Absatz 205.671 Ausschluss aus dem ökologischen Verkauf

Erweisen die Rückstandstests verbotene Stoffe in einer Größenordnung, die den Grenzwert der Environmental Protection Agency für einen bestimmten ermittelten Rückstand oder eine unvermeidbare restliche Umweltkontamination um mehr als 5 Prozent überschreiten, darf das landwirtschaftliche Produkt nicht als ökologisch erzeugt verkauft, gekennzeichnet oder präsentiert werden. Der Administrator, der leitende Staatsbeamte des jeweiligen State organic program oder der Zertifizierer können eine Untersuchung des zertifizierten Betriebes durchführen, um die Ursache für die verbotene Substanz zu ermitteln.

Absatz 205.672 Notfallplan für die Behandlung von Schädlingen oder Krankheiten

Wird ein verbotener Stoff in einem zertifizierten Betrieb aufgrund eines bundesstaatlichen oder Bundesnotfallprogramms für die Behandlung von Schädlingen oder Krankheiten eingesetzt und der zertifizierte Betrieb erfüllt alle anderen Anforderungen aus diesem Teil, darf der Zertifizierungsstatus des Betriebes im Ergebnis der Anwendung des verbotenen Stoffes nicht beeinträchtigt werden: vorausgesetzt, dass
a) jedwede geerntete Pflanze oder Pflanzenteile, die geerntet werden sollen, die mit dem verbotenen Stoff im Ergebnis des bundesstaatlichen oder Bundesnotfallprogramms zur Bekämpfung von Schädlingen oder Krankheiten in Kontakt gekommen sind, nicht als ökologisch erzeugt verkauft, gekennzeichnet oder präsentiert werden dürfen und
b) jedwede Tiere, die mit einem verbotenen Stoff im Ergebnis des bundesstaatlichen oder Bundesnotfallprogramms zur Bekämpfung von Schädlingen oder Krankheiten behandelt wurden, oder Produkte solcherart behandelter Tiere nicht als ökologisch erzeugt verkauft, gekennzeichnet oder präsentiert werden dürfen: mit Ausnahme der Tatsache, dass
1) Milch oder Milchprodukte ab 12 Monate nach dem letzten Tag, an dem das Milchvieh mit dem verbotenen Stoff behandelt wurde, als ökologisch erzeugt verkauft, gekennzeichnet oder präsentiert werden dürfen und
2) die Nachkommen von trächtigen Zuchtsäugetieren, die mit einem verbotenen Stoff behandelt wurden, als ökologisch gehalten betrachtet werden dürfen: vorausgesetzt, dass sich die Zuchttiere an dem Tag, an dem die Zuchttiere mit dem verbotenen Stoff behandelt wurden, nicht im letzten Drittel der Trächtigkeit befanden.

Absatz 205.680 Allgemeines


a) Dem Gesetz unterliegende Personen, die glauben, dass sie durch eine Nichterfüllungsentscheidung durch den Programmverantwortlichen des National Organic Program benachteiligt wurden, können beim Administrator Einspruch gegen solche Entscheidung erheben.
b) Dem Gesetz unterliegende Personen, die glauben, dass sie durch eine Nichterfüllungsentscheidung eines State organic program benachteiligt wurden, können bei dem leitenden Staatsbeamten des State organic program Einspruch gegen solche Entscheidung erheben, der die Bearbeitung des Einspruchs nach den vom Minister genehmigten Einspruchsverfahren einleitet.
c) Dem Gesetz unterliegende Personen, die glauben, dass sie durch eine Nichterfüllungsentscheidung eines Zertifizierers benachteiligt wurden, können bei dem Administrator Einspruch gegen solche Entscheidung erheben, ausgenommen die Tatsache, dass, wenn die Person einem genehmigten State organic program unterliegt, der Einspruch an das State organic program erfolgen muss.
d) Die gesamte schriftliche Kommunikation zwischen den Parteien von Einspruchsverfahren muss mit einem Zustelldienst an den Geschäftssitz des Empfängers gesandt werden, der datierte Rückscheine ausstellt.
e) Alle Einsprüche müssen von Personen geprüft, gehört und entschieden werden, die nicht mit der Entscheidung befasst waren, gegen die sich der Einspruch richtet.

Absatz 205.681 Rechtsmittel


a) Rechtsmittel bei Zertifizierung Ein Antragsteller auf Zertifizierung kann gegen den Ablehnungsbescheid der Zertifizierung des Zertifizierers und ein zertifizierter Betrieb kann gegen die Mitteilung des Zertifizierers über die beabsichtigte Aussetzung oder Widerrufung der Zertifizierung beim Administrator Einspruch einlegen, ausgenommen die Tatsache, dass wenn der Antragsteller oder der zertifizierte Betrieb einem genehmigten State organic program unterliegen, der Einspruch beim State organic program eingelegt werden muss, das den Einspruch nach den vom Minister genehmigten Einspruchsverfahren des State organic program behandelt.
1) Wenn der Administrator oder das State organic program dem Widerspruch eines Antragstellers auf Zertifizierung oder eines zertifizierten Betriebes hinsichtlich einer Entscheidung eines Zertifizierers stattgibt, wird dem Antragsteller oder dem zertifizierten Betrieb die Bescheinigung der ökologischen Wirtschaftsweise ausgestellt oder die Zertifizierung eines zertifizierten Betriebes behält ihre Gültigkeit, je nach Zutreffendem für den Betrieb. Der Tatbestand des stattgegebenen Widerspruchs soll keine benachteiligende Handlung für den Widerspruch des betroffenen Zertifizierers sein.
2) Lehnt der Administrator oder das State organic program den Widerspruch ab, wird ein förmliches Verwaltungsverfahren eingeleitet, um die Zertifizierung abzulehnen, sie auszusetzen oder sie zu widerrufen. Solches Verfahren wird nach den U.S. Department of Agriculture's Uniform Rules of Practice (den einheitlichen Regeln der Vorgehensweise des US-Landwirtschaftsministeriums) oder den Regeln für die Vorgehensweise des State organic program geführt.
b) Rechtsmittel bei Akkreditierung Ein Antragsteller auf Akkreditierung und ein akkreditierter Zertifizierer können die Ablehnung der Akkreditierung oder die beantragte Aussetzung oder Widerrufung der Akkreditierung durch den Programmverantwortlichen beim Administrator anfechten.
1) Gibt der Administrator einem Widerspruch statt, wird dem Antragsteller die Akkreditierung erteilt bzw. behält die Akkreditierung eines Zertifizierers ihre Gültigkeit.
2) Lehnt der Administrator den Widerspruch ab, wird ein förmliches Verwaltungsverfahren eingeleitet, um die Akkreditierung abzulehnen, sie auszusetzen oder sie zu widerrufen. Solches Verfahren wird nach den U.S. Department of Agriculture's Uniform Rules of Practice (den einheitlichen Regeln der Vorgehensweise des US-Landwirtschaftsministeriums), 7 CFR Teil 1, Unterteil H, geführt.
c) Rechtsmittelfrist Eine Anfechtung einer Nichterfüllungsentscheidung muss innerhalb der Frist eingelegt werden, die im Mitteilungsschreiben genannt ist, oder innerhalb von 30 Tagen nach Eingang der Mitteilung, je nach dem Fall, der später eintritt. Der Widerspruch gilt als an dem Tag „eingereicht“, an dem er bei dem Administrator oder beim State organic program eingeht. Eine Entscheidung, die Zertifizierung oder Akkreditierung abzulehnen, auszusetzen oder zu widerrufen, wird endgültig und nicht rechtsmittelfähig, wenn die Entscheidung nicht rechtzeitig angefochten wird.
d) Wo ist einzureichen und was ist einzureichen
1) Ein Widerspruch beim Administrator muss schriftlich eingereicht und adressiert werden an: Administrator, USDA, AMS, c/o NOP Appeals Staff, Stop 0203, Room 302-Annex, 1400 Independence Avenue, SW., Washington, DC 20250–0203.
2) Ein Widerspruch beim State organic program muss schriftlich eingereicht und an die Person adressiert werden, die im Mitteilungsschreiben genannt ist.
3) Allen Rechtsmitteln müssen eine Kopie des abschlägigen Bescheids und die Darlegung der Gründe beigefügt sein, die den Beschwerdeführer annehmen lassen, dass die Entscheidung nicht richtig oder im Einklang mit den geltenden Bestimmungen des Programms, der Methoden oder Verfahren war.

Absatz 205.690 OMB-Prüfnummer

Die Prüfnummer, die für die Belange der Informationserfassung in diesem Teil durch das Office of Management and Budget gemäß Paperwork Reduction Act (Gesetz zur Vermeidung unnötiger Formulare) von 1995, 44 U.S.C. Kapitel 35, vergeben wurde, ist OMB-Nr. 0581–0191.